Di, 10:59 Uhr
17.12.2002
Radwandern im Landkreis?
Nordhausen (nnz). Per Fahrrad durch den Landkreis Nordhausen. Noch ist dieser Gedanke eine Vision. Doch viele fleißige Helfer machen sich daran, aus der Vision Realität werden zu lassen.
Gestern stellte Kreiswegewart Benno Mühlhaus den Mitgliedern des Kreisausschusses den ersten Entwurf für eine Radwanderwegekonzeption vor. In relativ kurzer Zeit ist ein umfangreiches Papier entstanden, das nach seiner Beschlussfassung durch den Kreistag als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln genutzt werden könnte. Mühlhaus stellte klar: Weder der Landkreis noch die Kommunen allein könnten sich die Kosten für des Auf- und Ausbau eines solchen Netzes leisten.
Mühlhaus erläuterte den Kreistagsmitglieder die Vorstellungen. Von West nach Ost seien durch den Landkreis bereits erste Ansätze vorhanden. Da gebe es zum Beispiel im Norden den Harzrand-Radweg, der insgesamt 30 Kilometer lang sei, allerdings zu 70 Prozent auf Landstraße angesiedelt sei. Als Äquator des Landkreises fungiere quasi der Weg von Görsbach, nach Nordhausen, Hesserode und weiter nach Kehmstedt. Hier sei auch die Stadt Nordhausen mit ihrem eigenen Konzept eingebunden. Im südlichen Teil des Kreises sei schließlich die so genannte Hainleite-Aue-Linie angesiedelt. Wichtig, so Mühlhaus, sei es, künftig auch Nord-Süd-Verbindungen zu schaffen. In die weiteren Planungen soll neben dem Kreis auch das Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde mit eingebunden werden.
Autor: nnzGestern stellte Kreiswegewart Benno Mühlhaus den Mitgliedern des Kreisausschusses den ersten Entwurf für eine Radwanderwegekonzeption vor. In relativ kurzer Zeit ist ein umfangreiches Papier entstanden, das nach seiner Beschlussfassung durch den Kreistag als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln genutzt werden könnte. Mühlhaus stellte klar: Weder der Landkreis noch die Kommunen allein könnten sich die Kosten für des Auf- und Ausbau eines solchen Netzes leisten.
Mühlhaus erläuterte den Kreistagsmitglieder die Vorstellungen. Von West nach Ost seien durch den Landkreis bereits erste Ansätze vorhanden. Da gebe es zum Beispiel im Norden den Harzrand-Radweg, der insgesamt 30 Kilometer lang sei, allerdings zu 70 Prozent auf Landstraße angesiedelt sei. Als Äquator des Landkreises fungiere quasi der Weg von Görsbach, nach Nordhausen, Hesserode und weiter nach Kehmstedt. Hier sei auch die Stadt Nordhausen mit ihrem eigenen Konzept eingebunden. Im südlichen Teil des Kreises sei schließlich die so genannte Hainleite-Aue-Linie angesiedelt. Wichtig, so Mühlhaus, sei es, künftig auch Nord-Süd-Verbindungen zu schaffen. In die weiteren Planungen soll neben dem Kreis auch das Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde mit eingebunden werden.

