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Do, 12:34 Uhr
11.03.2010

Von allen Seiten

Die ARGE, LIFT und scheinbar kein Ende. Die nnz ist dieser "Verbindung" einmal nachgegangen. Wie veröffentlichen an dieser Stelle ein Statement von Wolfgang Meyer vom DGB sowie zwei Stellungnahmen der LIFT gGmbH und der ARGE.


Wer sind die Profiteure der Armut? In der Sendung Report Mainz vom 1. März wurde über einen Unternehmer in Haldensleben berichtet, der seiner Angestellten einen Stundenlohn von 2,66€ gezahlt hatte. Kaltschnäuzig sagte er dem Reporter vor laufender Kamera, dass er ja nicht mehr zahlen braucht weil die Arge den Rest zum Lebensunterhalt drauflegt.

Nun gibt es in Nordhausen die gemeinnützige Lift GmbH , geleitet von der Geschäftsführerin Frau Hannelore Haase, in der seit Jahren ebenfalls solche sittenwidrige Löhne gezahlt werden. Diese gemeinnützige GmbH darf sich rühmen, in unserer Region die Hitliste der Dumpinglohnzahler anzuführen. Hier erhalten die geringfügig Beschäftigten laut Arbeitsvertrag 165,00€, dafür müssen sie monatlich 62,33 Stunden arbeiten. Das ergibt bei wöchentlichen Arbeitszeit von 14,5 Stunden einen Stundenlohn in Höhe von 2.64€. Wenn die Beschäftigten ALG II beziehen, wird ihnen trotz bestehenden arbeitsvertraglich geschuldeten monatlichen Lohn von 165,00 € nur noch 100,00€ ausbezahlt. Das ergibt einen Stundenlohn von nur 1,60€!

Als Begründung wurde ihnen gesagt, dass sie nur 100,00€ behalten dürfen und der Rest von der Arge einbehalten wird. Tatsächlich verbleiben den Beschäftigten von den 165,00€ aber 113,00€ und 52,00€ würden beim ALG II gegengerechnet. (65,00€ x20%=52,00€) Zum Lohnbetrug an den Arbeitnehmerinnen kommt noch der Betrug zum Schaden des Staates durch den fehlenden Anteil von 52,00€, der von der Arge einbehalten werden müsste. Das scheint zunächst wenig, wenn man aber beachtet, dass diese Kürzungen seit Jahren vorgenommen werden und mehrere Arbeitnehmerinnen betroffen sind, kommt schon ein beachtliche Summe zusammen.

Ein Großteil der Tätigkeiten wurden im Gebäudereinigungsgewerbe ausgeübt, in dem ein gesetzlicher Mindestlohn von 6,58€ (seit 1.1.2010 -6,83€) gilt. Der Profit von Frau Haase allein für diese Lohndifferenz beträgt 4,98€/pro Stunde (seit 1.1.2010 -5,23€). Hinzu kommt noch das wettbewerbsschädige Verhalten gegenüber den Betrieben im Gebäudereinigungshandwerk.Durch einen weiteren Trick gelingt es Frau Haase noch zusätzlich dicke Kohle zu machen. Zu den wöchentlichen 14,5 Std. werden anschließend noch weitere14, 5 Std. wöchentlich in Form einer Ehrenamtstätigkeit für die gleiche Leistung gearbeitet. Dadurch wird eine normale Ehrenamtstätigkeit, wie z. B. bei der Feuerwehr oder als Übungsleiter in Verruf gebracht. Bezieher von ALG I sollen so die 15 Stundengrenze umgehen, in der sie nicht mehr als arbeitslos gelten.

Dieses Verfahren ist nicht nur bei der Lift gGmbH gängige Praxis, sondern wird auch beim Hauptgesellschafter von Lift , dem Horizont e.V. angewendet. Auch dort werden neben anderen Tätigkeiten die sogenannten Anleiter über eine Ehrenamtsentschädigung entlohnt. In der Regel mit 150,00€, welche dann während des ALG II- Bezug bis zum halben Regelsatz von 359,00€ anrechnungsfrei bleibt. Alle beiden Unternehmen leben hauptsächlich von Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds, von Bund, Land Thüringen und des Landkreises Nordhausen.
Bezieher von Fördermitteln sind nicht nur moralisch verpflichtet, sich an soziale Standards zu halten.

Wie die Beispiele zeigen ist die Lift gGmbH weit davon entfernt. Auf den in der Vergangenheit praktizierten Missbrauch beim Einsatz der Ein Euro Jobber möchte ich hier nur kurz mit einem Beispiel hinweisen.
Im August 2008 wurden bei einer Kontrolle drei Frauen festgestellt, die in Heringen im Auftrag der Lift GmbH als 1,00€ Jobberinnen über mehrere Monate für ein Nordhäuser Wohnungsunternehmen Gebäudereinigungsarbeiten ausgeführt haben.

