Di, 14:31 Uhr
14.01.2003
Mit Wärme gegen Krebs
Ilfeld (nnz). Die nnz hatte bereits im November 2001 über die ersten Schritte eines Vereins berichtet, der sich dem Kampf gegen den Krebs widmet. Hyperthermie soll kranke Zellen heilen, auch in Ilfeld. Dort findet Ende Januar eine Fachtagung statt, zu der sich auch schauspielerische Prominenz angesagt hat.
Durch meine Mitgliedschaft im Hyperthermie- Forschungsverein möchte ich meinen Beitrag im Kampf gegen die schreckliche Krankheit Krebs leisten und hoffe, dass auch vielen jungen Menschen geholfen werden kann, sagte Schauspieler Andreas Schmidt Schaller. Er gehört quasi zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, dessen Mitglieder sich am 24. Januar im Südharz treffen wollen.
In den hochentwickelten Industrieländern erkrankt statistisch gesehen jeder dritte Mensch an Krebs. Mit einer neuen Therapie soll das Wachstum der Metastasen eingedämmt werden. In der Neanderklinik in Ilfeld ist das erste Hyperthermie-Zentrum in den neuen Bundesländern entstanden. Der erste Patient, ein Mann aus Herne, wurde in der GfH Tagesklinik für Hyperthermie Ilfeld GmbH im September des Jahres 2001 behandelt. Hyperthermie, eine von Manfred von Ardenne entwickelte Krebstherapie, setzt auf die kontrollierte Überhitzung des Körpers. Dabei werden unter Narkose Temperaturen zwischen 41,5 und 42,3 Grad Celsius erzeugt. Krebszellen, die sehr wärmeempfindlich sind, vertragen derartige Umgebungstemperaturen sehr schlecht.
An diesem Freitag wollen sich Vereinsmitglieder zuerst die Ilfelder Tagesklinik ansehen. Im Mittelpunkt dieses Tages steht allerdings das 2. Neustädter Onkologiegespräch im Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen des Südharzortes. Es trägt das Motto Das Mammakarzinom – ein interdisziplinäre Herausforderung. Dabei werden anerkannte Experten aus Unikliniken in Marburg und Heidelberg interessante Fachvorträge halten, kündigte die Chefin der Ilfelder Klinik, Ulrike Gothe, gegenüber nnz an. Den Abend werden Statements von Ärzten des Südharzkrankenhauses und einer Fachpraxis in Neustadt abrunden.
Der zweite Tag soll den Teilnehmer für Exkursionen im Südharz vorbehalten sein. Von Ilfeld zum brocken mit der HSB und ein Event am Abend stehen auf dem Programm. Ein vielschichtiges Programm verbindet also fachliche Information und menschliche Begegnung, so Ulrike Gothe zur nnz. Mehr Informationen zur Hyperthermie gibt es im Internet oder im Archiv der nnz.
Autor: nnzDurch meine Mitgliedschaft im Hyperthermie- Forschungsverein möchte ich meinen Beitrag im Kampf gegen die schreckliche Krankheit Krebs leisten und hoffe, dass auch vielen jungen Menschen geholfen werden kann, sagte Schauspieler Andreas Schmidt Schaller. Er gehört quasi zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, dessen Mitglieder sich am 24. Januar im Südharz treffen wollen.
In den hochentwickelten Industrieländern erkrankt statistisch gesehen jeder dritte Mensch an Krebs. Mit einer neuen Therapie soll das Wachstum der Metastasen eingedämmt werden. In der Neanderklinik in Ilfeld ist das erste Hyperthermie-Zentrum in den neuen Bundesländern entstanden. Der erste Patient, ein Mann aus Herne, wurde in der GfH Tagesklinik für Hyperthermie Ilfeld GmbH im September des Jahres 2001 behandelt. Hyperthermie, eine von Manfred von Ardenne entwickelte Krebstherapie, setzt auf die kontrollierte Überhitzung des Körpers. Dabei werden unter Narkose Temperaturen zwischen 41,5 und 42,3 Grad Celsius erzeugt. Krebszellen, die sehr wärmeempfindlich sind, vertragen derartige Umgebungstemperaturen sehr schlecht.
An diesem Freitag wollen sich Vereinsmitglieder zuerst die Ilfelder Tagesklinik ansehen. Im Mittelpunkt dieses Tages steht allerdings das 2. Neustädter Onkologiegespräch im Fachkrankenhaus für Atemwegserkrankungen des Südharzortes. Es trägt das Motto Das Mammakarzinom – ein interdisziplinäre Herausforderung. Dabei werden anerkannte Experten aus Unikliniken in Marburg und Heidelberg interessante Fachvorträge halten, kündigte die Chefin der Ilfelder Klinik, Ulrike Gothe, gegenüber nnz an. Den Abend werden Statements von Ärzten des Südharzkrankenhauses und einer Fachpraxis in Neustadt abrunden.
Der zweite Tag soll den Teilnehmer für Exkursionen im Südharz vorbehalten sein. Von Ilfeld zum brocken mit der HSB und ein Event am Abend stehen auf dem Programm. Ein vielschichtiges Programm verbindet also fachliche Information und menschliche Begegnung, so Ulrike Gothe zur nnz. Mehr Informationen zur Hyperthermie gibt es im Internet oder im Archiv der nnz.

