Do, 07:00 Uhr
21.01.2010
Wölfe erkämpfen gute Ausgangsposition
Dank eines beherzten Schlussspurts haben die Harzer Wölfe gute Aussichten, das Halbfinale im Eishockey-Regionalpokal Nord-Ost zu erreichen. Über den sportlichen Ausflug in die Hauptstadt berichtet Robert Koch...
Erzielte in Berlin die frühe Führung der Wölfe: ESC-Angreifer Andreas Bippus
Beim ersten Vergleich mit dem ECC Preussen Berlin Juniors holten die Harzer in der Bundeshauptstadt vor knapp 100 Zuschauern einen 5:4 (2:0, 0:2, 2:2 – 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen. Im Rückspiel am 26. Januar im heimischen Wurmbergstadion können die Wölfe den Halbfinaleinzug nun perfekt machen.
Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann konnte in Berlin nur auf einen kleinen Kader zurückgreifen, gerade einmal zwei Reihen standen zur Verfügung. Die Marschroute des ESC war daher defensiv ausgelegt, über Konter sollte für Entlastung gesorgt werden. Die Taktik ging vor allem im ersten Abschnitt glänzend auf. Während Mario D'Antuono das Harzer Gehäuse sauber hielt, tbeförderte Andreas Bippus bereits in der 4. Minute den Puck zur Wölfe-Führung ins Netz. In Unterzahl gelang Christin Schock gar das 2:0 (13.).
Im zweiten Drittel musste sich D'Antuono dann jedoch bereits nach 72 Sekunden geschlagen geben, Christopher Scholz traf für die Berliner. Der eh schon kleine Kader der Wölfe wurde kurz darauf weiter reduziert, Erik Pipp erhielt für einen Check von hinten eine Matchstrafe. Zwar überstanden die Harzer die folgenden fünf Minuten Unterzahl ohne Gegentor, fortan mussten sich aber nur noch neun Feldspieler der Berliner Übermacht stellen. Zwölf Sekunden vor Drittelende rächte sich eine weitere Strafe gegen den ESC, Berlin gelang in Überzahl durch Kay Hurbanek der Ausgleich.
Als zu Beginn des Schlussabschnitts Paul Konietzky die Preussen erstmals in Führung schoss (43.) und Rick Giermann drei Minuten später nachlegte (46.), schien die Partie endgültig zu Gunsten der Hausherren zu kippen. Doch die Wölfe bewiesen große Moral und ein tolles Kämpferherz. Benjamin Schulz brachte die Harzer schnell wieder in Schlagdistanz (48.).
In Überzahl gelang Alexander Deibert drei Minuten vor Schluss schließlich der 4:4-Ausgleich, das Penaltyschießen musste entscheiden. Hier trafen sowohl Schulz als auch Öttl für die Wölfe, während auf Seiten der Preussen nur Jan Schertz erfolgreich war.
Robert Koch
Autor: nnzErzielte in Berlin die frühe Führung der Wölfe: ESC-Angreifer Andreas Bippus
Beim ersten Vergleich mit dem ECC Preussen Berlin Juniors holten die Harzer in der Bundeshauptstadt vor knapp 100 Zuschauern einen 5:4 (2:0, 0:2, 2:2 – 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen. Im Rückspiel am 26. Januar im heimischen Wurmbergstadion können die Wölfe den Halbfinaleinzug nun perfekt machen.
Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann konnte in Berlin nur auf einen kleinen Kader zurückgreifen, gerade einmal zwei Reihen standen zur Verfügung. Die Marschroute des ESC war daher defensiv ausgelegt, über Konter sollte für Entlastung gesorgt werden. Die Taktik ging vor allem im ersten Abschnitt glänzend auf. Während Mario D'Antuono das Harzer Gehäuse sauber hielt, tbeförderte Andreas Bippus bereits in der 4. Minute den Puck zur Wölfe-Führung ins Netz. In Unterzahl gelang Christin Schock gar das 2:0 (13.).
Im zweiten Drittel musste sich D'Antuono dann jedoch bereits nach 72 Sekunden geschlagen geben, Christopher Scholz traf für die Berliner. Der eh schon kleine Kader der Wölfe wurde kurz darauf weiter reduziert, Erik Pipp erhielt für einen Check von hinten eine Matchstrafe. Zwar überstanden die Harzer die folgenden fünf Minuten Unterzahl ohne Gegentor, fortan mussten sich aber nur noch neun Feldspieler der Berliner Übermacht stellen. Zwölf Sekunden vor Drittelende rächte sich eine weitere Strafe gegen den ESC, Berlin gelang in Überzahl durch Kay Hurbanek der Ausgleich.
Als zu Beginn des Schlussabschnitts Paul Konietzky die Preussen erstmals in Führung schoss (43.) und Rick Giermann drei Minuten später nachlegte (46.), schien die Partie endgültig zu Gunsten der Hausherren zu kippen. Doch die Wölfe bewiesen große Moral und ein tolles Kämpferherz. Benjamin Schulz brachte die Harzer schnell wieder in Schlagdistanz (48.).
In Überzahl gelang Alexander Deibert drei Minuten vor Schluss schließlich der 4:4-Ausgleich, das Penaltyschießen musste entscheiden. Hier trafen sowohl Schulz als auch Öttl für die Wölfe, während auf Seiten der Preussen nur Jan Schertz erfolgreich war.
Robert Koch