Darüber wurde von mir sofort eine Anzeige bei dem Geschäftsführer der Arge, Herrn Müller, getätigt. Auch beim Hauptzollamt erfolgte eine Anzeige. Über ein Strafverfahren, wie es diesem Fall üblich wäre, ist mir bis heute nichts bekannt. Auf einen Hinweis bezüglich der Dumpinglöhne äußerte sich Herr Müller im August 2008 sinngemäß, die Leute sind selber schuld sind, wenn sie solche Arbeitsverträge unterschreiben und es wäre nicht seine Sache etwas zu unternehmen .

Auf meinen Vorhalt wegen dem monatlichen fehlenden Anrechnungsbetrag für die Arge von 52,00€ pro Person erwiderte er die Arge ist keine Ermittlungs- und Verfolgungsbehörde .Diese Äußerung ist schon seltsam, wenn man schon wegen 20,00€ überzahltem Kindergeld einen großen Verwaltungsaufwand betreibt und auch sonst bei Verfehlungen von ALG II Beziehern Bußgelder verhängt. Auch die Mitarbeiter der Leistungsabteilung hätten bei der Vorlage der Lohnbescheinigungen erkennen können, dass hier sittenwidrige Löhne gezahlt wurden. Gibt es nicht im Rahmen der Amtsermittlung eine Pflicht, solche Verstöße zur Anzeige zu bringen?

In Stralsund wurden die ordnungsgemäßen Löhne durch die Arge von den Unternehmen erfolgreich eingeklagt und dem Staatshaushalt zugeführt. Warum ist dies in Nordhausen nicht auch möglich? Wie skrupellos muss man sein, wenn man seinen Arbeitnehmern solche Sklavenlöhne zahlt und sie obendrein noch wissentlich belügt? Noch schlimmer wird es, wenn man sich wie Frau Haase, für die Partei Die Linke im Kreistag für die sozialen Belange einsetzen soll. Hier wird doch der Bock zum Gärtner gemacht.

Frau Haase sollte auf ihr Mandat im Kreistag verzichten, denn sie ist unglaubwürdig und hat sich mit mehreren Verfehlungen strafbar gemacht. Auch der Vorstand der Ortsgruppe der Partei Die Linke sollte über den weiteren Verbleib von Frau Haase ernsthaft nachdenken, denn solch ein Verhalten ist äußerst parteischädigend. Man kann nicht einen Mindestlohn fordern und selbst die Menschen so schamlos ausbeuten. Ich möchte an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass mir die entsprechenden Arbeitsverträge und Lohnunterlagen vorliegen (die letzten vom Januar 2010)und es Zeugenaussagen von ehemaligen Beschäftigten der Lift gGmbH gibt.


Das schreibt Wolfgang Meyer als ALG II Berater beim DGB Kreisvorstand Nordhausen. Daraufhin hatten wir die Geschäftsleitung des LIFT um eine Stellungnahme gebeten:

Schade, dass die Verdächtigungen im Vorfeld nicht korrekt recherchiert wurden. So knüpft man ein Gestrick aus vermeintlichen Fakten und Zahlen, dass die erheblichen Anschuldigungen untermauern soll. Doch dabei bleibt es nicht. Der persönliche Angriff, dessen Motiv mir völlig unverständlich ist, hat die sachliche Ebene vollkommen verlassen.

Eine Person ernennt sich zum Wirtschaftskriminalisten, Zollbeamten, Staatsanwalt und erhebt sich obendrein selbst zum Richter. Ohne die Struktur und Vorgänge innerhalb der LIFT gGmbH zu kennen, ohne Beweismittel, Anhörung, Zeugenvernehmung und ohne juristische Qualifikation urteilt und verurteilt sie. Eine Anmaßung, Unterstellung und Verleumdung ohne gleichen.

In der LIFT gGmbH leisten neben den geförderten Maßnahmeteilnehmern, nebenberuflichen und etlichen ehrenamtlichen Kräften ca. 60 fest Angestellte eine hervorragende Arbeit. Sie sind in vollkommen unterschiedlichen Feldern des Unternehmens tätig. Diese sind klar voneinander getrennt. Viele Menschen kommen zu uns, weil sie sich ehrenamtlich bzw. nebenberuflich einbringen, dabei einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen und soziales Engagement beweisen möchten. In unseren Alltags- und Familienhilfen und anderen Projekten unterstützen sie und spenden Nähe. Sie arbeiten für und mit Kindern und Senioren, erfahren Bestätigung, fühlen sich integriert.

Diese vielfältigen Aufgaben lassen sich nicht allein mit Geld aufwiegen. Ohne dieses Engagement würde es nicht gelingen, all das, wofür keine Gelder bereit gestellt werden, aufrecht zu erhalten. Das man sich in diesem Land überhaupt mit Langzeitarbeitslosigkeit und nicht finanzierbaren „freiwilligen Leistungen“ befassen muss, ist traurig. LIFT ist unter anderem dafür installiert worden und versteht sich als Chancengeber für diese Menschen.

Das Ehrenamt findet sich in vielen Bereichen unserer Republik wieder. Ebenso wie die unterschiedlichsten Förderungen und Maßnahmen für Projekte und Betriebe, für Jugend und Senioren, für Menschen.
Überall im Land engagieren sich Menschen ehrenamtlich und unentgeltlich, im Sport, in den freiwilligen Feuerwehren, als Blutspender. Wird deshalb beispielsweise einem Blutspendedienst persönliche Bereicherung unterstellt, weil die Spender ihr Blut unentgeltlich geben, die Konserve aber einen Geldwert aufweist? Geht der Verfasser gegen Betriebe vor, die Langzeitarbeitslosen eine Chance bieten und für die Integrationsphase Zuschüsse bekommen?

