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Mi, 08:23 Uhr
04.03.2026
Gaskunden sollten sich jetzt noch günstige Verträge sichern

Heizöl und Sprit werden erstmal teurer

Die Eskalation im Iran-Konflikt sorgt für spürbare Turbulenzen an den Energiemärkten. Binnen weniger Tage haben die Spot-Preise für Rohöl und Gas deutlich zugelegt. Gaskunden sollten sich jetzt noch günstige Verträge sichern. Insgesamt müssen sich Verbraucher auf steigende Preise für Heizöl und Kraftstoffe einstellen. Das zeigt eine aktuelle Einordnung des unabhängigen Geldratgebers Finanztip...
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Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Israel hat der Iran die Straße von Hormus, eine zentrale Route für den weltweiten Öl- und Gastransport, abgeriegelt. Dadurch sind die Preise für Öl und Erdgas deutlich angestiegen. Der Preis am niederländischen Handelsplatz TTF, ein wichtiger Referenzwert für den europäischen Gaspreis, stieg von rund 32 Euro pro Megawattstunde am Freitag (27. Februar) auf zeitweise bis zu 65 Euro am Dienstag (Stand: 3. März)1, Tendenz steigend. Das entspricht einem Plus von rund 3,3 Cent pro Kilowattstunde.

Höhere Börsenpreise schlagen allerdings nicht immer sofort auf die Preise in neuen Gasverträgen für Haushalte durch. Nach Beobachtungen von Finanztip blieben die Preise für die angebotenen Gastarife zunächst auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Wochen.

„Wenn die Preisgarantie des aktuellen Gasvertrags bereits abgelaufen ist oder in den nächsten Monaten ausläuft, können sich Verbraucher schnell noch einen neuen Vertrag mit einer günstigen Preisgarantie für ein oder zwei Jahren sichern“, sagt Herman-Josef Tenhagen, Finanztip-Chefredakteur. „Falls die Großhandelspreise anhaltend steigen, ist man dann nicht betroffen und damit auf der sicheren Seite für den nächsten Winter.“ Aktuell bekommen Verbraucher die Kilowattstunde Gas in empfehlenswerten Tarifen für durchschnittlich 9,34 Cent (Stand: 3. März), die Grundversorgung kostet im Vergleich 13,54 Cent (Stand: 3. März). Einfach und schnell finden Verbraucher empfehlenswerte Gastarife über den Finanztip-Gaspreis-Vergleich.

Spritpreise steigen leicht
An den Tankstellen macht sich der Preisanstieg viel schneller bemerkbar – wenn auch noch nicht so stark: Am Dienstag (3. März, 15 Uhr) kostete ein Liter Superbenzin im bundesweiten Durchschnitt 1,91 Euro, Diesel 1,85 Euro je Liter. Das sind neun bzw. dreizehn Cent mehr als noch am Freitag.2

Heizöl deutlich teurer
Die Preise für Heizöl sind hingegen seit Freitag (27. Februar) um rund 31 Prozent gestiegen. Wer aktuell Heizöl kaufen möchte, zahlt bei einer Abnahme von 3.000 Litern etwa 126 Euro pro 100 Liter (Stand: 3. März, 15:30 Uhr).3 Das sind ca. 30 Euro mehr als noch am Freitag – und der höchste Stand seit Herbst 2023.

„Die Preise liegen aber weiterhin unter den Höchstwerten zu Beginn des Ukraine-Kriegs, als 100 Liter teils 130 bis knapp 200 Euro kosteten“, so Tenhagen.

Da sich die Heizsaison dem Ende nähert, können viele Haushalte die Preissteigerungen beim Heizöl einfach aussitzen und die Bestellung verschieben. Heizölpreise gelten als stark schwankungsanfällig und können ebenso schnell wieder sinken. „Wer kurzfristig Heizöl kaufen muss, sollte nur eine kleinere Menge zur Überbrückung bestellen“, so der Finanzexperte. Nach Einschätzung von Finanztip ist eine akute Knappheit in Deutschland derzeit nicht zu erwarten. Verbraucher sollten vor einer Bestellung die Preise vergleichen – so lassen sich mehrere Hundert Euro sparen. Finanztip empfiehlt dafür die Portale Esyoil und Heizoel24.

Langfristig lohnt es sich, auf klimafreundliche Heizsysteme umzusteigen und sich so von der weltpolitischen Lage unabhängiger zu machen. Außerdem kann es helfen, den Energieverbrauch zu senken, etwa durch Dämmmaßnahmen.
Autor: red

