Fr, 08:45 Uhr
06.12.2002
nnz-intern: Abgeschrieben?
Nordhausen/Heiligenstadt (nnz). Die nnz wird nicht nur im Landkreis Nordhausen gelesen. Auch im benachbarten Eichsfeld. Dort vor allem, wenn es um Abfall und Müll in Nordthüringen geht. Manchmal wird aus der nnz auch einfach abgeschrieben...
Am Dienstagabend berichtete Ihre nnz über ein Treffen der Landräte Claus und Henning in Erfurt. Der Bericht entstand nach einem Gespräch mit Landrat Joachim Claus (CDU):
...Dr. Henning und ich hatten dem Staatssekretär unsere unterschiedlichen Auffassungen zur Vergabeentscheidung vorgetragen, sagte Landrat Joachim Claus (CDU) heute auf nnz-Anfrage und steckte damit die verhärteten Fronten ab. Mit Erleichterung habe Claus zur Kenntnis genommen, dass Illert die Argumente der Nordhäuser Seite hinsichtlich der Auslegung der Satzung aufgenommen habe. Hierbei geht es nach nnz-Informationen in erster Linie darum, ob bei einem Müllexport die Zustimmung aller Verbandsmitglieder notwendig sei. Wen dem so ist, dann käme es zu keinem Beschluß über einen Export des Abfalls.
Der Staatssekretär sicherte zu, dass sich die Fachleute im Landesverwaltungsamt des Problems annehmen sollten. Möglich wäre deren Teilnahme an der kommenden Verbandssitzung. Sie könnten dabei ihre rechtliche Auffassung darlegen. Mehrere weitere Sachargumente der Nordhäuser Seite habe Illert zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter kommentiert, so Joachim Claus abschließend.
Soweit der Inhalt der nnz-Meldung, die Sie im Archiv nachlesen können. Heute erschien im Eichsfelder Lokalteil einer großen Thüringer Zeitung ebenfalls ein Artikel zum Thema ZAN, den wir hier wiedergeben wollen:
"Dr. Henning und ich hatten dem Staatssekretär unsere unterschiedlichen Auffassungen zur Vergabeentscheidung vorgetragen", sagte Landrat Joachim Claus (CDU) auf Anfrage und steckte damit die verhärteten Fronten ab. Mit Erleichterung habe Claus zur Kenntnis genommen, dass Staatssekretär Illert die Argumente der Nordhäuser Seite hinsichtlich der Auslegung der Satzung aufgenommen habe. Hierbei gehe es in erster Linie darum, ob bei einem Müllexport die Zustimmung aller Verbandsmitglieder notwendig sei. Nun sollen sich Fachleute des Landesverwaltungsamtes der Angelegenheit annehmen. Möglich wäre deren Teilnahme an der nächsten Verbandssitzung, wo sie ihre Auffassung darlegen könnten. Weitere Sach-Argumente der Nordhäuser Seite habe Illert zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter kommentiert, so Claus.
Wenn sie jetzt irgendwelche Parallelen entdecken, dann könnte das eventuell ein Zufall sein. Ist es aber nicht. Auf nnz-Nachfrage bei Landrat Claus bestätigte dieser, dass kein Redakteur der Eichsfelder Redaktion bei ihm in dieser Sache nachgefragt habe. Auf eine Nennung der Quelle für ihre Meldung verzichtete die Redaktion in Heiligenstadt großzügig.
Autor: nnzAm Dienstagabend berichtete Ihre nnz über ein Treffen der Landräte Claus und Henning in Erfurt. Der Bericht entstand nach einem Gespräch mit Landrat Joachim Claus (CDU):
...Dr. Henning und ich hatten dem Staatssekretär unsere unterschiedlichen Auffassungen zur Vergabeentscheidung vorgetragen, sagte Landrat Joachim Claus (CDU) heute auf nnz-Anfrage und steckte damit die verhärteten Fronten ab. Mit Erleichterung habe Claus zur Kenntnis genommen, dass Illert die Argumente der Nordhäuser Seite hinsichtlich der Auslegung der Satzung aufgenommen habe. Hierbei geht es nach nnz-Informationen in erster Linie darum, ob bei einem Müllexport die Zustimmung aller Verbandsmitglieder notwendig sei. Wen dem so ist, dann käme es zu keinem Beschluß über einen Export des Abfalls.
Der Staatssekretär sicherte zu, dass sich die Fachleute im Landesverwaltungsamt des Problems annehmen sollten. Möglich wäre deren Teilnahme an der kommenden Verbandssitzung. Sie könnten dabei ihre rechtliche Auffassung darlegen. Mehrere weitere Sachargumente der Nordhäuser Seite habe Illert zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter kommentiert, so Joachim Claus abschließend.
Soweit der Inhalt der nnz-Meldung, die Sie im Archiv nachlesen können. Heute erschien im Eichsfelder Lokalteil einer großen Thüringer Zeitung ebenfalls ein Artikel zum Thema ZAN, den wir hier wiedergeben wollen:
"Dr. Henning und ich hatten dem Staatssekretär unsere unterschiedlichen Auffassungen zur Vergabeentscheidung vorgetragen", sagte Landrat Joachim Claus (CDU) auf Anfrage und steckte damit die verhärteten Fronten ab. Mit Erleichterung habe Claus zur Kenntnis genommen, dass Staatssekretär Illert die Argumente der Nordhäuser Seite hinsichtlich der Auslegung der Satzung aufgenommen habe. Hierbei gehe es in erster Linie darum, ob bei einem Müllexport die Zustimmung aller Verbandsmitglieder notwendig sei. Nun sollen sich Fachleute des Landesverwaltungsamtes der Angelegenheit annehmen. Möglich wäre deren Teilnahme an der nächsten Verbandssitzung, wo sie ihre Auffassung darlegen könnten. Weitere Sach-Argumente der Nordhäuser Seite habe Illert zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter kommentiert, so Claus.
Wenn sie jetzt irgendwelche Parallelen entdecken, dann könnte das eventuell ein Zufall sein. Ist es aber nicht. Auf nnz-Nachfrage bei Landrat Claus bestätigte dieser, dass kein Redakteur der Eichsfelder Redaktion bei ihm in dieser Sache nachgefragt habe. Auf eine Nennung der Quelle für ihre Meldung verzichtete die Redaktion in Heiligenstadt großzügig.