Unseren Gesellschaftern und den entsprechenden Gremien und Institutionen gegenüber sind wir rechenschaftspflichtig und unterliegen Überprüfungen, damit die Mittelverwendung und die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Rahmenbedingungen exakt eingehalten werden. Dass Menschen mit Sachverstand und Kompetenzen den vermeintlichen Beweisen keinen Glauben schenken und keinen Handlungsbedarf sehen, spricht eine deutliche Sprache. Ich kann nur beteuern, dass alle Vorgänge innerhalb der LIFT gGmbH nach bestem Wissen und Gewissen gesetzeskonform gehandhabt werden.

Im Sinne der Transparenz steht es selbstverständlich jedem frei, auf uns zuzukommen und sich im persönlichen Gespräch zu informieren.

Hannelore Haase, Geschäftsführerin


Und die nnz erhielt noch eine Stellung von der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE)

Ihren Berechnungen legt die ARGE zunächst den auf der Einkommensbescheinigung angegebenen Monatsverdienst zugrunde. Soweit die tatsächlichen Einkünfte von der bescheinigten Entlohnung nach unten oder nach oben abweichen, ist es zunächst Sache des Leistungsbeziehers und auch dessen Verpflichtung, die ARGE hierüber zu unterrichten. Im Falle einer Unterzahlung liegt eine Anzeige des veränderten Einkommens sogar im genuinen Interesse des Leistungsempfängers, da andernfalls eine Anrechnung der arbeitsvertraglich vereinbarten höheren anstelle der tatsächlich gezahlten geringeren Vergütung zu einer Reduktion der Höhe des ALG II führen würde.

Die behauptete Praxis erscheint deshalb wenig schlüssig. Von Herrn Meyer irrigerweise vermengt, jedoch davon streng zu trennen ist die Frage, ob die Vergütung eines Arbeitnehmers derart niedrig ist, dass sie als sittenwidrig zu qualifizieren ist. Dabei ist nicht schon jede unterdurchschnittliche Vergütung als sittenwidrig anzusehen, denn außer im Falle von Tarifgebundenheit steht die Höhe der Vergütung grundsätzlich zur privatautonomen Disposition der Arbeitsvertragspartner.

Erst wenn die vereinbarte Vergütung den ortsüblichen bzw. tariflichen Lohn um mehr als ein Drittel unterschreitet, ist die Entgeltabrede regelmäßig als sittenwidrig zu bewerten. Ist eine Vergütungsabrede sonach wegen ihres sittenwidrigen Charakters nichtig, bleibt das Arbeitsverhältnis im Übrigen wirksam, der Arbeitgeber schuldet jedoch dann die ortsübliche Vergütung. Die Beurteilung einer Vergütungsabrede als sittenwidrig im beschriebenen Sinne ist einzelfallabhängig und kann sich aufgrund der Vielzahl von Tarifverträgen in den unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen - und in Ermangelung solcher aufgrund der dann notwendigen aufwändigeren Feststellungen zur Ortsüblichkeit – als teilweise schwierig erweisen.

Wird im Bereich der Erbringung von Förderleistungen die Ortsüblichkeit der Entlohnung seit jeher genau geprüft, ist im Zusammenhang mit der von Herrn Meyer geschilderten Problematik jedoch ein anderer Umstand bedeutsam: Bei geringfügig Beschäftigten kann sich nämlich eine mögliche Sittenwidrigkeit erst in Zusammenschau mit der geleisteten Gesamtstundenzahl ergeben. Diese ist jedoch für die ARGEN erst seit kurzem feststellbar, da die bislang von der Bundesagentur zentral vorgegebenen Einkommensbescheinigungen keine Angaben des Arbeitgebers zu den Arbeitszeiten vorsahen.

Im Zuge der nicht zuletzt durch die Verwendung anderer Einkommensbescheinigungen von der Bundesagentur eingeleiteten verstärkten Fokussierung auch auf diesen Bereich, sind die ARGEN angehalten, bei Bekanntwerden sittenwidriger Entlohnung beim Arbeitgeber zu regressieren. Dies ändert aber nichts daran, und in diesem Sinn äußerte sich auch der Geschäftsführer der ARGE Landkreis Nordhausen, Herr Müller, im August 2008 gegenüber Herrn Meyer, dass es zuallererst und originär Angelegenheit des Arbeitnehmers ist, im Falle sittenwidriger Entlohnung, wie auch in sonstigen Fällen arbeitsvertraglicher Pflichtverletzungen, sich selbst um eine ,notfalls auch gerichtliche, Durchsetzung seiner berechtigten Vergütungsansprüche zu kümmern und die ARGEN nicht paternalistisch Überwachungsaufgaben wahrnehmen können, die klassisch bei den Gewerkschaften und Tarifvertragsparteien angesiedelt sind.

