Fr, 12:14 Uhr
12.03.2010
Zweimal A…
Nicht das, was Sie vielleicht denken könnten, ist gemeint. Es handelt sich um die Anfangsbuchstaben der Gegner des FSV Wacker 90 Nordhausen am kommenden Wochenende: Altenburg und Altengottern. Der Vorbericht in der nnz von Klaus Verkouter...
Die Erste hat ihren (hoffentlich) ersten Punktspielauftritt gegen Aufsteiger SV Motor in der Thüringenliga und die Zweite ihren zweiten (nach der 3:5-Niederlage in Bollstedt) in der Bezirksliga. Während sich die Reserve ihr Abrutschen von der Tabellenspitze fast selbst zuschreiben lassen muss, denn dazu gehören ja auch Gegner (und manchmal auch Schiedsrichter, wie in der Mühlhäuser Presse zu lesen war), lag der Fall des Landesligisten auf den fünften Platz ausschließlich am Wettergott.
Fiebernde Fans wollen endlich wieder Fußball sehen – und viele sollen am Samstag um 14.00 Uhr in den Albert-Kuntz-Sportpark kommen. Wie bereits gestern in der nnz gemeldet, haben alle Besucher freien Eintritt. Es wird sich also zeigen, wie groß das Zuschauerpotenzial ist und in welchen Größenordnungen künftig geplant werden sollte. Da das Präsidium das Eintrittsgeld aus eigener Tasche bezahlt, gibt es kein Alibi, den Weg zum Spiel zu unterlassen.
Außerdem reist ein attraktiver Gegner an, der Wacker in der Hinrunde eine 0:3-Niederlage zufügte. Das muss eine Mannschaft korrigieren, die seit Dezember kein Pflichtspiel in den Knochen hat und seitdem nur über Kunstrasen- und Hallenpraxis verfügt. Die Mannschaft ist heiß.
Mit allen drei Neulingen verknüpfen sich demnach aus der ersten Halbserie unangenehme Erinnerungen. Gegen Zeulenroda verlor Wacker zu Hause 0:1. Auch gegen Leinefelde kam man im eigenen Sportpark nicht über ein 1:1 hinaus. Bis auf den seit dem 21.11.2009 gesperrten Kapitän Sven Pistorius sind alle Mann an Deck.
Ob der längere Zeit pausierende Sebastian Elle schon zum Einsatz kommt, muss noch abgewartet werden. Noch nicht dabei sind die Langzeitverletzten Tino Steinberg und Martin Hirschelmann. Daniel John als Neuzugang wird sicher sein Können unter Beweis stellen.
Mit Altenburg reist eine Traditionself an, die zu DDR-Zeiten drei Jahre in der höchsten Spielklasse und etliche Jahre, wie Nordhausen, in der DDR-Liga kickte. Neun Pflichtspiele führten beide Vereine bislang Zeit zusammen. Alle vier Auswärtsspiele um Punkte hat Nordhausen verloren.
Hier im AKS gab es einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. In einer Übergangsrunde 1955 fand nur ein Spiel gegeneinander auf neutralem Boden in Apolda statt, das von Nordhausen 3:0 gewonnen wurde. 1963 konnte Altenburg hier in einem Qualifikationsspiel um den Verbleib in der DDR-Liga zwar mit 7:1 besiegt werden, trotzdem erfolgte der bittere Abstieg der Südharzer, weil in der Gruppe Halle und Dessau stärker waren.
Und noch einmal spielten die Gäste bei einem Abstieg das Zünglein ein der Waage. Doch dazu mehr im morgigen Programmheft. Wie gesagt, wer zum Verein steht, für den ist Kommen Pflicht.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDie Erste hat ihren (hoffentlich) ersten Punktspielauftritt gegen Aufsteiger SV Motor in der Thüringenliga und die Zweite ihren zweiten (nach der 3:5-Niederlage in Bollstedt) in der Bezirksliga. Während sich die Reserve ihr Abrutschen von der Tabellenspitze fast selbst zuschreiben lassen muss, denn dazu gehören ja auch Gegner (und manchmal auch Schiedsrichter, wie in der Mühlhäuser Presse zu lesen war), lag der Fall des Landesligisten auf den fünften Platz ausschließlich am Wettergott.
Fiebernde Fans wollen endlich wieder Fußball sehen – und viele sollen am Samstag um 14.00 Uhr in den Albert-Kuntz-Sportpark kommen. Wie bereits gestern in der nnz gemeldet, haben alle Besucher freien Eintritt. Es wird sich also zeigen, wie groß das Zuschauerpotenzial ist und in welchen Größenordnungen künftig geplant werden sollte. Da das Präsidium das Eintrittsgeld aus eigener Tasche bezahlt, gibt es kein Alibi, den Weg zum Spiel zu unterlassen.
Außerdem reist ein attraktiver Gegner an, der Wacker in der Hinrunde eine 0:3-Niederlage zufügte. Das muss eine Mannschaft korrigieren, die seit Dezember kein Pflichtspiel in den Knochen hat und seitdem nur über Kunstrasen- und Hallenpraxis verfügt. Die Mannschaft ist heiß.
Mit allen drei Neulingen verknüpfen sich demnach aus der ersten Halbserie unangenehme Erinnerungen. Gegen Zeulenroda verlor Wacker zu Hause 0:1. Auch gegen Leinefelde kam man im eigenen Sportpark nicht über ein 1:1 hinaus. Bis auf den seit dem 21.11.2009 gesperrten Kapitän Sven Pistorius sind alle Mann an Deck.
Ob der längere Zeit pausierende Sebastian Elle schon zum Einsatz kommt, muss noch abgewartet werden. Noch nicht dabei sind die Langzeitverletzten Tino Steinberg und Martin Hirschelmann. Daniel John als Neuzugang wird sicher sein Können unter Beweis stellen.
Mit Altenburg reist eine Traditionself an, die zu DDR-Zeiten drei Jahre in der höchsten Spielklasse und etliche Jahre, wie Nordhausen, in der DDR-Liga kickte. Neun Pflichtspiele führten beide Vereine bislang Zeit zusammen. Alle vier Auswärtsspiele um Punkte hat Nordhausen verloren.
Hier im AKS gab es einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. In einer Übergangsrunde 1955 fand nur ein Spiel gegeneinander auf neutralem Boden in Apolda statt, das von Nordhausen 3:0 gewonnen wurde. 1963 konnte Altenburg hier in einem Qualifikationsspiel um den Verbleib in der DDR-Liga zwar mit 7:1 besiegt werden, trotzdem erfolgte der bittere Abstieg der Südharzer, weil in der Gruppe Halle und Dessau stärker waren.
Und noch einmal spielten die Gäste bei einem Abstieg das Zünglein ein der Waage. Doch dazu mehr im morgigen Programmheft. Wie gesagt, wer zum Verein steht, für den ist Kommen Pflicht.
Klaus Verkouter