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Kommentare
Jens W.
04.03.2026, 09:26 Uhr
Spritpreise steigen leicht?
Sonntag, 01.03.2026 Diesel 1,639 €
Mittwoch, 04.03.2026 Diesel 1,929 €
Echter Sundhäuser
04.03.2026, 10:22 Uhr
Nur zur Erinnerung
Beim derzeitigen Preis für den Liter E5 von 2,06€ entfallen Pi mal Daumen 1.34€ auf Steuern und Abgaben.
Wer also der größte Profiteur davon ist, wenn auf der Welt irgendwo ein Sack Reis umfällt, sollte damit klar sein.
Aber hey, da geht noch was, die nächste CO2 Steuererhöhung kommt bestimmt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche...
T-Rex Sauerkirschen
04.03.2026, 10:22 Uhr
Je höher der Spritpreis
Desto höher die Steuereinnahmen.
Ein Schelm wer Böses denkt.
Hilpert11
04.03.2026, 10:31 Uhr
Benzin,Diesel wird bald unbezahlbar
Heute morgen der Ltr Super 2,05Eur und es ist sicher noch nicht das Ende.Das bedeutet ja auch,daß alles andere mit teurer wird.
Wenn unsere Bundesregierung noch einen Funken Abstand hat,dann würden Sie die CO2 Steuer und Mineralöl Steuer aussetzen.Eh Gelder in der Ukraine versenkt werden, sollten sie Mal für das eigene Volk da sein..Nur meine Meinung.
free Gigi
04.03.2026, 10:32 Uhr
Grenztourismus
und Nachbarschaftshilfe doch gerne, da im Ausland der Sprit nach wie vor richtig günstig ist...
diskobolos
04.03.2026, 12:25 Uhr
Immer wieder der Spritpreis . . .
Einen Spritpreis ohne Uhrzeit und Ort der Tankstelle zu vergleichen, ist doch ziemlich dumm, Jens?

Auch die aktuellen Preise werden die Leute nicht davon abhalten, auch unnötige Fahrten zu machen. Tatsächlich machen die Treibstoffkosten nur ca. 1/3 der KFZ-Kosten aus. Wer es anders sieht, hat noch nie selbst gerechnet.

Niedrige Spritpreise sind nur möglich, wenn der Schaden, den die KFZ an Gesundheit, Umwelt und Klima anrichten, nichts kostet. Alle dt. Regierungen der letzten Jahren haben sich international verpflichtet, den CO2-Ausstoß deutlich zu verringern. Das Mittel der Wahl ist für die CDU bisher der CO2-Zertifikatepreis. Nur redet sie kaum noch davon. Verbal bekennt sie sich zu den Klimazielen, aber sie unternimmt nichts zu deren Erreichen.

Vernünftig wäre die Einführung eines Klimageldes: Alle CO2-produzierenden Vorgänge (Heizen, Autofahren . . .) werden deutlich teurer, dafür erhält jeder Bürger den entsprechenden Durchschnittsbetrag der Einnahmen daraus auf sein Konto. Wer dann weniger CO2 exmittiert, weil er Fahrrad oder ÖPNV nutzt oder sein Haus ordentlich dämmt, profitiert dann. Die anderen zahlen zu.

Natürlich könnte man die nötigen Steuereinnahmen auch anders generieren: Man könnte z. B. Brot, Schulbücher, Kinderbekleidung oder Pflegeheimplätze stärker besteuern. Dafür wäre der Sprit dann billiger . . .

Die Rechnung von free Gigi möchte ich mal sehen.
Wie Bitte
04.03.2026, 12:32 Uhr
Heizöl und Sprit teurer...
Ja, na Mensch, wenn doch da bloß vor einiger Zeit mal Ideen entwickelt worden wären, sich von Heizöl und Sprit unabhängig zu machen, durch erneuerbare Energien, zum Beispiel, durch Entwicklung von Elektro-Autos, von Wärmepumpen, oder alles so was.
Das wäre jetzt eine richtig gute Idee gewesen, dann könnte man sich zurücklehnen und sagen, "macht ihr doch Heizöl und Sprit so teuer, wie ihr wollt, wir in Deutschland sind schon längst viel moderner unterwegs".
Schade, dass zuvor niemand auf diese Ideen gekommen ist: weitestgehend unabhängig von fossilen Energien und deren Lieferanten und Preise zu werden.
Paulinchen
04.03.2026, 12:38 Uhr
Ist Deutschland...
...In dem Krieg gegen den Iran involviert ?

Zumindest komme ich zu diesem Eindruck, wenn ich auf die Tanksäulen in Deutschland blicke.
Es ist beschämend, mit welcher Skrupellosigkeit die Mineralölindustrie in Deutschland an der Presschraube dreht. Ist es die Geldgier, oder steht dahinter die Bundesregierung, welche ja ebenfalls einen gewaltigen Batzen einsteckt. Beim Blick zur Alpenrepublik Österreich stellt man fest, dass dort noch nicht der Krieg ausgebrochen ist. 1,83 € der Liter Diesel.
Kann es sein, dass Deutschland endlich die Bürokratie abbauen will,dass das Kartellamt das erste Opfer dieser Einsparung gewesen ist, oder weshalb schweigt dieser Club zu dieser Form von Betrug?
Es ist beschämend, wenn man als Bürger von Deutschland den Eindruck hat, die Regierung hält ihre Bevölkerung für blöd....
Was sagte der Innenminister vor ein paar Tagen noch so schön " Wir müssen die AfD wegregieren...." Sind derartige Preisgestaltungen etwa der richtige Ansatz????
Jens W.
04.03.2026, 12:51 Uhr
Diskobolus
Gehn Sie davon aus, dass von mir genannte Werte sich auf dieselbe Tankstelle und dieselbe Uhrzeit beziehen.
adele
04.03.2026, 13:26 Uhr
Bild mal ehrlich ...
*Iran-Krieg: Teuer-Schock beim Spritpreis

Tankstellenverband: „Das ist reine Abzocke“

Die Mineralölkonzerne nutzen den Iran-Krieg, um die Benzinpreise zu erhöhen. Die Tankstellenpächter haben nichts davon, erklärt Herbert Rabl im Gespräch mit BILD-Moderator Thomas Kausch.

