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Mi, 11:40 Uhr
27.01.2010

Südharz in Thüringen

Am Montag ist eine Kommunale Arbeitsgemeinschaft unter dem Titel "Thüringer Südharzer" gegründet worden. Die nnz wurde dazu nicht eingeladen, dafür gibt es den Bericht aus Sicht der Ellricher Stadtverwaltung...

Drei Südharzer (Foto: SVE) Drei Südharzer (Foto: SVE)
Von link: Schröter-Appenrodt, Ehrhold, Sieckel

Zur offiziellen Gründungsveranstaltung und 1. Sitzung der KAG „Thüringer Südharz“ trafen sich die Bürgermeister der Südharzorte Ellrich, Ilfeld und Neustadt am Montag im Ellricher Rathaus. Gemeinsam und erfolgreich für den „Thüringer Südharz“ werben, das ist die Intention des Ellricher Bürgermeisters Matthias Ehrhold, des Ilfelder Bürgermeisters René Schröter-Appenrodt und so sagt er selbst, des dienstältesten Neustädter Bürgermeisters Peter Sieckel.

Bereits vor gut zwei Jahren wurden die Weichen dafür gestellt. Die „Drei“ waren sich schnell einig, für ihre Prädikatsorte muss eine gemeinsame Vermarktung für die Destination „Thüringer Südharz“ geschaffen werden. Bereits am 30.11.2007 wurde von den Bürgermeistern eine Zweckvereinbarung unterzeichnet. Jede Kommune stellte zu gleichen Teilen eine Summe von jährlich 2.500 Euro für die touristische Arbeit zur Verfügung. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Mittel zielorientiert eingesetzt.

So entstand unter anderem das eigene geschützte Logo: „Thüringer Südharz – einfach erleben“ und seit dem letzten Jahr ein einheitliches Layout in Form von 3 Design Roll ups auf denen die drei Orte ihre Sehenswürdigkeiten präsentieren und Lust auf den „Thüringer Südharz“ machen. So konnten die Mitarbeiter auf der Touristik & Caravan Messe in Leipzig im November 2009 erfolgreich den Südharz vertreten. Aber das Jahr 2009 stellte noch andere Herausforderungen an die Kommunen.

Erneut traf sich der Kreis der Bürgermeister um einen weiteren Schritt nach vorn zuwagen. Bereits am 23. Oktober 2009 unterzeichneten die Bürgermeister Ehrhold, Schröter-Appenrodt und Sieckel den Vertrag zur Gründung einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft mit Namen „Thüringer Südharz“. Bürgermeister Sieckel sagte am Montag, das war ein Schritt, wofür es der Zustimmung der Stadt- und Gemeinderäte bedurfte – und – sie wurden von den drei kommunalen Gremien einstimmig gefasst. Weiter sinnierte Sieckel, dass er in seinen Vereinskreisen nur positive Resonanz in den vergangenen Jahren erfahren durfte.

Das war nicht immer so – aber heute stimmt halt die Chemie zwischen „uns“ – den Bürgermeistern und Mitarbeitern. Dem stimmten die Bürgermeister Ehrhold und Schröter-Appenrodt zu. Bürgermeister Matthias Ehrhold, der in der KAG die koordinierende Kommune vertritt, weiß auch, dass das nur einer erster Schritt auf dem Weg sein kann um langfristig eine professionelle Arbeit zu leisten und die Anerkennung zu erhalten, dass der Tourismus ein Wirtschaftsfaktor gerade in dieser Region darstellt. "Die KAG ist für uns ein neues Rechtsmittel auf höherer Stufe, das uns in die Lage versetzt, Fördermittel beantragen zu können", so Ehrhold.

Das erste große Projekt der KAG „Thüringer Südharz“ steht kurz vor dem Abschluss. Mountainbike Routen im Südharz ist ein großes Vorhaben, nicht nur aus finanzieller Sicht Die drei Kommunen stellen zu gleichen Teilen eine einmalige Summe von jeweils 3.500 Euro und für den laufenden Unterhalt der Wegstrecken jährlich 1.000 Euro zur Verfügung. Eine Förderung für dieses Vorhaben in Höhe von 30.000 Euro wird zeitnah vom Verein für Wirtschaftsentwicklung Region Nordhausen erwartet. Dieses Projekt stelle einen Lückenschluss für den Gesamtharz in Richtung Sachsen-Anhalt und Niederachsen dar, so Ehrhold weiter.

Der Ilfelder und Neustädter Bürgermeister resümierten die Übernachtungszahlen von 2009 und stellten fest, dass hauptsächlich in Neustadt die Verweildauer von durchschnittlich drei auf acht Tage gestiegen ist. In Neustadt sei das hauptsächlich der Verdienst der Frau Pojtinger vom Neustädter Hof, so Bürgermeister Sieckel. Der Ilfelder Bürgermeister hofft, dass die Zahlen stabil bleiben und dass die „Tanne“ bald einen solventen Investor bekomme. Abschließend scherzten die „Drei“ und sagten: "wir nehmen weitere interessierte Kommunen in unsere KAG auf."
Autor: nnz

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