Fr, 13:45 Uhr
29.12.2000
Landrat fordert zum gemeinsamen Handeln aller Verantwortlichen auf
Nordhausen (nnz). In seinem Grußwort zum Jahreswechsel zieht Landrat Joachim Claus (CDU) eine kritische Bilanz hinsichtlich der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Trotz eines leichten Rückgangs der Arbeitslosigkeit im Bundes- und Landesmaßstab habe sich die Quote im Landkreis Nordhausen negativ entwickelt. "Natürlich kann ich als Landrat, Kommunalpolitiker und Chef der Kreisverwaltung keine Arbeitsplätze direkt schaffen. Im Gegenteil, vor allem die Politik erwartet von mir, dass ich die Personalkosten in meiner Verwaltung drastisch senke, obwohl das Landratsamt Nordhausen vom Personalkostenvolumen her gesehen zu den kostengünstigsten Landkreisverwaltungen im Freistaat Thüringen zählt", argumentiert Claus. Viel wichtiger seien für ihn die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für die Wirtschaft im Landkreis. Dem stünden jedoch das gegenwärtige politische Klima, die unbefriedigende Diskussion zur Wirtschaftsförderung oder zur Anzahl von Tourismusvereinen entgegen.
Joachim Claus weiter: „Ich glaube, an diesem Punkt können wir nur etwas positiv verändern, wenn wir im Landkreis Nordhausen mit vereinter Kraft gemeinsam ansetzen. Fernab vom populistischen Gerangel um Posten, Ämter und Macht - viele Bürgerinnen und Bürger des Landkreises schütteln dabei ohnehin nur mit dem Kopf - muß extrem schnell Entwicklungsnormalität in unserem Landkreis sichtbar werden. ... Ich möchte den Beginn des neuen Jahres dazu nutzen, allen Verantwortungsträger in Politik oder Wirtschaft aufzurufen, sich mit aller Kraft konstruktiv und auf höchstem Niveau ausschließlich für die gedeihliche Entwicklung der Stadt Nordhausen und des Landkreises Nordhausen einzubringen.“
Claus verweist in seinem Grußwort auch auf bislang Erreichtes wie den Fortgang der Autobahn A 38 oder die positive Entwicklung der Nordhäuser Fachhochschule. An diese Erfolge müsse angeknüpft werden, um schließlich auch jungen Menschen im Landkreis eine eindeutig positive Perspektive bieten zu können.
Autor: nnzJoachim Claus weiter: „Ich glaube, an diesem Punkt können wir nur etwas positiv verändern, wenn wir im Landkreis Nordhausen mit vereinter Kraft gemeinsam ansetzen. Fernab vom populistischen Gerangel um Posten, Ämter und Macht - viele Bürgerinnen und Bürger des Landkreises schütteln dabei ohnehin nur mit dem Kopf - muß extrem schnell Entwicklungsnormalität in unserem Landkreis sichtbar werden. ... Ich möchte den Beginn des neuen Jahres dazu nutzen, allen Verantwortungsträger in Politik oder Wirtschaft aufzurufen, sich mit aller Kraft konstruktiv und auf höchstem Niveau ausschließlich für die gedeihliche Entwicklung der Stadt Nordhausen und des Landkreises Nordhausen einzubringen.“
Claus verweist in seinem Grußwort auch auf bislang Erreichtes wie den Fortgang der Autobahn A 38 oder die positive Entwicklung der Nordhäuser Fachhochschule. An diese Erfolge müsse angeknüpft werden, um schließlich auch jungen Menschen im Landkreis eine eindeutig positive Perspektive bieten zu können.