Da gibt´s nichts hinzuzufügen!!!!

*Auszug aus der Bild vom 4.März 2026
Tom der ungläubige
04.03.2026, 15:09 Uhr
Der Sundhäuser hat recht,
Mindestens zwei Drittel unseres Spritpreises kassiert der Staat ein. Erst letztens durch die Erhöhung des CO2 Preises (Ablasshandel, à la katholische Kirche, bis Luther kam). Auf das Ganze kommt Mehrwertsteuer. Vorher ist schon Mineralölsteuer und was weiß ich noch hinzugekommen.? Was ich damit sagen will, ist, dass die Menschen in Deutschland und Europa vermutlich ohne diese 2/3 Abgaben locker auch mit der Auseinandersetzung im Iran leben könnten. Und tatsächlich gibt es hier Leute, die das begrüßen discobolus zum Beispiel! Mag sein, dass er früh morgens liegen bleiben kann, oder mit einem Elektroauto auf Arbeit fährt (obwohl auch dieser Ausweg hinkt, denn woher kommt unser Strom, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht da ist? Ja, mehr oder weniger aus Quellen, die CO2 generieren). Also sind es nicht die gierigen Konzerne sondern unser gieriger Staat der Energie, künstlich teuer macht immer unter dem Schutzschild: Klima! Noch eine ketzerische Frage: welche reale Klimabilanz hat die Herstellung eines Elektroautos von der Lithium Mine bis zur Auslieferung?. Welche Klimabilanz haben die Rotorflügel der Windräder mit einem Kern aus balsaholz und gesundheitsschädlichem GfK? Fledermäuse und Vögel sowie Infraschall möchte ich jetzt hier gar nicht erwähnen! Wäre eigentlich Sache der Grünen! hören die aber nicht so gerne. Also ist letztendlich die Tanksäule eine WIN Situation für den Staat. Die wird sich auf alle Lebensbereiche vom Transport zu Logistik zur Produktion erstrecken und dann wird es nicht mehr bei 1,9 Prozent Inflation bleiben. Und die ist wie gesagt gewollt, denn die Einnahmen aus Wertschöpfung werden künftig weg brechen! Das ist kein schwarz malen, sondern Betriebswirtschaft!
Anmerkung techn. Support:
Im Jahr 2025 betrug der Steuer- und Abgabenanteil bei den Spritpreisen rund 64 Prozent bei Benzin und rund 56 Prozent bei Diesel.
Quelle: ADAC
Echter Sundhäuser
04.03.2026, 15:33 Uhr
@ Wie bitte
Was glauben sie denn was passiert, wenn wir jetzt plötzlich alle auf Elektromobilität, Wasserstoff o.ä. umsteigen um uns unabhängig vom Rohölmarkt zu machen?
Sie glauben doch nicht allen Ernstes, das unsere Regierung auf jährlich 33 Milliarden Steuereinnahmen ( Zahlen von 2024) verzichtet, ohne uns das Geld anderweitig aus der Tasche zu ziehen?
So naiv kann man garnicht sein...
So oder so, das Geld ist weg und landet wahrscheinlich als Geschenk irgendwo im Ausland, aber nicht beim dummen Michel der jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit muss, soll oder darf.
Suchen sie sich was aus.
Echter Sundhäuser
04.03.2026, 15:42 Uhr
@discobolos
Gilt der Weg zur Arbeit auch als 'unnötige Fahrt'?
Schließlich gibt's als Alternative ja Bürgergeld und als positiven Nebeneffekt rettet man nebenbei noch das Weltklima und das mit der Work Life Balance klappt dann auch endlich.
Hahaha
diskobolos
04.03.2026, 15:51 Uhr
Die Sache mit der Marktwirtschaft
ist vielen, nicht nur im Osten, doch ziemlich fremd.
Jeder Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage. Der Verkäufer bietet ein Produkt zu einem Preis an. Der Kauf, und damit der wirkliche Preis, kommt nur dann zustande, wenn der Kunde diesen Preis akzeptiert. Natürlich möchte der Verkäufer einen möglichst hohen Preis erzielen und der Käufer möglichst einen niedrigen. Ist der Verkäufer eine AG, so ist sie sogar verpflichtet im Sinne ihrer Aktionäre zu handeln. Im Übrigen kann jeder im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten Aktien von Mineralölkonzernen kaufen. Das könnte sogar eine gute Altersvorsorge sein.

Da mit moralischen Argumenten zu kommen ist unbillig. Vielleicht hat man da den "armen Autofahrer" vor Augen, für den der reiche Aktionär doch einen billigeren Preis machen sollte? Es könnte aber auch andersherum sein: Der Tankkunde ist Millionär und gönnt dem Rentner, der ein paar Aktien hält, nicht seine Dividende . . .

Wer hier lieber sozial denkt, kann beim nächsten Verkauf (z. B. eines Gebrautwagens) ja einen niedrigeren Preis fordern.

