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Sa, 08:16 Uhr
20.03.2010

Fest, flüssig, gasförmig

Am Montag wird der internationale Tag des Wassers begangen. In Nordthüringen gibt es dazu zahlreiche Veranstaltungen. Ganz klar: Der Wasserverband Nordhausen ist mit dabei. Hier ein nnz-Vorgeschmack in Richtung Puschkinstraße ...


Im Jahr 2010 steht der Weltwassertag unter dem Motto "Wasserqualität - Chancen und Herausforderungen vermitteln". Dieses Motto wurde unter anderem gewählt, weil die Nutzung des Wassers für den Menschen oberste Priorität hat und deswegen größte Anstrengungen erforderlich sind, um das Wasser sauber zu halten.

In der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr werden stündlich ab 10.15 Uhr Führungen durch das neue Wasserwerk angeboten. Führungen durch die Altanlagen (Alte Filterhalle, Altes Turbinenhaus, Freigelände) werden ab 10.15 Uhr halbstündlich stattfinden. Der Wasserverband Nordhausen stellt im neuen Wasserwerk u.a. die Ultrafiltrationsanlage (Membrantechnologie) als Teil der gesamten Aufbereitung im Wasserwerk vor. Im Anschluss an die Führung durch die Altanlagen wird die 1931 in Betrieb und 2008 außer Betrieb genommene Wasseraufbereitung mittels Schnellsandfiltern vorgeführt.

Unabhängig von den Führungen können sich die Gäste dieses Tage in einer Ausstellung über "Tausend Jahre öffentliche Wasserversorgung" im Alten Turbinenhaus informieren. Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, sich im Medienraum im Alten Turbinenhaus ganz in Ruhe die Präsentation des Wasserverbandes anzusehen.

Das Wassermuseum "Alte Filterhalle" und die Ausstellungsgegenstände auf dem Freigelände können ebenfalls besichtigt werden. Wir laden Sie ein, unser Trinkwasser als das bestgeprüfte Lebensmittel zu verkosten. Bei Fragen steht Ihnen unsere Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen interessante Stunden im Wasserwerk Nordhausen", so Verbandsgeschäftsführer Ulrich Schardt gegenüber nnz

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Wasser braucht jeder zum Leben. Neben der Atemluft ist Wasser unser wichtigstes Lebensmittel. Stofflich gesehen ist Wasser eine anorganische Substanz - man könnte auch sagen, eine mineralische Substanz, die aus dem Gas Wasserstoff und dem Gas Sauerstoff besteht. Unter normalen atmosphärischen Bedingungen ist Wasser eine Flüssigkeit. Es ist die einzige chemische Verbindung auf der Erde, die in allen drei Aggregatzuständen vorkommt. Neben den bereits genannten flüssigen, im festen (Eis) und im gasförmigen (Wasserdampf) Zustand.

Wasser hat einen hohen Stellenwert in den Wissenschaften (Elemente-Lehre) und Religionen (rituelle Waschungen, Taufe, ...). Wasser als Urstoff alles Seins ist notwendig für den unmittelbaren menschlichen Genuss (Trinkwasser und Kochen). Der tägliche Mindestbedarf beim Menschen liegt bei knapp zwei Litern. Empfehlenswert ist ein Wasserkonsum von etwa drei Litern täglich. Bei einem durchschnittlichen Tageskonsum von zwei Litern werden in 80 Jahren über 50 000 Liter Wasser getrunken.

Der Wasserbedarf umfasst ebenso Tätigkeiten des alltäglichen Lebens wie Waschen, Toilettenspülung etc. sowie den Bedarf für Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft. Der gesamte Wasserbedarf in Thüringen (private Haushalte, Kleinverbraucher und Industrie) summierte sich im Jahr 2007 auf 133 Millionen Kubikmeter.

Auf die privaten Haushalte und das Kleingewerbe entfiel mit 75,7 Millionen Kubikmeter Wasser der größte Anteil am Gesamtverbrauch. Der tägliche Verbrauch je Einwohner im Freistaat stieg im Jahr 2007 auf durchschnittlich 90,3 Liter Wasser. 2004, zum Zeitpunkt der letzten Erhebung, lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 90 Litern. Thüringen lag damit auch 2007 weit unter dem Bundesdurchschnitt von 121,6 Liter Trinkwasser je Einwohner und Tag.

Im Jahr 2007 bezogen 2 296 510 Thüringer ihr Wasser durch die öffentliche Wasserversorgung, was einem Anschlussgrad von 99,8 Prozent entspricht. Nur 4 028 Einwohner versorgten sich aus Hausbrunnen bzw. privaten Quellen. 2004 waren es 4 984 Einwohner.

Der tägliche Trinkwasserverbrauch je Einwohner streut in den kreisfreien Städten und Landkreisen zwischen 70 und 128 Litern. Eine eindeutige regionale Konzentration niedriger bzw. überdurchschnittlicher Werte ist nicht zu erkennen. Bis auf den Landkreis Gotha und den Ilm-Kreis liegen alle Landkreise unter den durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch im Freistaat. Bei den kreisfreien Städten sind es Suhl und Weimar (siehe Grafik).
Autor: nnz

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