eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 14:05 Uhr
28.01.2010

Gipfeltreffen am Wurmberg

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Morgen empfangen die Harzer Wölfe als Tabellenzweiter den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Rostock im heimischen Wurmbergstadion. Spielbeginn beim Aufeinandertreffen der beiden Top-Mannschaften der Eishockey-Regionalliga Nord ist um 20 Uhr.


Gipfeltreffen in Braunlage (Foto: R. Koch) Gipfeltreffen in Braunlage (Foto: R. Koch)
"Da geht es lang Richtung Tor..." Die Wölfe-Stürmer Christian Schock und Alexander Deibert überlegen den nächsten Spielzug

Im Heimspiel wollen die Wölfe natürlich alles versuchen, um den Piranhas die erste Niederlage der Saison beizufügen. Dabei setzt ESC-Coach Bernd Wohlmann auch auf die Unterstützung der Fans. Die Reihen der Harzer stellen sich jedenfalls ob der Verletzungssorgen praktisch von alleine auf. „Wir haben allerdings in den vergangenen Spielen gezeigt, dass wir auch mit zwei Reihen zu starken Leistungen fähig sind“, sagt Wohlmann.

Da nach dem Dienstagsspiel gegen die Preussen auch Alois Öttl auszufallen droht, ist es um so wichtiger, dass Bruno Kähm sein Comeback am Wurmberg feiern wird. „Bruno hat die vergangenen Wochen bereits mit dem Team trainiert und uns bei der engen Personalsituation seine Hilfe angeboten“, ist Wohlmann froh über die Rückkehr des Publikumslieblings.

Gegen die Piranhas wird es für den giftigen Verteidiger gleich jede Menge Arbeit zu verrichten geben, schließlich stellen die Hansestädter sowohl den besten Angriff als auch die beste Abwehr der Liga. 167 Mal trafen die Rostocker bisher in dieser Saison, 138 Mal im Vergleich dazu die Harzer. In der Abwehr ist der Unterschied weit weniger deutlich. Während die Piranhas bisher 27 Gegentreffer hinnehmen mussten, kassierten die Wölfe derer 32.

Vor allem die erste Reihe der Rostocker um Karol Bartanus zeigte sich in den bisherigen Spielen äußerst produktiv. Satte 84 Punkte (38 Tore / 46 Vorlagen) gehen bisher auf das Konto des Slowaken, in der Scorerwertung der Liga liegt er damit einsam an der Spitze. Ärgste Verfolger in dieser Wertung sind seine Teamkollegen Vjatcheslav Koubenski (65 Punkte) und Thomas Dreischer (63 Punkte). Auf Dreischer muss Rostocks Trainer Henry Thom beim Hinspiel im Harz allerdings auf Grund einer Sperre verzichten.

Der Ausfall dürfte den Angriffsschwung der Piranhas jedoch nicht bremsen, zumal mit Jens Stramkowski, Paul Stratmann und Kevin Nighbert weitere starke Scorer in den Reihen des letztjährigen Oberligisten zu finden sind. Der geballten Angriffspower nicht genug verstärkten sich die Rostocker auch noch mit zwei Spielern von den finanziell angeschlagenen Blue Lions Leipzig, Tabellenführer der Regionalliga Ost. Vasilij Sharapa und Michael Henk wechselten von der Messestadt an den Ostseestrand.

Auch wenn die Wölfe gegen Rostock in der Außenseiterrolle sind, die Mannschaft von Bernd Wohlmann wird alles daran setzen, Punkte einzufahren. Schließlich geht es neben dem Abstecken des Terrains für die Meisterrunde auch noch darum, den zweiten Platz in der Vorrunden-Tabelle gegen die Timmendorfer zu verteidigen. Zwei Punkte brauchen die Wölfe aus dem Doppelvergleich mit dem noch verlustpunktfreien Spitzenreiter, um sicher den Vizetitel in den Harz zu holen.
Robert Koch
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)