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Fr, 10:33 Uhr
07.05.2010

Traditionsduell in Gera

Der FSV Wacker 90 Nordhausen wird am Sonnabend um 15.00 Uhr zum Punktspiel der Thüringenliga bei der Ballsportgemeinschaft Wismut Gera antreten und wir haben die Vorbericht von Klaus Verkouter...


Der Tabellenzweite und mögliche Aufsteiger in die Oberliga Wacker 03 Gotha musste am Mittwoch beim 2:2-Unentschieden die Stärke der Nordhäuser neidlos anerkennen. Aber die Südharzer spielten da ja auch gegen ein Spitzenteam der Liga. Gegen Vereine aus den unteren Regionen tat man sich dagegen (zu) oft wesentlich schwerer, wie dies besonders die letzten Wochen wieder augenscheinlich belegten.

Gegen Gera (Foto: K. Verkouter) Gegen Gera (Foto: K. Verkouter) Nun geht die Reise zur BSG Wismut Gera, gegen die Wacker schon 60-mal zu Punktekämpfen antreten musste. Die Gesamtbilanz spricht noch deutlich für die Geraer. Aber deren glanzvolle Jahre liegen auch schon einige Jährchen zurück. Es ist trotzdem schön, dass man in Gera durch viele Fusionen diese Traditionself „reanimierte“.

Nach den letzten drei Begegnungen gegen Wismut hat Wacker das Spielfeld als Gewinner verlassen können. 2008 holte Wacker einen 2:0-Sieg heraus. Im Mai 2009 konnte Stephan Hoffmann (Bild nach Spielschluss) in Gera mit einem Last-Minute-Treffer den 1:0-Erfolg sichern. Das war in fast sechzig Jahren erst der sechste Auswärtssieg der Nordhäuser in der ehemaligen Bezirks-Hauptstadt.

Das Hinspiel am 8. November 2009 endete mit einem schwer erkämpften 3:2-Sieg für Wacker, an dem noch 537 Zuschauer im Albert-Kuntz-Sportpark ihre Freude hatten. Das erste Auswärtsspiel um Punkte am 1. November 1953 verlor Nordhausen bei Wismut mit dem gleichen Ergebnis.

Gegen Gera (Foto:  Archiv Verkouter) Gegen Gera (Foto: Archiv Verkouter) Hier die Statistik aus der FUWO 44/1953, wobei nicht nur an die einstigen Fußball-Größen auf beiden Seiten erinnert werden soll, sondern auch die riesige Zuschauerresonanz von 8.000 Fans aus heutiger Sicht beinahe unglaublich anmutet:

Nun, eine ganz so große Kulisse bringen die Geraer heutzutage nicht mehr auf die Beine. Die dreizehn Punktspiele im Stadion "Am Steg" besuchten insgesamt nur 3.370 Sportfreunde, was einem Durchschnitt von 260 entspricht. Mit diesen Zahlen ist Wismut nicht allein und liegt in der Thüringenliga damit auf dem vierten Platz (Nordhausen ist noch immer knapp Spitzenreiter). Aber die Fans haben es in sich, wie deren letzter Auftritt im Albert-Kuntz-Sportpark optisch, akustisch und noch anders bewies.

Es dürfte deshalb und nach den guten Eindrücken Wismuts am vergangenen Wochenende (jeweils Unentschieden in Rudolstadt und Weimar) und der angespannten Tabellensituation (Klassenerhalt noch nicht sicher) ein heißer Tanz für Wacker werden. Die Geraer schreiben über sich: „Trotz der zwei Spiele vom Wochenende in den Füßen hat unser Team, vor allem in der ersten Halbzeit, richtig guten Fußball gespielt. Mit großer Disziplin und hoher Laufbereitschaft blitzte sogar spielerische Stärke auf.“

In der Bezirksliga gastiert der VfL Hüpstedt am Sonntag um 14.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark bei der Wacker-Reserve, die sich am letzten Wochen ende einen Ausrutscher leistete. Der zu Hause verlustpunktfreie Tabellenführer ist klarer Favorit, obwohl er im Hinspiel 1:2 unterlag. Seinen definitiven Aufstiegsverzicht gab Heiligenstadt II (3. Platz) bekannt.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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