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Mo, 08:22 Uhr
30.12.2002

Zwölf Millionen Euro investiert

Nordhausen (nnz). Die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) blickt auf das Jahr 2002 zurück. Wieder stand ein großes Sanierungsprogramm im Mittelpunkt. Zum Ende dieses Jahres wurde aber auch abgerissen.


In den vergangenen Monaten standen zahlreiche Sanierungsvorhaben im Mittelpunkt der Arbeit. Dafür stellte die WBG im Jahr 2005 insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Der größte Teil des Geldes wurde in die Modernisierung des Wohnungsbestandes und damit in die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen unserer Mieter und Mitglieder investiert. Herausragende und damit zugleich spür- und erlebbare Verbesserungen der Wohnqualität gab es zum Beispiel an den Standorten Pferdemarkt 3-7 (30 WE), in der Sangerhäuser Straße 4-8 (40 WE), in Uhlandstraße 1/3 (12 We), am Ammerberg 36-46 (95 WE) sowie in der Rathenaustraße 2 in Ilfeld (4 WE).


Immer mehr in den Blickpunkt des Sanierungsgeschehens rückt bei der Genossenschaft die attraktive Umgestaltung des Wohnumfeldes. Die Entscheidung der Menschen, an einen Wohnungsstandort zu ziehen oder dort wohnen zu bleiben, wird mehr und mehr von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören natürlich eine moderne Wohnung mit sozialverträglichen Mieten. Aber auch das Umfeld muß stimmen, ein aufgewerteter Standort wird immer mehr zur Mietentscheidung hinzugezogen. Das Wohnumfeld wurde in diesem Jahr unter anderem im Bereich Hagen/Pferdemarkt, in der Wolfstraße, in der Wagner- und Spiegelstraße sowie an den Wohnscheiben in der Töpferstraße aufgewertet. Allein für diese gestalterischen Maßnahmen wurden mehr als 1,7 Millionen Euro ausgegeben.

Neben diesen „großen Brocken“ gehören natürlich auch Reparaturen im Wohnungsbestand der WBG zur Bilanz. Was sich als Einzelmaßnahme vielleicht als gering zeigt, macht sich in der Summierung als großer finanzieller Posten bemerkbar: Für Reparaturen wurde im Jahr 2005 über 1,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Das Jahr 2002 kann auch als ein Jahr des Fortschritts angesehen werden. Entsprechend eines Stadtratsbeschlusses hat die WBG mit dem Rückbau von Wohnungen begonnen. Nicht mehr benötigter und nicht mehr vermietbarer Wohnung wird aus dem Bestand genommen. So werden sich Wohnungsstandorte nicht nur auflockern und ein angenehmes Erscheinungsbild erhalten, auch die wirtschaftliche Situation der WBG soll sich dadurch verbessern. Der Leerstand soll reduziert werden. Dieser Rückbau ist eingebunden in das bundesweite Programm „Standumbau Ost“.
Autor: nnz

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