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Do, 14:20 Uhr
22.04.2010

TRotzdem was geschafft

In diesem Jahr wird der weitere Umbau der ehemaligen Schule im Ortsteil Werther zu einer modernen Kindertagesstätte der gesamten gleichnamigen Einheitsgemeinde im Mittelpunkt der Investitionstätigkeit stehen. Die geplanten Arbeiten haben pünktlich am 1. April begonnen...

Schmuckstück (Foto: GV Werther) Schmuckstück (Foto: GV Werther)
Sieht schon schmuck aus - der künftige Kindergarten in Werther

Bis Ende Juni sollen die Innenausbauarbeiten wie Heizung, Sanitär oder der Elektroausbau abgeschlossen sein. Auch die Innenputzarbeiten sind für diesen Zeitraum vorgesehen. Im nächsten Jahr haben dann die Maler und die Fliesenleger voll zu tun. Für Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt steht fest: "Wir werden am 1. Juni nächsten Jahres, pünktlich zum Internationalen Kindertag, unser Schmuckstück eröffnen."

Neues Dach (Foto: GV Werther) Neues Dach (Foto: GV Werther)
Neues Dach für Sportlerheim in Werther

Innerhalb der Projekte, die mit Hilfe des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung in den Ortsteilen der Einheitsgemeinde realisiert werden, wurde in den zurückliegenden Tagen ein weiteres Vorhaben abgeschlossen. Das Vereinshaus des VfB Werther 1920 hat jetzt ein Dach, das nach modernsten energetischen Vorgaben saniert wurde.

Dafür standen 23.000 Euro zur Verfügung. In Großwechsungen können sich die Sportler ebenfalls freuen, hier haben die Planungen für die Sanierung des Vereinsheims der LSG Blau-Weiß begonnen, für die 35.000 Euro zur Verfügung stehen.

Was sich der Bürgermeister in den Jahren 2008 und 2009 noch ohne Probleme vorstellen konnte, das sieht jetzt anders aus: Es wird für Verwaltung und Gemeinderat immer schwieriger, die Eigenanteile für die Finanzierung der Vorhaben aufzubringen. Grund sind hier die geringer ausfallenden Zuweisungen vom Land Thüringen, mit denen in den Kommunen die Pflichtaufgaben finanziert werden müssen. Der noch nicht beschlossene Haushalt der Kreisverwaltung sowie die Unsicherheiten bei der Höhe der Kreisumlage machen die Situation nicht übersichtlicher.

Durch die prekäre Situation der Gemeindekasse wird es zudem immer komplizierter die freiwilligen Ausgaben zu schultern. Eine davon ist die Jugendarbeit in den Ortsteilen. "Die werden wir, trotz aller Schwierigkeiten, auch in diesem Jahr mit etwa 25.000 Euro unterstützen. Vor allem möchte ich an dieser Stelle die Arbeit des neuen Jugendpflegers loben. René Scherzberg wird von den Jugendlichen angenommen und macht auch in den Jugendklubs in Haferungen, Großwechsungen, Kleinwechsungen sowie in Werther einen ausgezeichneten Job und wird von den Jugendlichen akzeptiert", so Bürgermeister Weidt.

Natürlich ist die Verwaltung der Einheitsgemeinde täglich bemüht, die Einnahmeseite zu verbessern, doch gibt es hier auch Grenzen. Die Bürger können nicht laufend mit höheren Gebühren belastet werden. Jetzt soll ein neuer Konzessionsvertrag mit einem Energielieferanten abgeschlossenen werden. Hier wird der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss fassen.
Autor: nnz

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