Di, 11:26 Uhr
09.01.2001
Jeder Fünfte im Landkreis Nordhausen ist ohne Job
Nordhausen (nnz). 9.748 Frauen und Männer im Landkreis Nordhausen waren im Dezember arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote wurde mit 20,6 Prozent angegeben. Sie stieg damit gegenüber November 2000 um 1,1 Prozentpunkte. Damit ist jeder Fünfte im Landkreis ohne Job. In Nordthüringen sind es fast 38.000.
813 Männer und 429 Frauen hatten sich im letzten Monat des zurückliegenden Jahres im Hauptamt Nordhausen arbeitslos gemeldet, 40 mehr als im Vormonat. Die Vermittlung auf den zweiten Arbeitsmarkt ist weiterhin rückläufig, in ABM konnten 32 Personen, in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) lediglich zwei Personen vermittelt werden. Der bedrohliche Trend im Landkreis Nordhausen wird unter anderem auch dadurch sichtbar, daß im Dezember 1999 840 Frauen und Männer weniger von der Arbeitslosigkeit betroffen. Damals lag die Quote bei 19,3 Prozent.
Der Anstieg der Arbeitslosenquote wird vom Arbeitsamt mit dem Zurückschrauben des zweiten Arbeitsmarktes aber auch verstärkten Entlassungen aus dem ersten Arbeitsmarkt begründet. Während im Handel- und Dienstleistungsbereich die Situation als entspannt bezeichnet wurde, sei die Beschäftigungslage im verarbeitenden Gewerbe weiter rückläufig. Vor allem die Landwirtschaft und das Baugewerbe nahmen verstärkt Entlassungen vor.
Die Quoten der einzelnen Arbeitsamtsbereiche in Nordthüringen:
Nordhausen: 20,6 %
Artern: 24,6 %
Sondershausen: 21,3 %
Heiligenstadt: 13,9 %
Leinefelde: 16,5 %
Mühlhausen: 17,5 %
Bad Langensalza: 17,1 %
Autor: nnz813 Männer und 429 Frauen hatten sich im letzten Monat des zurückliegenden Jahres im Hauptamt Nordhausen arbeitslos gemeldet, 40 mehr als im Vormonat. Die Vermittlung auf den zweiten Arbeitsmarkt ist weiterhin rückläufig, in ABM konnten 32 Personen, in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) lediglich zwei Personen vermittelt werden. Der bedrohliche Trend im Landkreis Nordhausen wird unter anderem auch dadurch sichtbar, daß im Dezember 1999 840 Frauen und Männer weniger von der Arbeitslosigkeit betroffen. Damals lag die Quote bei 19,3 Prozent.
Der Anstieg der Arbeitslosenquote wird vom Arbeitsamt mit dem Zurückschrauben des zweiten Arbeitsmarktes aber auch verstärkten Entlassungen aus dem ersten Arbeitsmarkt begründet. Während im Handel- und Dienstleistungsbereich die Situation als entspannt bezeichnet wurde, sei die Beschäftigungslage im verarbeitenden Gewerbe weiter rückläufig. Vor allem die Landwirtschaft und das Baugewerbe nahmen verstärkt Entlassungen vor.
Die Quoten der einzelnen Arbeitsamtsbereiche in Nordthüringen:
Nordhausen: 20,6 %
Artern: 24,6 %
Sondershausen: 21,3 %
Heiligenstadt: 13,9 %
Leinefelde: 16,5 %
Mühlhausen: 17,5 %
Bad Langensalza: 17,1 %


