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Di, 13:49 Uhr
20.04.2010

Beton schützt vor E-Smog

Wenn Bauherren das Innere von Gebäuden vor Elektrosmog schützen wollten, dann konnten sie bislang auf die Auskleidung der Räume mit einer speziellen Tapete oder die Verkleidung der Gebäude mit Blech zurückgreifen. Bislang...


Nun haben Ingenieure der HABAU-Unternehmensgruppe an den Standorten Heringen und Rudolstadt gemeinsam mit Forschungseinrichtungen in Weimar einen Beton entwickelt, der zum Beispiel Handystrahlung bis zu 99 Prozent absobiert. Das Verbundforschungsprojekt war vom Freistaat Thüringen gefördert worden.

Der Geschäftsführer der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG, Roland Handrek ist sich sicher, dass dieses Produkt einen großen Absatzmarkt finden wird. "Unsere Fachleute waren der Auffassung, dass ein Schutz vor Elektrosmog auch mit dem Einsatz von speziellen Beton möglich ist. Jetzt haben wir ein Ergebnis, über das die Fachpresse bereits deutschlandweit berichtet hat."

Dieser spezielle Beton ist jedoch nur ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem sich das Unternehmen beschäftigt. Gemeinsam mit der Universität Innsbruck und dem Institut für Materialprüfung und -forschung in Leimbach bei Nordhausen (IMF) wurde in Heringen ein schnell härtender Beton für die Instandsetzung von Schleusen entwickelt. Ein Antrag auf Förderung seitens des Landes Thüringen wurde mit der Begründung abgelehnt, in Thüringen gebe es keine Schleusen.

Die HABAU-Unternehmensgruppe setzt neben dem Forcieren von Forschungsprojekten seit Jahren auch auf die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter. So gab es in den vergangenen Jahren 46 interne Schulungen für Projektleiter und Bauleiter. Die Themen reichten hierbei von rechtlichen Neuregelungen bis hin zur Vorstellung von neuen Technologien. Bewährte Partner hierbei sind Fachanwälte oder Dozenten der Nordhäuser Fachhochschule.

Daneben wird Mitarbeitern der Unternehmensgruppe die Teilnahme an einem Stress- und Konfliktmanagement mit der Zielstellung angeboten, effektiver mit alltäglichen Situationen sowie dem Spagat zwischen den Anforderungen der Bauherren und des eigenen Arbeitgebers umzugehen und diese Situationen erfolgreich zu bewältigen. "Der Besuch dieser Seminare und Sitzung soll unseren Mitarbeitern helfen, sich in ihrem verantwortungsvollen Job wohl zu fühlen. Das schließlich ist die Voraussetzung für eine persönliche Weiterentwicklung und eine bessere Selbstorganisation", sagt Roland Handrek.

Zusätzlich zu diesen Angeboten nehmen Mitarbeiter der HABAU-Unternehmensgruppe seit mehreren Jahren an externen Schulungen und Spezialseminaren von kompetenten Anbietern, zum Beispiel in Leipzig oder Weimar teil.
Autor: psg

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