Dass die Marktwirtschaft ein wichtiger Faktor für den allgemeinen Wohlstand ist, kann man nicht ernsthaft bestreiten. Sie ist letztlich auch eine Form der Freiheit. Wer lieber staatlich festgelegte Preise möchte, will einen Teil DDR zurück und hätte sich die "friedliche Revolution" gleich schenken können

Das Kartellamt hat nicht die Aufgabe für niedrige Preise zu sorgen, sondern nur zu verhindern, dass es Marktabsprachen der Akteure gibt. Trotz regelmäßiger Bemühungen konnte den Mineralölkonzernen soetwas aber noch nie nachgewiesen werden. Die brauchen sich auch gar nicht anzusprechen. Es reicht, wenn sie (wie kluge Autofahrer) den Markt beobachten . . .

PS: Ich weiß, dass nicht alle das verstehen können oder wollen. Aber einfacher kann man es kaum erklren
Tom der ungläubige
04.03.2026, 16:20 Uhr
Korrektur meines Kommentars durch den technischen Support.
Natürlich haben Sie sicherlich recht, aber around about Benzin und Diesel zusammengefasst sind es halt 60 Prozent an Abgaben. Zwei Drittel von 100 Prozent sind etwa 66 Prozent. Mir ging es nur um das Verhältnis zum tatsächlichen Spritpreisob Diesel oder Benzin ist dabei sicherlich nicht kriegsentscheidend! Aber danke für den Hinweis.
Anmerkung techn. Support:
Wollte nur alternative Fakten anbieten. 🤣
Egal, es ist ganz schön viel.
diskobolos
04.03.2026, 18:10 Uhr
Ach Adele,
was genau glauben Sie dadurch bewiesen zu haben? Natürlich reagieren die Mineralölkonzerne auf den (zu erwartenden) höheren Ölpreis. Der führt nämlich sofort zu einer höheren Nachfrage! Wären die Spritpreise noch die gleichen wie in der letzten Woche, hätten alle Autofahrer zeitnah so viel wie möglich getankt. Würden die Autofahrer sinkende Preise erwarten, würden sie das Tanken möglichst herauszögern. Ökonomie ist manchmal einfach logisch.
Dass die BILD daraus eine Verschwörung macht ist deren Geschäftsmodell . . .
nur_mal_so
04.03.2026, 18:55 Uhr
Sehen Sie, echter Sundhäuser,
und schon haben Sie verstanden, warum die Regierung die Entwicklung erneuerbarer Energien in Deutschland derart blockiert, statt uns von Heizöl und Sprit unabhängig werden zu lassen.

Deshalb wurde Habeck so weggemobbt und Merz so forciert. Und deshalb ist auch eine gewisse Alternative so gegen erneuerbare Energien: die ist nämlich genauso lobbyhörig und steht nur für das ein, was ihr Geld bringt.
Schauen Sie mal nach Dänemark, wie gut dort all das funktioniert, von dem uns gesagt wird, es würde niemals funktionieren.
Wie Bitte
04.03.2026, 20:02 Uhr
@echter sundhäuser
Deshalb werden erneuerbare Energien ja von der aktuellen Regierung auch geblockt: die Einnahmen aus fossilen Energien sind einfach zu groß. Deshalb wird sich da auch nie etwas bewegen, und deswegen werden die erneuerbaren Energien auch stets schlechtgeredet und abgewertet werden.
Und der treudoofe Deutsche wird es glauben, dass nur Heizöl und Sprit allein die Rettung auch für die nächsten hundert bis zweihundert Jahre sein werden.
Selbst wenn es keine fossilen Energien mehr gibt wird der Deutsche noch auf seinen Benziner bestehen, denn alle Regierungsparteien inklusive der Parteien, welche alternativ in die Regierung wollen, haben es ihm ja genau so eingeredet.
P.Burkhardt
04.03.2026, 20:18 Uhr
nur mal exemplarisch:
...ein paar Gegenargumente - die Betroffenen wissen schon, dass es um sie geht :

Der Weg zur Arbeit ist über die Kilometerpauschale bereits entlastet...wer auf kostengünstige Verkehrsmittel zurückgreift (Rad, per Pedes, oder eben E-Scooter, E-Auto, Öffis etc.) bekommt sogar Geld dafür.

die Mineralölsteuer hat sich zu einer Lenkungssteuer entwickelt und ist genauso wie die CO2-Abgabe ein marktwirtschaftlich eingesetztes Mittel um die Nachfrage eben weg von fossilen Energieträgern zu lenken (deswegen nennt man das so) - eben mit dem Ziel von politisch wackeligen Lieferanten wie Russland oder eben auch dem Iran wegzukommen (eben die, die Energie gerne mal als Waffe einsetzen um ihre Position durchzudrücken - vgl. Abschaltung Nordstream oder jetzt Blockade Hormus)

Dennoch halte ich Trumps/Israels Vorgehen für sehr gefährlich: Dem Regime im Iran ist alles egal, außer ihr Machterhalt. Die Mullahs, die mal eben 30.000 eigene Leute töten, haben keine Skrupel, den ganzen nahen Osten in einen Krieg zu stürzen...und ob es dort stabiler wird, wenn die weg sind ist ebenso fraglich. Es gibt zuviele ideologisch/religiös verklärte Interessengruppen in dieser Ecke der Welt. Trump/Israel haben in ein Wespennest gestochen - aus meiner Sicht, war daher der Angriff trumptypisch dumm.

