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Do, 16:54 Uhr
11.03.2010

Freier Eintritt im AKS

Matthias Jendricke (SPD), der Nordhäuser Bürgermeister, ist froh, dass der Übergang vom alten zum neuen Präsidium von Wacker Nordhausen nun doch so reibungslos geklappt hat. Heute stellten die Neuen ihr Konzept vor. Mit einer Powerpoint-Präsentation...

Vorgestellt (Foto: P. Grabe) Vorgestellt (Foto: P. Grabe)

Der Berichterstatter ist immer skeptisch, wenn Konzepte nicht verbal erläutert, sondern mit bunten Bildern ergänzt werden sollen. Leinwand, Beamer und Laptop standen bereit. Zuvor dankte Hans-Joachim Junker als Vertreter der Sponsoren nicht nur den Neuen, sondern dem alten, dem Rest-Präsidium für dessen ehrenamtliche Arbeit. Und Junker dankte wiederum Jendricke für seine vermittelnde Rolle in diesem Prozess der Findung, der Anfang des Jahres beinahe abzubrechen drohte.

Nun aber soll der Blick nach vorn gerichtet werden. Schritt für Schritt sollen neue Ideen umgesetzt werden. In den nächsten Jahren jedoch kann Fußball nicht auf einem anderen Stern gespielt, sondern es solle vor allem die Marke Wacker etabliert werden. Im Vordergrund steht der Nachwuchsbereich, heute noch setzen sich die Vorständler mit den Trainern und Betreuern zusammen. Letztlich, so Nico Kleofas, lebt ein Verein wie Wacker Nordhausen, von seinem eigenen Nachwuchs.

Das Vereins-Rad soll nicht neu erfunden werden, das Personal soll an Bord bleiben, gegebenenfalls soll der Kurs erneuert werden. Jetzt geht es um eine erste Bestandsaufnahme, wie es Matthias Kunze als sportlicher Leiter darstellte.

Das Flaggschiff, die erste Mannschaft, wird in diesem Jahr nicht aufsteigen. Das soll das alte Präsidium bereits in Richtung Verband gemeldet haben und das – so schätzt es die neue Führungsmannschaft ebenfalls ein – ist sportlich und vor allem finanziell sehr vernünftig. Dem pflichtete selbst der Bürgermeister zu, der lieber gegen Sondershausen oder Heiligenstadt gewinnen will, statt gegen Mannschaften nicht mithalten zu können, die über andere Sponsorenpotentiale verfügen.

Über die Aktivierung des Vereinslebens soll die Marke, soll der Zusammenhalt, soll die „Familie Wacker“ etabliert werden – das sind die Ziele, die mittelfristig im Fokus stehen. Dort wird in den kommenden Wochen ebenso eine funktionierende Geschäftsstelle stehen müssen. Eine Entscheidung soll es bereits in den nächsten Tagen geben.

Euphorie ist nicht angesagt, das machte auch Matthias Kunze deutlich, denn es müsse immer auf dem Boden geblieben werden. Von dieser Basis her müsse der Aufbau erfolgen. Schritt für Schritt sollen die besten Nachwuchstalente, müssen die besten Übungsleiter auf dem Albert-Kuntz-Sportpark zu finden sein, wie das bereits vor zehn und mehr Jahren der Fall war.

Gestern dann schon die erste Präsidiumssitzung mit Blick auf das erste Heimspiel der Rückrunde. Und da kommt der Knaller als erster Beschluss: Alle Zuschauer des Spiels gegen Altenburg haben freien Eintritt. Das fehlende Geld bringen die Mitglieder des Präsidiums aus ihrer eigenen Tasche auf. Bleibt zu hoffen, dass von diesem Angebot möglichst viele Fußballfreunde in Nordhausen und Umgebung Gebrauch machen.

Zurück zu Beamer und Laptop: Es waren zwei Übersichten, die den Medienvertretern vorgestellt wurden. Es kann also gut werden mit dem, was sich alle im Verein vorgenommen haben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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