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Do, 12:51 Uhr
28.01.2010

Was war teuerer, was billiger?

Immer am Ende eines jeden Monats analysieren die Statistiker unseren fiktiven "Warenkorb". Was sie errechnen, das ist die Teuerungsrate. Aber nicht immer muss entsprechend alles teurer werden...


Der Verbraucherpreisindex für Thüringen wies im Januar 2010 einen Indexstand von 106,5 (Basis: 2005 = 100) aus. Gegenüber dem Vormonat Dezember war das ein Rückgang von 0,6 Prozent. Das Verbraucherpreisniveau lag im Januar um 0,7 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Monat Dezember blieb die Teuerungsrate jedoch unverändert.

Gegenüber dem Vormonat wurden beispielsweise Preisrückgänge im Bereich Bekleidung und Schuhe (- 2,9 Prozent) gemessen. So leiteten Preisrückgänge zum Vormonat, wie z.B. für einen Damenmantel (- 10,9 Prozent) oder Herrenjeans (- 4,5 Prozent) den Schlussverkauf für die Winterbekleidungsartikel ein.

Im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (- 5,0 Prozent) bewirkten die saisonal bedingt niedrigen Preise für Pauschalreisen (- 18,8 Prozent) den Rückgang. Starke Preisrückgänge für Mieten in Ferienhäusern von durchschnittlich - 32,7 Prozent sorgten auch im Beherbergungs- und Gaststättengewerbe (- 4,2 Prozent) für ein niedrigeres Preisniveau im Vergleich zum Vormonat.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen zum Vormonat im Durchschnitt um 0,9 Prozent. Teurer wurde vor allem Gemüse (+ 11,5 Prozent). Für Speisefette und -öle (+ 1,9 Prozent) mussten die Verbraucher weiterhin mehr bezahlen. Eine Reihe von Produkten wie Obst (-1,2 Prozent), Fische, Fischwaren (- 1,4 Prozent) und Fleisch, Fleischwaren (- 0,8 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (- 0,4 Prozent) waren billiger als im Vormonat.

Der Teilindex rund um das Wohnen stieg über das Vormonatsniveau (+ 0,4 Prozent). Die Wohnungsnebenkosten (Wasser, Müll usw.) stiegen um 0,5 Prozent. Leichte Preisrückgänge waren hingegen beim Gas (- 0,5 Prozent), festen Brennstoffen (- 1,9 Prozent) und der Fernwärme (- 0,8 Prozent) zu beobachten. Die Strompreise blieben zum Vormonat unverändert.

Für die Hauptgruppe Verkehr wurde eine Zunahme um 0,5 Prozent festgestellt, die insbesondere durch gestiegene Kraftstoffpreise verursacht wurde. Der Preisanstieg der erhobenen Kraftstoffsorten lag zwischen 1,8 und 2,9 Prozent.
Autor: nnz/kn

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