Egal, es geht um die weitere Entwicklung der Energiepreise in Deutschland. Das ist gegenwärtig schwer prognostizierbar. Wirklich gut dran ist, wer einen Teil seiner Energie selbst macht, der ist dann wenigstens teilweise unabhängig. Das gilt auch für das ganze Land: Die Enrgie, die wir hier selbst herstellen können, macht uns unabhängiger von solchen Querelen, auf die wir gar keinen Einfluss haben - Ölquellen haben wir nicht und unser Land ist zu klein um es für Kohle umzugraben - und die Folgen des CO2-Ausstosses wollen wir nicht, für die Folgen eines Atom-GAUs sind wir viel zu dicht besiedelt und wüssten gar nicht wohin mit dem Müll... also, was bleibt denn außer Allianzen innerhalb Europas, Netz- und Speicherausbau und eben PV und Wind. Ich denke, das Geld aus den Steuereinnahmen ist dort gut investiert... aber damit bin ich hier fast alleine...

Wir Demokraten müssen sehr gut aufpassen, wem wir hier die Macht geben
Kobold2
04.03.2026, 20:20 Uhr
Die Suche, oder besser
Die Nennung der Schuldigen hat hier grad wieder eine Hochform erreicht. Alternativen wurden ja schon in der Vergangenheit ausgeschlagen und mit zahlreichen Negativdaumen garniert. Genützt hat es den Daumengebern nichts. Wenn man so weiter macht, wie bisher, wird sich auch nichts ändern. Wir haben grad super Fahrradwetter.
P.Burkhardt
04.03.2026, 20:31 Uhr
...und weiter:
ja, wir wissen nicht, wie sich die Preise weiter entwickeln werden. Ein großer Faktor ist die Unsicherheit über die Dauer der Blockade der Straße von Hormus. Wie ich heute lesen/sehen musste (Welt.tv), hat sich der Iran genau auf dieses Vorgehen seit Jahren vorbereitet um genau die Folgen für die freie Welt zu verursachen, die wir gerade spüren. Es wird diplomatisch nahezu unmöglich sein, das Regime zum Rücktritt zu bewegen (mit unsicherem Ausgang - siehe oben) und militärisch eine Katastrophe für die Angreifer. Je länger der Konflikt dauert, umso mehr werden die Energiepreise (weltweit) steigen - der Iran liefert irgendwas um die 20 Prozent des weltweiten Öl- und Gas-Bedarfs (irgendwie so - erinnere es jetzt nicht genau und bin zu faul zum recherchieren...es ist jedenfalls eine Menge)... und blockiert einen weiteren großen Teil durch die Blockade der Seestraße.

Es ist ja nicht nur das blockierte Öl und Gas... auch die Transportkosten (Tankerraten) sind massiv gestiegen, eben weil ein großer Teil der Kapazitäten festsitzt und nicht zur Verfügung steht.

Dauert das länger, wird kein Weg an Entlastungen (Steueraussetzung, -senkung, o.ä.) herumführen, da bei (nicht nur) uns die Wirtschaft kollabiert.... aber dafür ist es am fünften Tag der Invasion noch zu früh.
murmeltier
04.03.2026, 22:34 Uhr
Regierungssprecher
An all die Regierungssprecher:innen: Ich will nicht kommen mit einem Vergleich der Sprintpreise in Polen oder Österreich. Wir Deutschen zahlen doch doppelt und dreifach. Ein Hoch auf Habeck und Co, auf die NGO's, auf die Expert:innen und all dem grünen Lobbyismus. Erst werden die Solarfelder und Windmühlen mit staatlichen Subvenstionen errichten und betrieben und dann wird der teuer erzeugte Strom subventioniert an uns alle eingespeist. Wir Dummen am Ende der Leitung zahlen das alles mit.

Und dann sollen wir mit dem Fahrrad, dem E-Bike oder mit dem E-Mobil zur Arbeit fahren. Wie bekloppt oder indoktriniert seid ihr denn.

Die Regierung sollte in dieser Krise die CO2-Steuer aussetzen und schon wäre es ein wenig abgemildert.

Was soll den ein Bauarbeiter machen, der 30 Kilometer hin und 30 zurück zur Baustelle fahren muss? Mit der Rad, dem E-Bike oder kann der sich für seinen Lohn ein E-Auto leisten?

Ihr könnt nicht mal in einer Krise von Eure Ideologie weg. Deshalb werdet ihr politisch versagen.
Malu-Marie
05.03.2026, 00:16 Uhr
@murmeltier - zu subventionierten Spritpreisen
Viele hier regen sich über hohe Spritpreise auf und fordern mehr Subventionen. Dabei wird oft übersehen, dass Öl ein globaler Rohstoff ist, dessen Preis schwankt und sich verknappen kann., wie hier schon dargelegt wurde.
Sie, Herr murmeltier behaupten, erneuerbare Energien seien teure, künstlich geförderte Alternativen. Das stimmt so nicht: Studien wie die Fraunhofer‑Analyse von 2024 zeigen, dass neue Solar- und Windkraftanlagen heute deutlich günstiger Strom erzeugen als Kohle, Gas oder Kernkraft. Letztere liefert die teuerste Kilowattstunde. Auch die anderen Energieträger sind jeweils aus anderen Gründen subventioniert worden.
Benzin wird seit Jahrzehnten indirekt subventioniert – über Kilometerpauschalen, Betriebsausgaben und Firmenwagenregelungen.
Hätten wir früher stärker in die Unabhängigkeit von fossilen Energien investiert, wären wir heute bei Speichertechnologien, Geothermie und CO₂‑Vermeidung deutlich weiter.

