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Di, 13:50 Uhr
10.12.2002

Im Durchschnitt immer älter

Nordhausen (nnz). Für die Menschen eine schöne Sache, nicht so gut für das Fortbestehen der Sozialsysteme: Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Wie das in Thüringen aussieht, das hat die nnz erfahren.


Es gibt verschiedene Maße, mit denen sich die demographische Alterung messen lässt. Erste Hinweise auf Veränderungen der Bevölkerungsstruktur gibt das Durchschnittsalter. In den letzten 12 Jahren hat sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik das Durchschnittsalter der Thüringer Bevölkerung um 5,0 Jahre erhöht. Waren die Thüringer im Jahre 1989 im Durchschnitt 37,4 Jahre alt, so lag der Vergleichswert im Jahr 2001 bei 42,4 Jahren. Das Durchschnittsalter der Thüringerinnen betrug im vergangenen Jahr 44,4 Jahre, das der Männer 40,3 Jahre.

Dabei fiel die Zunahme seit 1989 bei Männern mit 5,2 Jahren (1989 = 35,1 Jahre) höher aus als bei den Frauen mit 4,8 Jahren (1989 = 39,6 Jahre). Dadurch verringerte sich die Differenz zwischen dem Durchschnittsalter der männlichen und weiblichen Bevölkerung um 0,4 Jahre und zwar von 4,5 Jahren im Jahr 1989 auf 4,1 Jahre im Jahr 2001.

Auffällig ist, dass 1989 das Durchschnittsalter der Bevölkerung Deutschlands 1,8 Jahre über dem Durchschnittsalter des „Durchschnittsthüringers“ lag. 11 Jahre später, im Jahr 2000, hat die Thüringer Bevölkerung aufgeholt und weist ein Durchschnittsalter auf, welches sogar um 0,5 Jahre über dem von Deutschland liegt.
Autor: nnz

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