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Di, 14:24 Uhr
20.04.2010

Nicht allein in der Fremde


Als Fremder in der Fremde zu leben ist oft alles andere als leicht. Der Integrationsbeirat des Kreistages soll Mitbürgern mit Migrationshintergrund helfen sich besser in der Region einzuleben. Der Beirat wird demnächst neu gebildet, und der Kreistag sucht nach neuen, engagierten Mitgliedern mit Migrationshintergrund.

Drei der fünf Mitglieder des Integrationsbeirats sind ausländische Staatsangehörige, zwei stammen aus Deutschland.

Bewerber für die drei ausländischen Vertreter müssen mindestens 18 Jahre alt sein, ihren Wohnsitz seit mindestens einem Jahr im Landkreis Nordhausen haben und sich rechtmäßig in Deutschland aufhalten.

Die Vorschläge für kompetente Vertreter sollen möglichst aus der Mitte der Einwohner ausländischer Herkunft kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, verteilt auch das Netzwerk zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund Handzettel mit dem Aufruf des Landkreises.

Aus den eingereichten Vorschlägen bestellt dann der Kreistag die ausländischen Mitglieder des Integrationsbeirats.

Der Integrationsbeirat kümmert sich besonders um soziale, schulische und kulturelle Probleme und Fragen zu Wohnung, Aufenthalt, Arbeitsplatz und Nachbarschaft.

Ziele sind dabei zu helfen, die Lebensverhältnisse von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis zu verbessern, es Mitmenschen mit Migrationshintergrund zu erleichtern, sich in Deutschland einzuleben und die Beziehungen zwischen deutschen und ausländischen Einwohnern zu fördern.

Der Integrationsbeirat berät den Kreistag und das Landratsamt in Fragen, die den Lebensbereich von Menschen mit Migrationshintergrund berühren.

Die Beschlüsse des Beirats sind Anregungen und Empfehlungen für den Landkreis. Der Integrationsbeirat tritt nach Bedarf zusammen, mindestens aber zweimal im Jahr.

Vorschläge für ausländische Einwohner als Vertreter im Integrationsbeirat nimmt das Kreistagsbüro des Landratsamts, Grimmelallee 23, 99734 Nordhausen vom 21. April bis zum 5. Mai entgegen.


Autor: agl

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