Richtig ist auch die damalige Auskunft des Geschäftsführers Herrn Müller, dass die ARGE keine Strafverfolgungsbehörde ist und deshalb bei Vorliegen eines Anfangsverdachts auf Lohnwucher (so der strafrechtliche Terminus, wobei gem. § 291 StGB neben der Sittenwidrigkeit noch weitere Tatbestandsmerkmale erfüllt sein müssen) keine eigenen Ermittlungen einleitet, sondern den Vorgang der Staatsanwaltschaft übergibt. Die Möglichkeit einer Strafanzeige besteht allerdings nicht nur für die ARGE Nordhausen sondern für jede Person.

Es ist zutreffend, dass am 22.08.2008 1-Euro-Jobberinnen maßnahmefremde Tätigkeiten in Gestalt von Reinigungsarbeiten in einem Wohnblock in Heringen verrichteten. Nicht zutreffend ist hingegen die Behauptung, die Ausübung dieser Arbeiten hätte über mehrere Wochen, ja gar mehrere Monate angedauert. Dieser Verdacht konnte im Zuge der aufgrund der Feststellung des Vorfalls seinerzeit eingeleiteten Ermittlungen nicht bestätigt werden. Insbesondere versicherten die drei betroffenen 1-Euro-Jobberinnen sehr glaubhaft gegenüber der ARGE Nordhausen, dass es sich um ein singuläres Ereignis gehandelt habe und weder vor noch nach dem 22.08.2008 Reinigungsarbeiten oder andere maßnahmefremde Verrichtungen ausgeführt wurden. Die ARGE Nordhausen sanktionierte allerdings auch diesen lediglich einmaligen Verstoß mit den verwaltungsrechtlich zulässigen und gebotenen Mitteln.


Soweit die Aussage der ARGE zu diesem Fall.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
11.03.2010, 13:04 Uhr
Danke an Herrn Meyer
Ich danke Ihnen - im Namen sicherlich vieler von den Argen und Co. verwalteten Menschen - für Ihre couragierte Arbeit. Lassen Sie sich nicht mundtot machen. Es ist an der Zeit, das sich das Volk gegen ihre Sklavenhalter wehrt.

@ Frau Haase

Es möge ALLES verwaltungstechnisch stimmen. Und Sie mögen sich im Recht fühlen. Ich bin der Meinung, das 1-Euro-Jobs und Ihre 165 Euro-Aktionen keinen Sinn haben, um eine annehmbare Anzahl Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Den Effekt frisst der bürokratische Aufwand auf. Nutzniesser sind nur solche Einrichtung wie die Ihre.

Und noch ein persönlicher Satz. Ich hatte vor einigen Jahren die große Ehre als 1-Euro-Jobber bei Ihnen angestellt zu sein. Die Arbeit hat mir sogar Spaß gemacht und naja - den Hungerlohn habe ich auch gern genommen. Wissen Sie - was mir als greifbarste Erinnerung an dieses Jahr geblieben ist? Wie herabwürdigend, manchmal keines Blickes würdigend, Sie uns H4-Leute beachtet haben. Aus diesem Grund habe ich dann auch nie mehr Linkspartei gewählt.

@ Arge

Dieses Blablabla nervt einfach nur. Machen Sie doch erstmal reinen Tisch in Ihrer Institution. Fangen Sie mit den frisierten Zahlen des Arbeitsmarktes an. Versuchen Sie einfachste Vorgänge in ihrem Haus in den Griff zu bekommen. Und lassen Sie Herrn Meyer seine Arbeit machen. Sein Job ist wichtiger, als der aller Argen in diesem Land zusammen.
Der Roland
11.03.2010, 14:10 Uhr
Irgendwas ist komisch
Mir scheint es so, als ob diese Kommentatorenwelt zum größten Teil aus Hartz-IV-Opfern bestehen würde. Da meldet sich ein rwe62 zu Wort und schreibt von irgendwelchen Blicken der Frau Haase. Bei aller - manchmal notwendigen - Anonymität, da hätte ich mir einen Klarnamen gewünscht. Alles andere ist Feigheit.

Und dann noch eines: Ein Geschäftsführer macht einfach seinen Job. Im Auftrag der Gesellschafter. Wenn die Gesellschafter oder Aktionäre eines Konzerns es wollen, dass die Dividende steigt, oder die Kosten sinken, dann muss der Geschäftsführer Mitarbeiter entlassen. Eben im Sinne der Eigner. Und das ist auch bei einer gemeinnützigen GmbH nicht anders - mit den Gesellschaftern und ihren Intentionen.

Und nicht anders ist das bei Arge und Lift. Die haben auch Gesellschafter, bei der Arge sind das die Träger. Und die haben Aufseher, die sitzen zum Beispiel im Kreistag. 46 Frauen und Männer sind das, die auch noch vom Volk gewählt wurden.

Laßt doch Euren Frust an denen aus, die können einem eventuellen Treiben ein Ende machen. Und lasst diese Neiddebatte in Richtung Haase oder andere. Das bringt nicht wirklich was, außer für einige eine innere Befriedigung.

