So, 11:42 Uhr
21.03.2010
Aufsteiger besiegt Wacker
Als nach 8 Minuten Stephan Hoffmann das 1:0 gelang und in der 16. Minute Lars Pohl nach einem langen Solo fast den zweiten Treffer erzielte, aber am Torwart Andreas Knoll scheiterte, schien alles in die richtige Richtung zu laufen. So deutlich dominierten die Nordhäuser zu Beginn des Spiels. Aber es schien nur so…
Aber auf einmal kippte die Begegnung. Seit diesem Zeitpunkt bestimmten nämlich die Gastgeber das Geschehen. Abwehrspieler Nico Wummel hielt jetzt hinten den Laden dicht, trieb seine Vorderleute an und wurde selbst torgefährlich. Seinen Kopfball konnte Lars Greschke in der 19. Minute gerade noch entschärfen. Dann vereitelte der Nordhäuser Schlussmann nach 23 Minuten eine Doppelchance der Gastgeber mit Glanzparaden.
Wacker konnte im Mittelfeld und in der Spitze plötzlich keinen Ball mehr halten. Folgerichtig fiel in der 26. Minute der Ausgleich. Auf der linken Seite wurde Martin Kolan überlaufen, das Leder auf Martin Weinrich gespielt, der mit einem unhaltbaren Schuss ins obere rechte Dreiangel erfolgreich war.
In der 32. Minute spielten die Leinefelder einen langen Pass in den Lauf von Weinrich, der für alle an der Seitenlinie sichtbar klar in Abseitsposition (nur für den Assistenten nicht. Sein Kommentar: Gleiche Höhe.) den Ball im Wackerkasten zur 2:1-Führung versenkte. Beinahe wäre noch der dritte Treffer gefallen, wenn Greschke nicht glänzend pariert hätte. Torsten Klaus scheiterte mit einem Distanzschuss aus spitzem Winkel ans Außennetz (40.)
Die zweite Halbzeit bot ein verzweifeltes Anrennen der Nordhäuser, allerdings unterbrochen von zwei gefährlichen Kontern der Leinefelder, die sich verbissen wehrten. In der 48. Minute wurde ein Freistoß von Daniel Wiegleb kurz vor der Torlinie abgeblockt, Daniel John schoss kurz darauf knapp über das Tor. Brenzlige Situationen in Leinefeldes Strafraum wurden mit Glück und Geschick abgewehrt. Nico Steinbergs Geschoss wurde zur Ecke abgewehrt.
In der 71. Minute blieb Schiedsrichter Pierre Leitschuh seiner in der Vergangenheit schon praktizierten Linie treu, Nordhäuser vom Platz zu stellen. Bei seiner letzten Spielleitung traf es Sven Pistorius. Dieses Mal war Daniel Wiegleb der Leidtragende. Einer Gelben Karte folgte nach seinem Einsatz an der Mittellinie Gelb-Rot. Diese Konsequenz ließ das Trio auf der anderen Seite zunächst vermissen.
In der 80. Minute folgte dann doch noch ein Elfmeterpfiff, aber Torsten Klaus konnte erneut einen Strafstoß nicht verwandeln. Kurz darauf gab es noch eine Tätlichkeit des Leinefelder Torhüters im Torraum – aber keinen Elfmeter, sondern eine Rote Karte und Einwurf. Es blieb beim 2:1-Erfolg der Eichsfelder, den sie mit einer kampfstarken und kompromisslosen Partie erzwungen hatten.
Natürlich entluden sich die Unmutsäußerungen der recht großen Nordhäuser Anhängerschar nach einigen zweifelhaften Entscheidungen der Unparteiischen lautstark. Doch letztendlich muss die Frage von der Mannschaft selbst beantwortet werden, warum in der ersten Halbserie gegen die drei Aufsteiger nur ein einziger von neun möglichen Punkten geholt wurde und gegen den Neuling Leinefelde insgesamt nur einer von sechs.
