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Mi, 14:03 Uhr
28.04.2010

Wildbestand ermittelt

Forstexperten des Forstamtes Bleicherode-Südharz sind seit Anfang April in den heimischen Wäldern unterwegs. Sie tragen Daten über den Wildbestand zusammen, das heißt, an Hand der festgestellten Verbissbelastung. Das soll letztlich in die Abschussquote einfließen...


Alle drei Jahre werde der Bestand geprüft und dient als Grundlage zur Ermittlung der Abschussquote für Rot-, Dam-, Muffel- und Rehwild. In allen zehn Harzrevieren wird anhand von vorgegebenen Aufnahmepunkten, den sogenannten Quadranten, dieses Gutachten erstellt. In einem 150 Hektar großen Areal befindet sich so ein Quadrant, der 50 Meter mal ein Meter groß ist. Unter die Lupe werden alle Bäume von 20 cm Höhe bis zu einem Wuchs von zwei Metern genommen. Entscheidendes Kriterium für die Datenerfassung ist der Verbiss des Leittriebes.

Parallel zur Aufnahme der Verbissdaten schauen die Forstleute nach der Schälbelastung der Rinde an jungen Baumbeständen. Sie geben insbesondere Aufschluss über den Rot- und Muffelwildbestand. Insgesamt werden in allen zehn Revieren des Forstamtes jeweils zehn Probeflächen in Augenschein genommen. Um relevante Ergebnisse erreichen zu können, seien alle ausgewählten Waldflächen als normale Waldstandorte einzuordnen.

Bei der Prüfmethode handelt es sich um ein bundesweit anerkanntes, aber rein Thüringer Verfahren, das zur Zeit zum zweiten Mal im Freistaat zur Anwendung kommt. Mit dieser Methode komme man zu durchaus realistischen Ergebnissen. Gegenwärtig werden noch die letzten zwei Harzreviere bis zum Monatsende aufgenommen, um im Mai alle Daten an die Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei in Gotha übermitteln zu können. Das Forstamt erfasst alle Werte und errechnet mit einem speziellen Computerprogramm das Ergebnis.

Nach Auswertung aller Werte legt die Untere Jagdbehörde fest, wie hoch die Abschussquote für den Forstbereich ist.
Autor: nnz

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