Die eigentlichen Verursacher dieser Verhältnisse können sich derweil den Bauch vor Lachen kaum halten.
Besorgter Bürger
11.03.2010, 14:21 Uhr
Staatsanwalt sollte handeln
Wolfgang Meyer legt konkrete Fakten vor und untermauert diese. Dabei werden neben der moralischen Dimension auch Straftatsbestände angesprochen. Ob die Fakten stimmen, weiß ich nicht und natürlich ist es nicht an dieser Zeitung und den Kommentaren, über diese juristisch zu urteilen. Doch glaube ich, dass der Punkt einer Untersuchung im öffentlichen Interesse durch die Strafverfolgungsbehörden erreicht ist.

Die Antwort von Frau Haase bestätigt den Eindruck, dass es richtig dicke kommen kann. Auf keinen der konkret von Meyer vorgebrachten Vorwürfe wird von ihr eingegangen. Das ist sehr verdächtig.
Retupmoc
11.03.2010, 15:25 Uhr
Was kann man dagegen tun?
"Und nicht anders ist das bei Arge und Lift. Die haben auch Gesellschafter, bei der Arge sind das die Träger. Und die haben Aufseher, die sitzen zum Beispiel im Kreistag. 46 Frauen und Männer sind das, die auch noch vom Volk gewählt wurden. " (Zitat: Roland)

Und was soll der der H4-ler nun machen? Nicht zur Wahl gehen, oder rechts wählen? Oder einen Generalstreik durchführen. Wenn es nicht Leute wie Herrn Meyer gebe, würde doch alles unter den Tisch gekehrt.

Ich kann Herrn Meyer nur darin bestärken, wenn es sein muss bis zur letzten Instanz gegen diese Machenschaften vorzugehen. Vielleicht richtet Herr Meyer ein Spendenkonto ein, falls das eine Geldfrage ist. Ich bin bereit dort einzuzahlen.
Ballzauber
11.03.2010, 16:20 Uhr
@ Wolfgang Meyer
Sehr geehrter Herr Meyer,

wie schon bei einem anderen Artikel vor einigen Wochen, wo Sie auch meinten etwas "Wichtiges" sagen zu wollen, entbehrt es auch diesmal jedweder Beweiskraft! Wenn Sie seinerzeit eine Anzeige gemacht haben und nichts bis heute passiert ist, woran könnte das wohl liegen????

Überlegen Sie doch mal……., nein, nicht was viele hier wieder denken werden, Frau Haase‘s Beziehungen reichen bestimmt nicht soweit um das Gesetzt zu beugen, sondern Sie werden wohl falsch informiert worden sein! Das passiert schon mal, wenn man sich für frustrierte Personen einsetzt und die es vielleicht nicht ganz genau mit der Wahrheit nehmen, weil sie über ihre eigene Situation so verärgert sind, das sie diese Verärgerung an Lift auslassen, weil Lift die 1€-Jobs verwaltet und dann vielleicht Ihr Engagement ausnutzen, Ihnen bewusst Fehlinformationen zuspielt und Sie einfach zu leichtgläubig sind?!

Also wenn weder der Zoll, noch die Staatsanwaltschaft die Sache verfolgten und verfolgen, dann wird wohl alles legal gewesen sein!!!
Wenn Sie Journalist wären, also ich meine ein seriöser, dann hätten Sie bevor Sie so etwas veröffentlichen oder zur Anzeige bringen, richtig recherchiert, Ihr Artikel klingt eher wie der Aufmacher der größten deutschen Tageszeitung oder schlimmer noch wie ein persönlicher (Rache-)Feldzug gegen Frau Haase oder der Lift gGmbH.

Oder Sie sind viel arglistiger als Sie uns glauben machen wollen und Ihnen geht es eigentlich gar nicht um die Hartz IV Empfänger, sondern um ganz profane persönliche Dinge?!

Es ist natürlich einfach jemanden zu diskreditieren, wenn man Ihn, Sie oder etwas nicht mag!!! Alles was man sich an guten Ruf erarbeitet hat, wird, entschuldigen Sie bitte wenn ich das sage, von Idioten ruiniert, in dem Vermutungen negativer Art publiziert werden!!!

Wenn Sie handfeste und konkrete Beweise haben, legen Sie diese vor, ansonsten können Sie Ihre Vermutungen und Halbwahrheiten in Ihr Poesiealbum schreiben!!!

Weiterhin möchte ich Sie nochmal darauf hinweisen, das der 1€-Job eine zusätzliche Einnahmequelle ist und den Hatz IV Empfängern eine Möglichkeit zur Aufstockung des Einkommens bietet! Ich hatte es auch schon einmal erwähnt…….was ist so schlimm daran, das wenn jemand eine Leistung vom Staat bezieht, dafür auch eine geringe Leistung erbringt???

Sie sollten es doch wissen, Geringfügig sagt doch schon aus, was diese Tätigkeit bedeutet, oder nicht? Wenn man solch eine Stelle antritt, weiß man vorher auf was man sich einlässt, nicht?

Zudem ist eine solche Anstellung ja auch nicht dafür gedacht, seinen gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten, auch das sollten Sie eigentlich wissen, aber mir drängt sich stark der Verdacht auf, das es Ihnen darum nicht wirklich geht!!!