Der nächste Gegner, SV Germania Ilmenau, hat eine ähnliche Spielanlage wie die Eichsfelder. Hoffen wir, dass gegen sie am nächsten Samstag ein erfolgreiches Rezept gefunden wird.
Klaus Verkouter
Autor: nnzAber auf einmal kippte die Begegnung. Seit diesem Zeitpunkt bestimmten nämlich die Gastgeber das Geschehen. Abwehrspieler Nico Wummel hielt jetzt hinten den Laden dicht, trieb seine Vorderleute an und wurde selbst torgefährlich. Seinen Kopfball konnte Lars Greschke in der 19. Minute gerade noch entschärfen. Dann vereitelte der Nordhäuser Schlussmann nach 23 Minuten eine Doppelchance der Gastgeber mit Glanzparaden.
Wacker konnte im Mittelfeld und in der Spitze plötzlich keinen Ball mehr halten. Folgerichtig fiel in der 26. Minute der Ausgleich. Auf der linken Seite wurde Martin Kolan überlaufen, das Leder auf Martin Weinrich gespielt, der mit einem unhaltbaren Schuss ins obere rechte Dreiangel erfolgreich war.
In der 32. Minute spielten die Leinefelder einen langen Pass in den Lauf von Weinrich, der für alle an der Seitenlinie sichtbar klar in Abseitsposition (nur für den Assistenten nicht. Sein Kommentar: Gleiche Höhe.) den Ball im Wackerkasten zur 2:1-Führung versenkte. Beinahe wäre noch der dritte Treffer gefallen, wenn Greschke nicht glänzend pariert hätte. Torsten Klaus scheiterte mit einem Distanzschuss aus spitzem Winkel ans Außennetz (40.)
Die zweite Halbzeit bot ein verzweifeltes Anrennen der Nordhäuser, allerdings unterbrochen von zwei gefährlichen Kontern der Leinefelder, die sich verbissen wehrten. In der 48. Minute wurde ein Freistoß von Daniel Wiegleb kurz vor der Torlinie abgeblockt, Daniel John schoss kurz darauf knapp über das Tor. Brenzlige Situationen in Leinefeldes Strafraum wurden mit Glück und Geschick abgewehrt. Nico Steinbergs Geschoss wurde zur Ecke abgewehrt.
In der 71. Minute blieb Schiedsrichter Pierre Leitschuh seiner in der Vergangenheit schon praktizierten Linie treu, Nordhäuser vom Platz zu stellen. Bei seiner letzten Spielleitung traf es Sven Pistorius. Dieses Mal war Daniel Wiegleb der Leidtragende. Einer Gelben Karte folgte nach seinem Einsatz an der Mittellinie Gelb-Rot. Diese Konsequenz ließ das Trio auf der anderen Seite zunächst vermissen.
In der 80. Minute folgte dann doch noch ein Elfmeterpfiff, aber Torsten Klaus konnte erneut einen Strafstoß nicht verwandeln. Kurz darauf gab es noch eine Tätlichkeit des Leinefelder Torhüters im Torraum – aber keinen Elfmeter, sondern eine Rote Karte und Einwurf. Es blieb beim 2:1-Erfolg der Eichsfelder, den sie mit einer kampfstarken und kompromisslosen Partie erzwungen hatten.
Natürlich entluden sich die Unmutsäußerungen der recht großen Nordhäuser Anhängerschar nach einigen zweifelhaften Entscheidungen der Unparteiischen lautstark. Doch letztendlich muss die Frage von der Mannschaft selbst beantwortet werden, warum in der ersten Halbserie gegen die drei Aufsteiger nur ein einziger von neun möglichen Punkten geholt wurde und gegen den Neuling Leinefelde insgesamt nur einer von sechs.
Der nächste Gegner, SV Germania Ilmenau, hat eine ähnliche Spielanlage wie die Eichsfelder. Hoffen wir, dass gegen sie am nächsten Samstag ein erfolgreiches Rezept gefunden wird.
Klaus Verkouter

