Do, 19:40 Uhr
22.04.2010
Neue Frauen braucht das Land
Zum zehnten Mal fand bundesweit der "Girls Day", oder auch "Mädchen-Zukunftstag" statt. Auch in Nordhausen beteiligten sich viele Unternehmen und öffentliche Stellen, um für Berufswege zu werben, in denen Frauen traditionell eher seltener vertreten sind.
Trotz exzellenter Schulbildung entscheiden sich viele Schülerinnen überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Doch gerade in technischen und techniknahen Bereichen fehlt es den deutschen Betrieben zunehmend an qualifiziertem Nachwuchs.
Um das Problem langfristig zu lösen wurde der Mädchen-Zukunftstag vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Mit rund 9500 Veranstaltungen ist der Girls-Day das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen in der Bundesrepublik. Schirmherrin ist anlässlich des Jubiläums übrigens die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die bekanntermaßen selbst studierte Physikerin ist.
In Nordhausen machten es sich, neben vielen anderen, die Polizei, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Fachhochschule und die Maximator GmbH zur Aufgabe, jungen Schülerinnen Berufszweige aufzuzeigen, die nach wie vor Männerdomänen sind.
Bei der Maximator GmbH, die sich vor allem mit Pneumatik, Hydraulik und Hochdrucktechnik befasst, stellten die Mädchen unter Anleitung einen pneumatisch betriebenen Vogelkopf her. Der THW hatte seine schweren Fahrzeuge auf dem Blasii-Kirchplatz geparkt und zeigte den Schülerinnen, unter anderem, wie man aus Holz und Seilen einen Steg baut. Mit der Feuerwehr ging es für eine mutige Schülerin hoch hinaus. Mit dem Leiterwagen, und in Begleitung eines Feuerwehrmannes, stieg sie in den Himmel hinauf.
Die nnz war im Übrigen mit der Kamera dabei. Die Ergebnisse sehen sie entweder in unserer Fotogalerie oder, für alle, die bewegte Bilder mögen, auf nnz-tv.
Autor: aglTrotz exzellenter Schulbildung entscheiden sich viele Schülerinnen überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Doch gerade in technischen und techniknahen Bereichen fehlt es den deutschen Betrieben zunehmend an qualifiziertem Nachwuchs.
Um das Problem langfristig zu lösen wurde der Mädchen-Zukunftstag vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Mit rund 9500 Veranstaltungen ist der Girls-Day das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen in der Bundesrepublik. Schirmherrin ist anlässlich des Jubiläums übrigens die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die bekanntermaßen selbst studierte Physikerin ist.
In Nordhausen machten es sich, neben vielen anderen, die Polizei, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Fachhochschule und die Maximator GmbH zur Aufgabe, jungen Schülerinnen Berufszweige aufzuzeigen, die nach wie vor Männerdomänen sind.
Bei der Maximator GmbH, die sich vor allem mit Pneumatik, Hydraulik und Hochdrucktechnik befasst, stellten die Mädchen unter Anleitung einen pneumatisch betriebenen Vogelkopf her. Der THW hatte seine schweren Fahrzeuge auf dem Blasii-Kirchplatz geparkt und zeigte den Schülerinnen, unter anderem, wie man aus Holz und Seilen einen Steg baut. Mit der Feuerwehr ging es für eine mutige Schülerin hoch hinaus. Mit dem Leiterwagen, und in Begleitung eines Feuerwehrmannes, stieg sie in den Himmel hinauf.
Die nnz war im Übrigen mit der Kamera dabei. Die Ergebnisse sehen sie entweder in unserer Fotogalerie oder, für alle, die bewegte Bilder mögen, auf nnz-tv.