Mein Tipp an Sie, gehen Sie auf Frau Haase zu und klären Sie, was Sie mit Ihr zu klären haben und hören Sie bitte auf hier Vermutungen zu äußern und die Gemüter hier anzuheizen!
H.Buntfuß
11.03.2010, 18:52 Uhr
Edelsklaven
Frau Haase und Herr Müller haben zwar viel gesagt oder besser geschrieben, aber etwas konkretes haben sie nicht von sich gegeben. Sie mussten beide zugeben, dass es hier und dort schon mal zu Unstimmigkeiten gekommen ist.

Nun wissen wir doch alle, bevor eine Institution einen Fehler zugibt, da muss schon etwas Gravierendes geschehen und Fehler haben ja wohl beiden zugegeben.

Noch ein Wort zu Ballzauber, Sie sollten den Text erst einmal richtig lesen, bevor Sie in das Horn von Frau Haase blasen. Hier zur Auffrischung; Herr Meyer schreibt: Ich möchte an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass mir die entsprechenden Arbeitsverträge und Lohnunterlagen vorliegen (die letzten vom Januar 2010) und es Zeugenaussagen von ehemaligen Beschäftigten der Lift gGmbH gibt. Was glauben Sie woran es liegt, dass Herr Meyer mit seiner Anzeige noch keinen Erfolg hatte. Ich überlasse Ihnen die Auslegung. Wie es scheint haben Sie eine gewisse Übung in verdrehen von Tatsachen.

Frau Haase versucht doch nur eins, Herrn Meyer als inkompetent ab zu stempeln. Was Frau Haase erreichen will, ganz einfach sie möchte einen Keil zwischen die Hartz-IV-Empfänger treiben was sie ja auch geschafft hat. Da gibt es tatsächlich unter den Hartz-IV-Empfängern Leute die sich über die anderen stellen, sie glauben weil sie einen so genannten Ehrenamt nachgehen sind sie etwas besseres. Dann gibt es jene die ein Ein-Euro-Jobb haben, oder Zeitung austragen und ein Ehrenamt haben, sie könnte man als Edelsklaven (mittlerweile ein Begriff unter Hartz-IV Empfängern) einstufen. Noch eins an Roland, warum schreiben Sie eigentlich nicht unter Klarnamen.
Georg
11.03.2010, 20:37 Uhr
Genügend Zahlen und Fakten...
....wurden doch genannt. Es wäre schön, wenn Frau Haase und Herr Müller doch mal z.B.eindeutig erklären, ob ein Arbeitslohn von 1,60 € für sie nicht sittenwidrig sind, als drumherum zu reden. Darum ging es doch in dem Artikel. Anstatt mit allgemeinen Reden und juristischen Formulierungen zu antworten wäre doch eine klare Aussage angebracht,oder?
Frank Tabatt
11.03.2010, 21:05 Uhr
Streit zu vielen Themen in der nnz-online
Hallo,
da ich selber auch ab und an Beiträge in diesem Forum einstelle und abgewatscht wurde, möchte ich vorschlagen, das diese Spitznamensgeschichte abgeschaft wird (das war auch, glaube ich schon mal eine Umfrage in der nnz). Erst die Unterschrift mit seinem eigenen Namen (und kein anonymer Quatsch) läßt eine nachvollziehbare Qualität des Forums entstehen - denn dann kann sich keiner mehr verstecken.

Wer seine Meinungsfreiheit (vor 20 Jahren erkämpft) nutzen will soll es tuen, aber ehrlich mit Namen und Adresse. Denkt mal drüber nach.
Viele Grüße Frank Tabatt
Retupmoc
12.03.2010, 07:45 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Das ist kein Chat
Ballzauber
12.03.2010, 16:43 Uhr
:-(
Zum ersten: Werner, wie kommen Sie eigentlich auf das schmale Brett zu behaupten ich hätte Übung in verdrehen von Tatsachen??!!! Kennen Sie mich???? Ich glaube nicht!!!

Zum zweiten: Wenn Herr Meyer glaubwürdige Zeugenaussagen hat und sogar Lohnabrechnungen, warum passiert dann nichts und ich möchte empfehlen nicht zu spekulieren, denn das tun nämlich fast alle hier, weil jeder glaubt seinen Senf dazugeben zu müssen, egal ob nah an der Wahrheit oder wie leider immer öfter hier, sehr weit weg davon, aber es scheint auch niemanden wirklich zu interessieren, weil, solange man auf jemanden einprügeln kann, wird das auch getan und das meine lieben Damen und Herren ist der Knackpunkt hier!!!

Jedes kleine Licht, was sich als „Vertreter“ der „Gerechtigkeit“ oder wer weiß was aufspielt, nutzt hier diese Plattform, um seinem Ego die fehlenden Streicheleinheiten zu verpassen und es ist eine traurige Angelegenheit, ehrlich, ich schäme mich dafür, wie manche hier sich auf Themen stürzen, nur sich wieder einmal zu produzieren!!!