Die Klimaerwärmung durch den menschengemachten Treibhauseffekt , der durch das CO2 entsteht, das wir alle freisetzen, wird der teuerste Faktor unserer Zeit sein – und die immnsen Kosten tragen spätestens unsere Kinder. Deshalb ist es so wichtig, den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren. Nicht mal der aktuell teure Benzinpreis bildet die tatsächlichen Schäden ab: Je nach Berechnung fehlen bei der Verbrennung von Öl und Benzin zwischen 0,50 und über 2 Euro pro Liter, die durch Klimafolgen, Luftverschmutzung, Lärm und Flächenverbrauch entstehen und von der Allgemeinheit getragen werden.
Vor diesem Hintergrund gegen Windräder zu protestieren, oder eine weitere Benzinsubveung zu fordern wirkt wenig konsequent.
Kobold2
05.03.2026, 08:47 Uhr
Ach Murmeltier
Auch Polen und Österreich haben eine CO2 Abgabe. Polen schon seit 1990. Wie das mit staatlichen Eingriffen läuft und was beim Endkunden wirklich ankommt, hat man doch 2022 beim Tankrabatt gesehen. Das ist doch noch gar nicht so lange her. Was NGOs mit den Kraftstoffpreisenzu tun haben wissen sie sicher auch nicht. Verlassen sie doch einfach mal ihren vorgefertigten Katalog, mit den populistischen Feindbildern und Diffamierungen und beschäftigen sie sich mit den Mechanismen der Marktwirtschaft. Sie werden nirgends gezwungen, mit dem Rad, oder E-Mobil zur Arbeit zu fahren. Es bleibt weiterhin Ihre freie Entscheidung, so weiterzumachen, wie bisher und sich diesen Abhänigkeiten, mit all den Ungewissheiten auszuliefern. Welcher Weg der beklopptere ist, überlasse ich ihnen.
RWE
05.03.2026, 08:51 Uhr
In ein paar Wochen ist der Spuk vorbei
und die Prweise werden wieder sinken.
Ein paar Kippen weniger rauchen und gut ist. Davon abgesehen, im Energiemarkt gibt es keinen Wettbewerb. Das geht bei der OPEC (Ein Kartell, ein Monopol) los und endet bei bei nur einer Handvoll Energiekonzerne, die teilweise sogar staatlich sind. Lediglich bei der letzten Meile (Tankstelle, Strom-oder Gasanbieter) gibt es ein wenig echten Wettberb, wo man als Verbraucher wehren kann.
Übrigens wurde Habeck nicht weggemobbt sondern krachend abgewählt. Glücklicherweise fand das Angebot kaum Nachfrage☺. Die Gründe waren unter anderem ein völlig unsoziales Heizungsgesetz, welches außer Acht gelassen hat, dass trotz Förderung bei vielen Bestandsgebäuden die Anschaffung einer Wärmepumpe und die notwendigen Sanierungen ein wirtschaftlicher Totalschaden geworden wäre. Und die Leute brauchen keinen großen Führer, der dem Volk sagt was gut für sie ist. Wer sich jetzt eine Gasheizung kauf, der geht das Risiko steigender Kosten ein. Punkt. Und wer jetzt ein E-Auto fährt, dem sind die Spritpreise egal. Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.
Eine Spritpreisbrems wäre populistischer Unsinn. Wir haben eine erhöhte Pendlerpauschale und eine großen Sparzwang. Außerdem kann der Staat nicht jedes Lebensrisiko abdecken.
Die Preise werden bald wieder sinken. Beim Öl verstehen die Amerikaner keinen Spaß. Die Straße von Hormus wird nicht mehr lange gesperrt sein. Weil nichts und niemand mehr da sein wird...
P.Burkhardt
05.03.2026, 09:07 Uhr
Der Bauarbeiter...
...der z.B. 30km an 250 Tagen im Jahr zur Baustelle fährt, kann deswegen in seiner Steuererklärung 0,38x30x250 =2.850 EUR steuermindernd angeben, oder sich gleich einen Freibetrag von 237 EUR pro Monat einrichten. Bei einem unterstellten Steuersatz von 40 Prozent hätte er dadurch einen Einkommenszuwachs von etwa 100 EUR.

Ein normaler Verbrenner, der 6 Liter a 2 EUR pro 100km verbraucht, kommt also auf Spritkosten von etwa 4 EUR pro 30km, was sich pro Monat (bei 250 hochgegriffenen Arbeitstagen im Jahr) auf etwas mehr als 60 EUR für eine Strecke pro Monat hochrechnet. Der Bauarbeiter fährt ja auch wieder heim, hat also etwa 120 EUR Spritkosten im Monat.... abzüglich der o.g. Kilometerpauschale kostet ihn die Fahrerei zur Arbeit bei einem Literpreis von 2 Euro gerade mal 20 Euro im Monat... etwa 1 Kiste Bier (alles Pi x Daumen kurz überschlagen) ... sry @Murmeltier, was soll jetzt die Aufregung ?

