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Sa, 12:01 Uhr
20.03.2010

Amok in Berufsschule

Stellen Sie sich vor: Mehrere Unbekannte stürmen in die Berufsschule an der Straße der Genossenschaften. Sie haben Molotov-Cocktails bei sich. In der Schule selbst fallen Schüsse. Die nnz berichtet aus Nordhausen...

Gestürmt (Foto: nnz) Gestürmt (Foto: nnz)

"Nach ersten Informationen hatte der Amokläufer gegen 8.35 Uhr mit einer Axt das Schultor aufgebrochen und war dann ins Gebäude gestürmt. Er warf er in eine 10. Klasse mindestens eine Brandbombe. Anschließend sollen Schüsse gefallen sein." Dieses Zitat ist nicht erfunden, es beschreibt einen Amoklauf an einem Gymnasium in Ansbach im September vergangenen Jahres.

Und ähnlich der damaligen Realität wurde heute Vormittag das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei bei solch einem Szenario geprobt.

Zuerst trafen die Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr ein, schließlich war ein Brand in dem Schulgebäude gemeldet worden. Bevor die dann in das Gebäude konnten, wurden sie zurückgewiesen, da in dem Gebäude Schüsse fielen. Spezialkräfte der Polizei wurden angefordert. Nach fast einer Stunde stürmte die in die Schule, konnten verletzte Schüler nach draußen bringen, einen der Täter erschießen.

Neben der Rettung der Schüler galt es zu dem einen zweiten Täter zu finden. Und das in einem verqualmten Gebäude. Schließlich wurden auch noch Suchhunde eingesetzt, um Verletzte zu finden. Nach mehreren Stunden war die Übung beendet.

Die Einsatzkräfte wurden bei dieser nicht alltäglichen Übung von den Mitarbeitern der Berufsschule, von Nachwuchsschauspielern des Jungen Theaters unterstützt.

nnz-tv wird noch heute ausführlich über die Einsatzübung berichten
Autor: nnz

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Kommentare
whiterzauberhase
21.03.2010, 11:06 Uhr
Für mich nicht verständlich
Wenn man schon eine Gemeinsame Übung auf die Beine stellen will, wieso wird dann mal wieder nur das DRK herangezogen? Sollte es da nicht mal sinnvoller sein das ALLE die in solch einem Falle ausrücken müssen denn auch mit Alarmiert werden und denn eben auch mit eingebunden werden? Ich verstehe diese Logik einfach nicht. Denn wenn es zu so einer wirklichen Tat kommen würde, was wir nie hoffen wollen, müsste nicht nur das DRK Heringen ausrücken. Denn wären sämtliche Einsatzkräfte des DRK, JUH und sonstige eben auch auf den Plan gerufen. Schade, eben wieder mal nur eine Übung für das DRK wie es ausschaut.
Janko
22.03.2010, 15:29 Uhr
nachfragen an den richtigen stellen
liebe(r) zauberhase,

die übung letzten samstag ist von langer hand vorbereitet worden- auch wenn die verschiedenen einsatzkräfte nicht wussten, WAS sie erwartet, so wussten sie natürlich, DASS sie etwas erwartet. es haben sich also im vorfeld organisatoren überlegt, wen sie wo einsetzen, und demzufolge wird es auch gründe haben, warum nur das DRK heringen einbezogen wurde.

wenn Sie die hintergründe erfahren möchten, warum senden Sie nicht eine email an das DRK heringen oder das DRK nordhausen?

viele grüße.
whiterzauberhase
22.03.2010, 17:05 Uhr
Das ist Unnötig
Ich denke das es unnötig sein dürfte eine Email an das DRK zu verfassen. Denn ich denke wenn es mal darauf ankommen sollte und alle Hilfskräfte herangezogen werden wird man sehen was von solchen Übungen zu halten ist. Es ist eben nur schade das denn immer das DRK im Rampenlicht steht. Das hat nichts mit Neid oder dergleichen zu tun ich bin vielmehr der Auffassung das wenn es wirklich zu solch einem Einsatz kommen würde eben denn auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Organisationen nahtlos klappen sollte und ich weiss das es denn das reinste Chaos werden wird.
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