Und Werner, Sie tun es auch, Sie behaupten auch einfach Sachen, ohne wirklich Beweise zu haben, sehen Sie sich ihren letzten Abschnitt an, „Frau Haase versucht doch nur eins, Herrn Meyer als inkompetent ab zu stempeln.“, das sagt alles!!!
Ich hab ehrlich gesagt keinen Bock mehr, mich ständig auf ein Niveau herab zu begeben, was so derart mies, scheinheilig und hinterhältig ist!

Ich wünsche allen Laiendarstellern und Hobbyautoren ein angenehmes Leben!!!

Mit freundlichen Grüßen
Th. Pohl
Frank Tabatt
13.03.2010, 18:37 Uhr
Wie kann man solche Anschuldigungen vermeiden?
Da der soziale Bereich in unserem Land im Bundeshaushalt fast 50% des Gesamthaushaltes ausmacht, kann man also schlußfolgern, das die Verantwortung im Umgang der dafür eingesetzten Mittel sehr hoch sein muß.

Ein schlechtes Beispiel machte in den letzten Wochen die Treber Hilfe in Berlin - da zahlte sich der Geschäftsführer monatlich 35.000 EURO , hatte 2 Fahrer und als Dienstwagen einen Maserati (bei 280 Mitarbeitern). Das ist schon derb , findet inzwischen auch der Staatsanwalt.

Dieses Beispiel zeigt aber, welchen Stellenwert eine ordentliche Kontrolle solcher gemeinnütziger sozialer Träger im Bezug auf die bereitgestellten Mittel und generell auf die Arbeit im Einzelnen ,hat. Eine Selbstkontrolle hilft da nicht - die Frage ist nur wie sollten solche Kontrollmechanismen aussehen,ohne wieder im Überwachungsstaat zu landen?

Wohlgemerkt - ich möchte zu Einrichtungen im Lk NDH keine Parallele zu Berlin ziehen, sondern lediglich auf ein Problem hinweisen, über das sich alle Gedanken machen sollten.
Frank Tabatt
Motte83
14.03.2010, 18:06 Uhr
Warum so persönlich
Offenbar hat Herr Meyer wohl ein persönliches Problem mit Frau Haase. Anders kann ich mir die persönlichen Angriffe in dem Artikel wohl nicht erklären.

Ich möchte betonen, dass ich nun hier nicht die Sache an sich kommentieren möchte. Auch ich bin für eine leistungsgerechte Entlohnung und gegen Dumpinglöhne. Mit einer solch diskreditierenden Art jedoch erreicht man oft das Gegenteil.

Eines muss doch klar sein. Lift ist eine juristische Person. Diese wird nach außen durch Frau Haase vertreten. Wenn also einer einen Riesenprofit macht, dann die Lift gGmbH und nicht Frau Haase.

Daher ist es mir absolut unverständlich, wie Herr Meyer sich anmaßen kann über die persöliche Eignung zur Parteiarbeit von Frau Haase urteilen zu dürfen. Man muss das schon differenzieren: Im Artikel geht es um das Verhalten von Lift (welche durch Frau Haase vertreten wird), nicht um Frau Haase selbst.

Der Artikel wäre sicher auf allen Ebenen ohne diese Angriffe besser angekommen.

Mit dem Geschäftsführer des Hauptgesellschafters hat Herr Meyer diese Probleme wohl nicht, denn dieser wird nicht persönlich angegriffen.

Meine Meinung ist: mit Sachlichkeit lässt sich mehr erreichen.
Madame-Cherie
17.03.2010, 21:53 Uhr
DIE LINKE, SED
Herr Meyer, was Sie da getan haben ist an sich lobenswert. Es ist an der Zeit das solche Machenschaften, soweit sie wahr sind aufgedeckt werden. Und das Sie keine Lügen verbreiten glaube ich wohl, schon deshalb, weil ich selber so meine Erfahrungen gemacht habe.

Sie verlangen den Austritt der Frau Haase aus der „SED“ Entschuldigung natürlich aus der Linkspartei. Ich denke, dass war etwas übereilt, wie ich die Genossen einschätze, müssen Sie jetzt damit rechnen, dass man Sie aus der LINKEN PARTEI entlässt. Es wäre doch mal interessant zu wissen, wie die Genossen darauf reagieren.

Aber ich schätze mal solche Angelegenheiten werden hinter verschlossenen Türen gemaßregelt. Herr Bachmann und Helfer plädieren zwar immer für Öffentlichkeit, aber nur dann, wenn es nicht um ihre Partei oder Genossen geht. Wie war in einem der Kommentare zu lesen? „ Die Mümmelgreise“ von Biermann. Ich glaube das trifft genau des Pudels Kern.
Schlenni
20.03.2010, 09:59 Uhr
Die Lüge, dass keine 1-EURO Kräfte in der Liftküche sind.
Mir schwebt da eine Artikel aus einer regionalen Zeitung vor, damals hat Frau Haase betont, dass keine Euro-Kräfte in der Lift-Küche eingesetzt werde.