Wobei ich nicht sicher bin, ob der Bauarbeiter bei wechselnden Einsatzorten, das über die Pauschale abrechnen kann, vielleicht ein Fahrtenbuch führen muss, o.ä. ... aber dafür gibt es Experten und sehr wahrscheinlich kann ihm sein Chef da schon Auskunft geben.

Und ja, das Auto unterliegt einem Verschleiß, muss versichert, repariert und gereinigt werden - aber mal ehrlich, führe der Bauarbeiter nicht mit der Karre zur Arbeit, stünde das Auto deswegen auch nicht nur in der Garage...
Echter Sundhäuser
05.03.2026, 09:34 Uhr
@ P. Burkhardt
Meine Lebensgefährtin arbeitet in Dauernachtschicht in Heringen.
Strecke circa 7 Kilometer, zu Fuß, Fahrrad oder e Roller sind schon mal raus, es gibt nämlich keinen Fuß bzw. Radweg zwischen Sundhausen und Uthleben, die Landstraße dafür zu nutzen würde ich ihnen nicht empfehlen. Mit den Öffis dürfen sie 2 Stunden vor Schichtbeginn schon losfahren und sind dann eineinhalb Stunden zu früh auf Arbeit und wenn sie Sonntag früh Feierabend haben,dürfen sie 4 Stunden auf den Rufbus warten um wieder nachhause zu kommen.
Ich hoffe ich konnte damit ihr Herz erwärmen und sie schenken ihr ein E Auto, damit sie CO2 neutral zur Arbeit kommt. Danke im vorraus
P.Burkhardt
05.03.2026, 10:44 Uhr
Noch ein Hinweis zu meiner Rechnerei von eben:
Das ist beliebig skalierbar... auch auf z.B. 7km.

Wobei bei 7km selbst ein Anstieg um 1 Euro/Liter (ohne Berücksichtigung der Pendlerpauschale) bei 20 Arbeitstagen im Monat hin und zurück nicht ganz 17 EUR Mehrkosten ausmacht.
diskobolos
05.03.2026, 10:55 Uhr
Echt, Sundhäuser, wo ist das Problem?
Gehen wir mal davon aus, Ihre Partnerin fährt die Strecke mit einem Kleinwagen. Also 14 km/Tag x 250 Arbeitstage x 6 l/100km = 210 l.
Wenn der Liter Benzin dann 20 ct. mehr kostet (was schon hoch angesetzt ist), macht das 42 € im Jahr. Kann sie sich vermutlich leisten . . .

Und warum kann man die Strecke nicht mit dem E-Bike fahren?

Jegliche Subvention/Steuersenkung von Benzin ist aus 2 Gründen abzulehnen:
1) Sie schadet der Gesundheit, der Natur und dem Klima.
2) Sie würde letztlich über höhere Staatsschulden finanziert.
Echter Sundhäuser
05.03.2026, 17:33 Uhr
Einfach mal ausprobieren
diskobolos und schwingen sie sich aufs Fahrrad.
Wenn sie den Scheitelpunkt der Überführung der A38 überschritten haben und ich mit Tempo 100 aus Richtung Sundhausen komme und sie aber noch nicht sehen kann und gleichzeitig haben sie Gegenverkehr aus Uthleben kommend ( Tempo 70 Begrenzung), dann haben sie 3 Optionen, beten das ich sie nicht auf die Haube nehme, sie werfen sich todesmutig in den Gegenverkehr oder sie machen einen Hechtsprung von der Brücke auf die A38, wo sie dann vom LKW überrollt werden...
Kobold2
05.03.2026, 18:36 Uhr
Ach Sundhäuser
Einfach mal machen und nicht immer nur erzählen, was angeblich nicht geht. es gibt so gar Mitmenschen, die es von Uthleben mit dem Rad bis nach Nordhausen zur Arbeit schaffen. Wenn man dazu aber keine Lust hat, dann wäre seit Jahren für so etwas z.B. ein ZOE eine gute Alternative, oder haben sie Angst, dass im Dorf niemand mehr mit ihnen spricht.?
Echter Sundhäuser
06.03.2026, 10:38 Uhr
Nee Kobold
Mach ich nicht und auch nicht mein jüngster Sohn, der hat vor ein paar Jahren seine Lehrstelle in Heringen gehabt und ich habe ihm untersagt mit dem Fahrrad diese Strecke zu benutzen!
Er ist dann Richtung Bielen bis zur Bahnschranke und hat dann den Feldweg nach Heringen genutzt. Anscheinend ist ihnen nicht klar, das dort gefühlt im Minutentakt, die Kieslaster pendeln, hin und weg vom Heringer Betonwerk.
Ich selbst fahre die Strecke oft und hatte schon einige brenzlige Situationen mit plötzlich auftauchenden Radfahrern und musste einige Male vollbremsen.
Wer diese Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt ist schlichtweg lebensmüde!
Lautaro
06.03.2026, 13:00 Uhr
Eine schöne Diskussion !
Derr Herr Sundhäuser kommt mit praktischen Erleben und seine Kontrahenten mit BWL-Statistiken und dem Hinweis, sich ein E-Auto ( ZOE) anzuschaffen.
Marie-Antoinette empfahl den Armen etwas ähnliches und wir wissen, was daraus wurde.
Kobold2
06.03.2026, 20:50 Uhr
Eine schöne Disskussion
Wer von einem gefühlten Minutentakt pendelnder Kieslaster schreibt, die er noch pauschal als Gefahr sieht ist näher am Stammtisch, als an real Erlebten. Solche Menschen möchten gar nicht konstruktiv diskutieren sondern lieber mit populistischen Übertreibungen ihre Defizite kaschieren. Sichbar wird das auch dadurch, dass man auf einer Ortsverbindungsstrasse von plötzlich auftauchen Radfahrern zur Vollbremsung gezwungen wird. Damit hat man das Potential, dass gleich 2 Leute durch die Fahrprüfung fallen.
Die erlebte Realität sieht aber bei meinen bescheidenen Erfahrungen so aus, daß der Anteil Kraftfahrer, die so ungeschickt, wie unser Sundhäuser unterwegs sind, doch eher gering ist.
Der ZOE war, so wie geschrieben, ein Beispiel einer möglichen Lösung. Aber an Lösungen ist man ja nicht interessiert, man sucht lieber Schuldige und möcht auch auf keinen Fall über eigene Versäumnisse der Vergangenheit nach denken.
diskobolos
07.03.2026, 09:56 Uhr
Wenn es so schlimm ist, wie Sie es beschreiben, Sundhäuser,
wie Sie es beschreiben, bleibt ja eigentlich nur noch, die Strecke für jeglichen Verkehr zu sperren. Das glaube ich aber nicht. Wenn sich alle wenigstens grob an die StVO halten, sollte es doch wohl funktionieren.

