Fr, 11:29 Uhr
06.12.2002
Hartmann geht in die "Ruhephase"
Nordhausen (nnz). Gestern tagte zum letzten Mal in diesem Jahr der Umweltausschuß des Kreistages. Neben vielen Sachthemen wurde auch eine langjährige Mitstreiterin verabschiedet. Gisela Hartmann geht in den Ruhestand. Mehr dazu wie immer mit dem Klick auf MEHR.
Ausgerechnet an einem Freitag, dem 13. wird Gisela Hartmann im Landratsamt in der Behringstraße ihren Schreibtisch räumen. Die langjährige Leiterin des Umweltamtes taucht ab in die Ruhephase der Altersteilzeit. Gisela Hartmann wird, man möge die Floskel verzeihen, ein tiefes Loch hinterlassen. Obwohl sie in den zurückliegenden Jahren für ihren Nachwuchs selbst gesorgt hatte, bleibt da eine Lücke. Mit Hartmann sind seit der Wende viele Entwicklungen, Prozesse, Erfolge aber auch Niederlagen in punkto Umweltschutz verbunden. Sie war in erster Linie streitbar. Diese Beschreibung impliziert nicht nur das Streiten, sondern auch das Eingehen, das Schließen von Kompromissen.
Jetzt wurde Gisela Hartman vom Umweltausschuß verabschiedet. Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) bedankte sich im Namen der Ausschussmitglieder für ihre engagierte Arbeit und verband dies mit dem ausdrücklichen Wunsch, dass sie auch weiterhin die Arbeit des Ausschusses begleiten möge. Darauf kann man sich jetzt wohl schon verlassen. Beide hoben hervor, dass es in diesem Ausschuss bisher ausschließlich um Sacharbeit im Interesse der Region gegangen sei. Und dies soll auch in Zukunft so bleiben.
Auf der Tagesordnung stand dann zum wiederholten Male die Berichterstattung zum Sachstand Vergabe Restabfallbehandlung im ZAN. Maik Schröter hatte hierzu einen umfassenden Bericht - medial untersetzt - vorgestellt und den Mitgliedern des Ausschusses erläutert. Hierzu meinte Schröter: In zwischen komme ich mir in Sachen Abfallwirtschaft schon vor wie ein Wanderprediger. Aber das gehört zur lokalen AGENDA.. Zwei der im Vergabeverfahren beteiligten Verbandsräte sind auch Mitglieder des Umweltausschusses - Maik Schröter und der Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker. Auch der erste Beigeordnete Matthias Jendricke war gestern wieder zu Gast. In einem weiteren Tagesordnungspunkt erläuterte Kreiswegewart Benno Mühlhaus das kreisliche Radwegekonzept. Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird sich der Ausschuss in seiner Arbeit mit Fragen des Hochwasserschutzes und Problemen der Landwirtschaft durch großen Flächenentzug befassen.
Autor: nnz
Ausgerechnet an einem Freitag, dem 13. wird Gisela Hartmann im Landratsamt in der Behringstraße ihren Schreibtisch räumen. Die langjährige Leiterin des Umweltamtes taucht ab in die Ruhephase der Altersteilzeit. Gisela Hartmann wird, man möge die Floskel verzeihen, ein tiefes Loch hinterlassen. Obwohl sie in den zurückliegenden Jahren für ihren Nachwuchs selbst gesorgt hatte, bleibt da eine Lücke. Mit Hartmann sind seit der Wende viele Entwicklungen, Prozesse, Erfolge aber auch Niederlagen in punkto Umweltschutz verbunden. Sie war in erster Linie streitbar. Diese Beschreibung impliziert nicht nur das Streiten, sondern auch das Eingehen, das Schließen von Kompromissen. Jetzt wurde Gisela Hartman vom Umweltausschuß verabschiedet. Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) bedankte sich im Namen der Ausschussmitglieder für ihre engagierte Arbeit und verband dies mit dem ausdrücklichen Wunsch, dass sie auch weiterhin die Arbeit des Ausschusses begleiten möge. Darauf kann man sich jetzt wohl schon verlassen. Beide hoben hervor, dass es in diesem Ausschuss bisher ausschließlich um Sacharbeit im Interesse der Region gegangen sei. Und dies soll auch in Zukunft so bleiben.
Auf der Tagesordnung stand dann zum wiederholten Male die Berichterstattung zum Sachstand Vergabe Restabfallbehandlung im ZAN. Maik Schröter hatte hierzu einen umfassenden Bericht - medial untersetzt - vorgestellt und den Mitgliedern des Ausschusses erläutert. Hierzu meinte Schröter: In zwischen komme ich mir in Sachen Abfallwirtschaft schon vor wie ein Wanderprediger. Aber das gehört zur lokalen AGENDA.. Zwei der im Vergabeverfahren beteiligten Verbandsräte sind auch Mitglieder des Umweltausschusses - Maik Schröter und der Görsbacher Bürgermeister Siegfried Junker. Auch der erste Beigeordnete Matthias Jendricke war gestern wieder zu Gast. In einem weiteren Tagesordnungspunkt erläuterte Kreiswegewart Benno Mühlhaus das kreisliche Radwegekonzept. Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird sich der Ausschuss in seiner Arbeit mit Fragen des Hochwasserschutzes und Problemen der Landwirtschaft durch großen Flächenentzug befassen.

