So, 08:32 Uhr
24.01.2010
Eiskalte Rettung
Gestern fand in der Ortsfeuerwehr Liebenrode eine Fortbildung zum Thema Eisrettung statt. Der Einladung der Liebenröder Kameraden folgten 60 Teilnehmer aus acht Feuerwehren der Gemeinde Hohenstein. Die nnz mit den eiskalten Einzelheiten...
Das überwältigende Interesse am Thema überraschte alle. Die mehrstündige Fortbildung wurde von Ausbilder Thomas Evers mit Hilfe des Rettungstauchers Uwe Blanke von der DRK Wasserwacht Nordhausen durchgeführt. Er war durch seinen Trockentauchanzug optimal vor dem beißend kalten Wasser geschützt und musste sich unzählige Male retten lassen. Das vorsichtige Annähern des flach auf dem Eis liegenden Feuerwehrmanns an die eingebrochene Person ist eine sehr kräftezehrende und nicht ungefährliche Angelegenheit.
Geschult wurden einfache Rettungsmöglichkeiten mit Gerätschaften, die in vielen Feuerwehren vorhanden sind. Einer in das Eis eingebrochenen Person bleiben, je nach Kondition nur maximal 15 Minuten zum Überleben! In der Gemeinde Hohenstein gibt es zahlreiche Seen und Weiher auf denen es bei entsprechender Witterung zu derartigen Notfällen kommen kann. An dieser Stelle sei noch einmal eindringlich auf das Betretungsverbot von Eisflächen ohne Freigabe hingewiesen.
Um die Schulungsteilnehmer nicht einfrieren zu lassen, versorgten die Frauen des Fördervereins und Andreas Eidner von der Ortsfeuerwehr Holbach die anwesenden Kameradinnen und Kameraden mit einer leckeren Suppe und heißen Getränken. Durch die Schulung sind die Wehren der Gemeinde Hohenstein nun deutlich besser auf derartige Notfälle vorbereitet.
Autor: nnzDas überwältigende Interesse am Thema überraschte alle. Die mehrstündige Fortbildung wurde von Ausbilder Thomas Evers mit Hilfe des Rettungstauchers Uwe Blanke von der DRK Wasserwacht Nordhausen durchgeführt. Er war durch seinen Trockentauchanzug optimal vor dem beißend kalten Wasser geschützt und musste sich unzählige Male retten lassen. Das vorsichtige Annähern des flach auf dem Eis liegenden Feuerwehrmanns an die eingebrochene Person ist eine sehr kräftezehrende und nicht ungefährliche Angelegenheit.
Geschult wurden einfache Rettungsmöglichkeiten mit Gerätschaften, die in vielen Feuerwehren vorhanden sind. Einer in das Eis eingebrochenen Person bleiben, je nach Kondition nur maximal 15 Minuten zum Überleben! In der Gemeinde Hohenstein gibt es zahlreiche Seen und Weiher auf denen es bei entsprechender Witterung zu derartigen Notfällen kommen kann. An dieser Stelle sei noch einmal eindringlich auf das Betretungsverbot von Eisflächen ohne Freigabe hingewiesen.
Um die Schulungsteilnehmer nicht einfrieren zu lassen, versorgten die Frauen des Fördervereins und Andreas Eidner von der Ortsfeuerwehr Holbach die anwesenden Kameradinnen und Kameraden mit einer leckeren Suppe und heißen Getränken. Durch die Schulung sind die Wehren der Gemeinde Hohenstein nun deutlich besser auf derartige Notfälle vorbereitet.















