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Mi, 15:14 Uhr
04.12.2002

Besuch im Frauenhaus

Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Frauenhaus erhielt gestern hohen Besuch. Wer sich „Zugang verschaffte“, das hat die nnz erfahren.


Die Thüringer Staatssekretärin Dr. Renate Meier, Beauftragte der Landesregierung für die Gleichstellung von Frau und Mann, besuchte gestern das Nordhäuser Frauenhaus. Ein Ergebnis des Treffens mit der Einrichtungsleiterin Heike Gerlach und Mitarbeitern des städtischen Amtes für Kultur, Soziales und Bildung und der Nordhäuser Gleichstellungsbeauftragten beschreibt Regina Braun, zuständig für Sozial- und Bildungsplanung, so: „Die Staatsekretärin hat uns die Finanzierung des Hauses auch für das kommende Jahr zugesichert.“

Thema des Treffens sei auch die Aufgabenerweiterung des Hauses gewesen, mit Blick auf die Maßnahmen des Freistaates zum Schutz gegen häusliche Gewalt und zur Planung der Errichtung von Interventionsstellen als Koordinierungsstellen zum Schutz von Frauen und deren Kindern, die von der Gewalt betroffen sind.

Nordhausen biete, so die Staatssekretärin, durch die Kooperation verschiedener sozialer Dienstleister - darunter Sozialer Dienst der Stadt Nordhausen, Polizei, Familienberatungszentrum, Jugendamt, Sozialamt, Kinderschutzbund und Opferverband „Weißer Ring“ - sehr gute Voraussetzungen für die Betreuung in Not geratener Frauen und Kinder. Dr. Meier machte deutlich, dass im Frauenhaus die inhaltliche Arbeit mit den Betroffenen wichtiger sei als der Maßstab der Bettenauslastung. Die Staatssekretärin: „Das Frauenhaus ist kein Hotel, sondern seine Stärke liegt in der Hilfe für die von Gewalt Betroffenen als Begleitung auf ihrem weiteren Lebensweg.“
Autor: nnz

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