Fr, 08:24 Uhr
22.01.2010
Appell an Kreistag
Die Einheitsgemeinde Hohenstein ist eine der ersten Kommunen in Thüringen, die über einen beschlossenen und genehmigten Haushalt verfügt. Bereits Ende November 2009 hatten die Gemeinderäte den Entwurf der Verwaltung beraten und dann zugestimmt. Trotzdem gibt es kommunale Sorgenfalten...
Im Mittelpunkt der Investitionstätigkeit in diesem Jahr steht zweifellos die Fortsetzung der Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. "Damit können wir zum Beispiel die im vergangenen Jahr angelaufenen Sanierungen und Umbaumaßnahmen in unseren beiden kommunalen Kindertagesstätten in Mackenrode und Klettenberg fortführen, wir können aber auch die Trauerhallen auf den Friedhöfen in den Ortsteilen Liebenrode, Holbach, Obersachswerfen und Branderode sanieren und nicht zu vergessen das
Dorfgemeinschaftshaus in Holbach, wo der Sanitärbereich umgebaut werden soll. ", so der ehrenamtliche Bürgermeister Andreas Gerbothe.
Die Hohensteiner haben 2009 nicht nur gut gewirtschaftet, sie können auch noch eingesparte Fördergelder aus dem vergangenen Jahr in das aktuelle Haushaltsjahr transferieren. Wo die rund 3.500 Euro jetzt eingesetzt werden sollen, darüber soll der Gemeinderat im Februar befinden.
Insgesamt stehen für die Ortsteile der Einheitsgemeinde in diesem Jahr rund 300.000 Euro für Investitionen bereit. Diese einzelnen Positionen sind im Vermögenshaushalt aufgelistet. Im Verwaltungshaushalt schmerzen den Bürgermeister zwei Zahlen besonders: Das sind die Ausgaben für die Kreis- und für die Schulumlage. An Kreisumlage hat Kämmerin Marlies Biernat 527.000 Euro in den Haushalt einstellen müssen, an Schulumlage 176.000 Euro.
"Wir zahlen demzufolge an den Landkreis an Umlagen fast ein Drittel des Gesamtvolumens unseres Verwaltungshaushaltes und fast das Zweieinhalbfache, was wir selbst für Investitionen in unserer Gemeinde zur Verfügung haben. Damit ist die Grenze der Belastbarkeit unserer Kommune lange erreicht. Ich appelliere an die Mitglieder des Nordhäuser Kreistages, einer weiteren Erhöhung der Umlagen nicht zuzustimmen", sagte Gerbothe.
Autor: nnzIm Mittelpunkt der Investitionstätigkeit in diesem Jahr steht zweifellos die Fortsetzung der Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. "Damit können wir zum Beispiel die im vergangenen Jahr angelaufenen Sanierungen und Umbaumaßnahmen in unseren beiden kommunalen Kindertagesstätten in Mackenrode und Klettenberg fortführen, wir können aber auch die Trauerhallen auf den Friedhöfen in den Ortsteilen Liebenrode, Holbach, Obersachswerfen und Branderode sanieren und nicht zu vergessen das
Dorfgemeinschaftshaus in Holbach, wo der Sanitärbereich umgebaut werden soll. ", so der ehrenamtliche Bürgermeister Andreas Gerbothe.
Die Hohensteiner haben 2009 nicht nur gut gewirtschaftet, sie können auch noch eingesparte Fördergelder aus dem vergangenen Jahr in das aktuelle Haushaltsjahr transferieren. Wo die rund 3.500 Euro jetzt eingesetzt werden sollen, darüber soll der Gemeinderat im Februar befinden.
Insgesamt stehen für die Ortsteile der Einheitsgemeinde in diesem Jahr rund 300.000 Euro für Investitionen bereit. Diese einzelnen Positionen sind im Vermögenshaushalt aufgelistet. Im Verwaltungshaushalt schmerzen den Bürgermeister zwei Zahlen besonders: Das sind die Ausgaben für die Kreis- und für die Schulumlage. An Kreisumlage hat Kämmerin Marlies Biernat 527.000 Euro in den Haushalt einstellen müssen, an Schulumlage 176.000 Euro.
"Wir zahlen demzufolge an den Landkreis an Umlagen fast ein Drittel des Gesamtvolumens unseres Verwaltungshaushaltes und fast das Zweieinhalbfache, was wir selbst für Investitionen in unserer Gemeinde zur Verfügung haben. Damit ist die Grenze der Belastbarkeit unserer Kommune lange erreicht. Ich appelliere an die Mitglieder des Nordhäuser Kreistages, einer weiteren Erhöhung der Umlagen nicht zuzustimmen", sagte Gerbothe.

