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Mi, 08:30 Uhr
21.04.2010

Landkreis ordnet Tempo 30 an

Wenn in den kommenden Tagen auf der B 243 in Richtung "Westen" unterwegs ist, der muss sich auf Temporeduzierungen gefasst machen. Hier die Einzelheiten...


Ab Freitag gilt auf weiten Strecken der Ortsdurchfahrten Barbis und Osterhagen der B 243 Tempo 30. Darauf weist der Landkreis Osterode am Harz hin.

„Das Europäische Recht zwingt uns zu dieser Maßnahme“, rechtfertigt Erster Kreisrat Gero Geißlreiter die neue Verkehrsbeschränkung. „Es handelt sich dabei nämlich um die erste Maßnahme nach dem Luftreinhalteplan für die Ortsteile Barbis und Osterhagen zur Verringerung der Luftschadstoffkonzentration.“

Die Schadstoffwerte werden vor Ort durch die Verkehrsmessstation des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen permanent aufgezeichnet. Im Spätsommer wird die Wirkungsweise der Maßnahme durch eine ergänzende Luftschadstoffmessung überprüft und mit den Daten des vor Ort vorhandenen Messcontainers abgeglichen.

Außerdem soll demnächst eine Verkehrszählung durchgeführt werden, um Auswirkungen der A 38 auf den Lkw-Verkehr zu untersuchen. Sollte der Schwerlastverkehr in den Ortsdurchfahrten Barbis und Osterhagen nicht signifikant zurückgegangen sein, muss als weitere Maßnahme ein Nachtfahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht eingeführt werden. Geschwindigkeitskontrollen werden die Einhaltung der neuen Regelung sicherstellen.
Autor: nnz

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Kommentare
mutschy
21.04.2010, 09:27 Uhr
Na toll...
... im zweiten...dritten Gang mir 30 hin zu bummeln kostet weitaus mehr Sprit u bringt demzufolge mehr Schadstoffe in die Umwelt, als mit 50 im vierten...fünften Gang zu fahren. Ich kenne zumindest kein einigermaßen aktuelles Fahrzeug, was im höchsten Gang mit Tempo 30 ruckelfrei bewegt werden kann.
Retupmoc
21.04.2010, 10:08 Uhr
Abzocker
Hier geht es nicht um Klima und Luft - sondern wie schon seit ewigen Zeiten in diesem beiden Orten einzig und allein um Abzocke der Autofahrer durch die Blitzanlagen. Die Leute die sich nicht auf die Tempo 30 einstellen bringen schön Geld in das Ortssäckel.

Da hilft nur eins: Barbis und Osterhagen meiden, die Geschäfte in den Orten nicht mehr anfahren...

Dann wird sich die Meinung zu Luft und Klima ganz schnell ändern.
dago
21.04.2010, 13:51 Uhr
Tempo 30 wegen Klimaschutz. Ich lach mich kaputt!
Das is genau so ein europäischer Schildbürgerstreich wie die Glühlampenverordnung. Mit Klimaschutz hat das jedenfalls nix zu tun.

Ich denke mal die Gemeinden wollen unbedingt den Durchgangsverkehr los werden und auf dem Weg dahin, die gebeutelten Kassen auffüllen
paul030
21.04.2010, 15:02 Uhr
vorher mal überlegen...
Tempo 30 ist natürlich für die Anwohner eine gute Sache. Aber das betrifft nicht nur die LKW sondern auch die normalen Autofahrer. Ein Nachtfahrverbot ist eine gute Idee, darüber hinaus könnte man die B243 zwischen der A38 und der A7 als mautpflichtige Bundesstraße zu deklarieren, um tagsüber den Schwerverkehr über die Autobahnen zu leiten.
Real Human
21.04.2010, 15:54 Uhr
Sag' mir, wo du wohnst,
... und ich sage dir, wie du zu Tempo 30 und einem Nachtfahrverbot stehst!

Das ist das Erste, was mir zu diesem Thema einfällt. Genauer: Wer sein Schlafzimmer fünf Meter von der zweispurigen Brummi-Autobahn hat, sieht die Dinge natürlich völlig anders als der Pendler, der täglich aus seinem „Drecknest“ möglichst schnell durch die „Drecknester“ Mackenrode, Holbach, Günzerode, Kleinwechsungen und Hesserode zum Einkaufen oder zur Arbeit nach Nordhausen kommen will.

Zweitens denke ich an die großen Versprechungen unserer karriere- und diätengierigen Politiker nach denen die 243n längst hätte fertig sein müssen. Den Leuten vor der Wahl die traurige Wahrheit zu sagen, ist natürlich karriereschädlich. Und der Alterswohnsitz in bester Wohnlage wäre dann auch schwerer finanzierbar (für Aufsteiger aus dem Pöbel – pardon dem Volke).

Drittens fällt mir auf, dass die „Drecknester“ auf der anderen Seite des „Grünen Bandes“ offenbar einen viel strafferen Draht zu ihren Potentaten haben, obwohl sie auch nur arme Zonenrandbewohner waren und bezüglich ihrer Bundesländer noch sind. Woran liegt das wohl?

Meine vielleicht(?) etwas übertriebene Prognose:

Bis die 243n durchgehend fertig ist, fahren die LKW auf der rechten Autobahnspur unter Oberleitungen (wie Trolleybusse) und die PKW sind batteriegetrieben.
socken
22.04.2010, 19:37 Uhr
Da kann man nichts mehr zu sagen!
Wenn ich von Nordhausen komme und möchte nach Osterode wo fahre ich dann verbrauchsmäßig am besten lang bzw, welches ist die kürzeste und schnellste Strecke! Es gibt keine außer der direkte Weg durch diese Orte.

Eine Tempo 30 Beschränkung bringt rein garnichts. Außer vielleicht das es mehr und länger brummt in den anliegenden Häusern da die LKW richtig schön untertourig fahren... Am besten mal an der Messstation eine richtig schöne schwarze Rußwolke stehen lassen.

Aber eins muss man lassen vor Osterhagen ist ein schöner Kreisverkehr entstanden, dafür war genug Geld da! Wer sich das ausgedacht hat den sollte man erschießen. Aber das wird sich alles im Winter rächen. Als ich vor kurzem dort mit einem überbreiten LKW lang gefahren bin hab ich mir gedacht was wohl im Winter jetzt passiert wäre als ich vor dem Kreisverkehr angehalten habe. Ich hätte alles blockiert. Manchmal sollte man sein GEHIRN mal einschalten bei der Entwicklung der Straßenverläufe! Aber das ensteht ja nur im Büro am Schreibtisch und nicht ein Sesselpupser hat sich das mal angeschaut.

Eine Umgehung wird es wohl wie mein Vorredner schon sagte erst im Jahre 2110 geben...
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