Was das eigentliche Thema Spritpreise betrifft, zerfällt dass Volk in zwei Teile:
in einen kleineren, der die Marktwirtschaft versteht und die anderen . . .
RWE
07.03.2026, 11:22 Uhr
Ja Lautaro, schön geschrieben.
Grünwähler sind wohl eher im Homeoffice unterweg und können nicht verstehen, dass es Leute gibt, die sich ein E-Auto oder eine Wärmepumpe trotz Förderung nicht leisten können. Also ich persönlich finde die Kombination von privater PV-Anlage und E-Auto finanziell reizvoll. Aber es ist nicht für jedermann bezahlbar, zumal es noch keinen funktionierenden Gebrauchtwagenmarkt für Stromer gibt.
Ich selber fahre sehr gern mit meinem muskelbetriebenen Fahrrad. Ich kann also ein Lied über fehlende Radwege singen. Ich bin aber auch gnadenlos ehrlich, bei Schnee, Eis, Wind und Nebel wären mir sogar die 7Km zu viel. Da weiche ich auf 4 Räder aus, egal wie sie angetrieben werden. Aber grünwählende Großstädter und/oder Homeofficearbeiter haben eben keine Vorstellung was es bedeutet zu pendeln. Viele Leute fahren ja viel weiter als 7 Kilometer. Die Grünen können nur den Zeigefinger erheben und Leute Dinge belehren, von der sie in Praxis keine Ahnung haben.
Trotzdem bin ich gegen eine kurzzeitige Benzinpreisbremse. Die paar eingesparten Cent werden durch irgendwelchen neue Steuern oder Abgaben sowieso wieder aus der Tasche gezogen. Der Staat kann nicht jedes Lebensrisiko abdecken. Wichtig wäre eine Reform, die Engergie generell preiswerter macht, damit wir wieder wettbewerbsfähig werden.
Jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Also jeder soll kaufen was er mag. Aber vielleicht kann das nächste Auto ein Hybrid werden, da fährt man solche Kurzstrecken hin und zurück elektrisch. Gas-und Ölpreise machen seit jeher riesige Preissprünge...
Lautaro
07.03.2026, 13:29 Uhr
Sehense Herr RWE damit sind wir schon wieder einer Meinung !
Danke für ihr Verständnis !
Sie können die Geringverdiener nicht an ein neues Konzept mit Ladestationen über Nacht anbinden !
Deren Arbeitgeber fordern Verfügbarkeit....(Nebenbei, rotgrün hat das mit seinem Hartz4-Hammer auf die Spitze getrieben...Zitat....für 5,69€ bis Sömmerda fahren um jeden Tag in 2 Schichten zu arbeiten ! ) Das ist nicht ausgedacht, die Unterlagen habe ich noch !
RWE
07.03.2026, 16:46 Uhr
Genau Lautaro
Das war auch das Hauptproblem der Ampel. Es sollte alles von heute auf morgen gehen. Wichtig ist, dass langfristig der richtige Weg eingeschlagen wird. Darum gibt es ja die CO2 Bepreisung. Wenn ich neu bauen würde, ich würde alles daransetzen eine Wärmepumpe und ein PV-Anlage mit in die Baufinanzierung einzubinden. Aber Leute, die in energetisch schlecht gedämmten Häusern wohnen (meist schon ältere Geburtenjahrgänge)) zu einer teuere Wärmepumpe plus eine eben zwingend notwendig Grundsanierung des Hauses zu zwingen. Kein Wunder, dass die Grünen auf dem fast schon verhasste sind. Ich habe ein Hybrid-Auto. Ich bin sehr zufrieden und denke auch, dass sich die E-Mobilität durchsetzen wird. Aber es braucht Zeit.
Ein Zeichen der Verachtung ist auch die Ablehnung der Grün für die erhöhte Pendlerpauschale.
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