Alleine das war mehr als eine Lüge. Ich war in der Küche, führte Tätigkeiten durch, die einer vollwertigen Arbeitskraft in nichts nachstanden. Man stellt Essen für öffentliche Einrichtungen her, aber und da liegt der Knackpunkt, auch für private Personen. Dies verzehrt sehr erheblich den Wettbewerb, da man mit billigen Arbeitskräften eine Mahlzeit zum Mittag herstellt, welche andere Unternehmen mit dem gleichen Geschäftsgegenstand zu einen anderen Preis herstellen müssen, da nun einmal da keine EURO-Arbeitskräfte sind.

Nur durch eins kann man das Ganze toppen. Die Tatsache, das die Arbeitskräfte für "1 EURO" Buffet herstellen mussten für private Personen. Also kalte und warme Platten jeglicher Art.

Hier spiegelt sich für mich die Verzerrung des Wettbewerbs sehr stark wieder.

Frau Haase, wenn Sie eine Unternehmensstruktur haben würde, dann wäre eine klare Abgrenzung von von 1 EURO Kräften und sozialversicherungspflichten Mitarbeitern erkenntlich. Aber stattdessen macht jeder alles und noch mehr. Tolle Struktur.

Fange Sie bitte auch nicht mit jetzt an, sondern argumentieren sie mal Ihre Vergangenheit und das Geschäftsverhalten der LIFT gGmbH als es noch keine gGmbH war und auch kurz nach der Umformierung. Da waren dass alles Fakten und Alltag. Das Ganze mit Genehmigung des Staates und keiner kontrollierte.

Wie läuft eigentlich das Bewerbungstraining, was durchgeführt werden müsste, mit EURO-Jobbern??? Nach Abgabe einer Bewerbung, hört man nie wieder was. Ein Vertragsbestandteil, der scheinbar nie Einsatz findet.

Hören Sie auf, den Leuten Sand in die Augen streuen zu wollen. Bei der Masse an EURO-Kräften die bei Lift in Wald, Küche, Lager-Dora, Fahrer. Garten usw waren kann man ein untergraben des Wettbewerbs nicht mehr unterstreiten.

Eins müssen doch ehemalige Mitglieder der SED gelernt haben. Das Volk sagt nichts bis das Fass voll ist und dann stürzt man einen. Ich würde offen reagieren und mit den Folgen leben, bevor man gestürzt wird und seine letzte Würde verloren hat.
wir4
21.03.2010, 11:29 Uhr
Na dann mal los
Da wollen wir doch einmal abwarten, wie lange sich die Menschen noch mit Geplänkel und Paragraphenorientierten Lügen beschwichtigen lassen, bis sie merken das gemeinnützige Organisationen und die Arge sich niemals Fehler eingestehen werden.
Denn was da letztendlich zutage gefördert werden würde...............?
Aber sicher muss in der gesamten Zeit des hinhaltens erst einmal alles an belastendem beiseite geschafft werden um am Ende wieder wie der Heilige und hilfreiche dem Menschen zugewandte dazustehen.
Dann lasst uns abwarten bis Randparteien wieder die Gunst der Stunde zu nutzen wissen um den Menschen in seiner größten Not und Wut dort abzuholen wo er steht.
Und dann sind ich und meine Familie nicht diejenigen die diese Menschen verurteilen werden.
Schlenni
21.03.2010, 21:37 Uhr
Das ein passt nicht zum anderen
Die Linke steht doch immer aus eigener Aussage für die Abschaffung von ALG II, Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen. Wie kann man dieser Partei angehören und wissentlich beitragen, dass System zu stärken und auf diesem Weg die Wirtschaft offensiv zu schwächen.

Wenn sich die Linke wieder auf die sozialistischen Gedanken zurück besinnen könnte, hat dies sehr wenig mit einer Vergangenheit wie der DDR zutun, sondern einen ehrenwerten Gedanken, der nie in seinen Gedanken umgesetzt werden kann. Aber er basiert auf einer Gerechtigkeit und das einstehen jeden für jeden. Davon ist Frau Haase so weit entfernt und eher dem Kapital zugewandt als Aussagen von Lenin, Marx oder Engels.

Wie kann man einer Partei seine Stimme geben und vertrauen, wenn man gegen ALG II spricht und für mehr sozialer Gerechtigkeit, aber auf der anderen Seite Mitglieder dieser Partei in der Öffentlichkeit es unterstützt, lügen verbreitet und damit jedes Vertrauen was eventuell am Anfang stand kaputt macht.

Scheinbar prädigt die Linke und vor allem Frau Haase gern von Wasser und trinken selber Wein.
Frank Tabatt
22.03.2010, 20:06 Uhr
Wer hat was gemacht und wer nicht?
Hallo,
ich hätte zwei gute Vorschläge:
1. Bitte diese und alle anderen Forenbeiträge mit konkreten, nachvollziehbarem Namen unterschreiben (das hält Scheinrevolutionäre und Intrigenspinner ab)
2. Um zu klären, ob bei Lift und den anderen Trägern alles mit rechten Dingen zu geht, sollten deren Geldgeber einen Kassensturz in allen Bereichen als eine Art "Frühjahrsputz" machen.

Wenn es nichts zu beanstanden gibt, sollten die ellenlangen Anfeindungen zu Ende gehen, wenn was nicht stimmt, bitte Konsequenzen ziehen.
Mfg Frank Tabatt
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