Do, 12:32 Uhr
22.04.2010
Borsch mit neuem Besen
Wenn der FSV Wacker 90 Nordhausen am ungewöhnlichen Spieltag, nämlich Sonntag, um 15.00 Uhr beim SV Borsch 1925 antreten muss, kann er sich auf eine hoch motivierte Mannschaft aus der Rhön einrichten…
Der ehemalige Nordhäuser Akteur Rainer Voigt, seinerzeit hier ehrfurchtsvoll Berti genannt, wurde am Wochenanfang von seinem Traineramt in Borsch entlassen, weil seine Elf zuletzt aus sechs Spielen nur drei Punkte holte und inzwischen auf Platz 13 abgerutscht war.
Die Gastgeber werden den momentan nicht mit Zielwasser ausgestatteten Nordhäusern einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern, um ihre gegenwärtige Talfahrt zu stoppen. Allen Wacker-Akteuren sollte bewusst sein, was sie in der 690-Seelen-Gemeinde erwartet. Wenn es bei drei Thüringer Absteigern aus der Oberliga bleibt, ist Borschs Klassenerhalt akut gefährdet. Man braucht also dringend jeden Punkt.
Weite Reisen sind die Wackeren in den letzten Wochen ja gewöhnt. Also dürfte die Anreise ins etwa 135 km entfernte Borsch nicht das Problem darstellen, auch die vierte Partie gegen diesen SV 1925 für sich zu entscheiden. Vielmehr muss die Frage beantwortet werden, wie es gelungen ist, die letzten drei Auftritte gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen, bei denen man nur zwei von neun möglichen Punkten holte und ein Tor erzielte, vom Kopf her zu verarbeiten.
Die kampf- und heimstarken Borscher besiegten zu Hause Leinefelde, Schmölln, Gera, Schlotheim, Heiligenstadt und Zeulenroda. Deshalb sollten die Nordhäuser allerdings nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern sich auf ihre Tugenden besinnen und selbst das Heft des Handelns in die Hände nehmen. Stürmische Anfangsattacken der Hausherren sind jedoch zu erwarten.
Im Hinspiel, dem ersten unter der Regie von Trainer Jens Ludwig, standen die Vorzeichen noch anders, denn Borsch (5.) lag vor Nordhausen (10.). Dem Wacker-Coach gelang der Einstand mit einer überzeugenden Leistung seiner Schützlinge in einem schnellen und guten Spiel, das Wacker klar mit 4:1 für sich entschied. Ludwig wird also bestens wissen, was ein neuer Trainer bewirken kann und die Mannschaft entsprechend einstellen.
Der Tabellenführer der Bezirksliga, Wacker II, empfängt bereits am Freitag um 18.30 Uhr den VfB Werther 1920 zum Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark.
Natürlich will die Wacker-Reserve ihre weiße Weste behalten und mit drei weiteren Punkten dem Saisonziel Aufstieg näher kommen. In Werther trennte man sich 1:1. Am vergangenen Spieltag schlug der VfB die Kicker aus Hüpstedt mit 4:3.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDer ehemalige Nordhäuser Akteur Rainer Voigt, seinerzeit hier ehrfurchtsvoll Berti genannt, wurde am Wochenanfang von seinem Traineramt in Borsch entlassen, weil seine Elf zuletzt aus sechs Spielen nur drei Punkte holte und inzwischen auf Platz 13 abgerutscht war.
Die Gastgeber werden den momentan nicht mit Zielwasser ausgestatteten Nordhäusern einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern, um ihre gegenwärtige Talfahrt zu stoppen. Allen Wacker-Akteuren sollte bewusst sein, was sie in der 690-Seelen-Gemeinde erwartet. Wenn es bei drei Thüringer Absteigern aus der Oberliga bleibt, ist Borschs Klassenerhalt akut gefährdet. Man braucht also dringend jeden Punkt.
Weite Reisen sind die Wackeren in den letzten Wochen ja gewöhnt. Also dürfte die Anreise ins etwa 135 km entfernte Borsch nicht das Problem darstellen, auch die vierte Partie gegen diesen SV 1925 für sich zu entscheiden. Vielmehr muss die Frage beantwortet werden, wie es gelungen ist, die letzten drei Auftritte gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen, bei denen man nur zwei von neun möglichen Punkten holte und ein Tor erzielte, vom Kopf her zu verarbeiten.
Die kampf- und heimstarken Borscher besiegten zu Hause Leinefelde, Schmölln, Gera, Schlotheim, Heiligenstadt und Zeulenroda. Deshalb sollten die Nordhäuser allerdings nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern sich auf ihre Tugenden besinnen und selbst das Heft des Handelns in die Hände nehmen. Stürmische Anfangsattacken der Hausherren sind jedoch zu erwarten.
Im Hinspiel, dem ersten unter der Regie von Trainer Jens Ludwig, standen die Vorzeichen noch anders, denn Borsch (5.) lag vor Nordhausen (10.). Dem Wacker-Coach gelang der Einstand mit einer überzeugenden Leistung seiner Schützlinge in einem schnellen und guten Spiel, das Wacker klar mit 4:1 für sich entschied. Ludwig wird also bestens wissen, was ein neuer Trainer bewirken kann und die Mannschaft entsprechend einstellen.
Der Tabellenführer der Bezirksliga, Wacker II, empfängt bereits am Freitag um 18.30 Uhr den VfB Werther 1920 zum Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark.
Natürlich will die Wacker-Reserve ihre weiße Weste behalten und mit drei weiteren Punkten dem Saisonziel Aufstieg näher kommen. In Werther trennte man sich 1:1. Am vergangenen Spieltag schlug der VfB die Kicker aus Hüpstedt mit 4:3.
Klaus Verkouter

