eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 15:29 Uhr
20.01.2010

nnz-aufgespiesst: Wer ist Roland Koch?

In der Vergangenheit hat Roland Koch des Öfteren von sich Reden gemacht. Erinnert sei hier an die letzte Wahl in Hessen. Heute tritt er wieder einmal negativ in Erscheinung. Dazu eine Wortmeldung im Forum der nnz...


Es geht um die, wie ich meine, Versklavung der Hartz-IV-Empfänger. Jede Person, die auch nur etwas Verstand hat begreift, dass Koch etwas neben der Realität steht.

Das wiederum unterstützt meine Annahme, dass große Teile unserer Politiker in einer anderen Welt leben, denn Koch ist nicht der einzige, der so einen Blödsinn verlangt. Er reiht sich nur in die lange Schlange der Koalitionspolitiker ein, die eine härtere Gangart gegenüber Hartz-IV-Empfängern fordern.

Da gab es Politiker die verlangt haben, dass man den Hartz-IV-Empfängern elektronische Fußfesseln anlegen soll. Was fällt den Damen und Herren der CDU als nächstes ein – vielleicht ein Arbeitslager, wie zu DDR-Zeiten? Ist den Personen überhaupt bewusst, was sie mit solchen Vorschlägen erreichen? Wollen sie die Arbeitslosigkeit noch weiter vergrößern, damit die Wirtschaftsbosse noch mehr Druck auf die letzten nach Tarif bezahlten „Arbeitnehmer“ ausüben können?

Zum Schluss sind alle Arbeitnehmer billigste Sklaven, die für die Wirtschaftsbosse, Politiker und unsere Beamten arbeiten. Anmerken möchte ich noch, dass es aber auch unter diesen Personen einige gibt, die solch ein Verhalten verachten.
Harald Buntfuß
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
dago
23.01.2010, 03:33 Uhr
Wo ist das Problem?
Was ist so schlimm daran, Leistungsbezieher zum arbeiten zu verpflichten? Arbeitnehmer sind Ihrem Arbeitgeber gegenüber auch verpflichtet, dem Gehalt eine Arbeitsleistung entgegen zu setzen. Gemessen am aktuellen Gehaltsniveau, bleibt vielen Arbeitnehmern weniger Geld für den Lebensunterhalt zur Verfügung, als einem ALG2 Empfänger, der sich in seinen "Einkommensmöglichkeiten" halbwegs auskennt. Und genau diese Leute wissen auch, dass es Ihnen nicht besser gehen würde, wenn sie arbeiten gehen. Also heißt das Motto: Dummheit schafft Freizeit.

Ich bin nicht der Meinung, daß diese Freizeit durch übertriebenes Mitleid eine Förderung braucht.
Wer sich redlich um Arbeit bemüht und auch nach vielen Versuchen, bei jeder Bewerbung hofft, die vakante Stelle zu kriegen, ist bestimmt auch nicht böse drum, wenn er zwischenzeitlich den Stadtpark sauber hält oder älteren Menschen den Müll runter trägt und auf dem Rückweg den Einkauf mit hoch bringt.
H.Buntfuß
23.01.2010, 14:23 Uhr
Hetze geht über alles!
Wenn ich nicht genau wüsste, dass wir im Jahr 2010 leben, würde ich sagen, wir haben das Jahr 1938. Sie fragen warum? Schauen sie sich einmal die Meinungen der Politiker wie Roland Koch & Co. an. Was sie nicht alles verlangen in Sachen Hartz-IV? Und sie bekommen natürlich die Unterstützung von der Wirtschaft und verschiedenen Medien. So zum Beispiel von der „Zeitung“ mit den vier Buchstaben. Hier operiert man mit falschen Zahlen, nur um die Hartz-Empfänger in ein falsches Licht zu stellen.

Da werden schon mal Summen für eine Leistung genannt, die es nicht gibt. Umgekehrt werden bei Arbeitnehmern Summen (wie Kindergeld, Wohngeld usw.) weggelassen. Dann heißt es die Hartz-IV-Empfänger sind Schuld, dass es dem Staat so schlecht geht. Sie liegen angeblich der Allgemeinheit auf der Tasche. Das Schlimme daran ist, dass das viele von den Lesern auch noch glauben. Sie begreifen nicht, dass es der Zeitung nur um Schlagzeilen geht und nicht um die Wahrheit.

An wem liegt es wohl, dass die Arbeitnehmer so wenig verdienen? Ist es nicht so, dass die Gier der Arbeitgeber ausufert? Schuld an diesen Desaster sind nur die Politiker, die Hartz IV ins Leben gerufen haben und jene, die es bis zum Letzten unterstützen, und das nur, damit die Wirtschaft ihre Arbeiter noch mehr ausbeuten kann.

Aber das sehen viele Arbeitnehmer nicht. Es ist, als laufen sie mit geschlossenen Augen durch das Leben. Haben wir 1938 nicht auch so etwas erlebt? Wurde da auch gegen bestimmte Gruppen von Menschen gehetzt, bis es zu den bekannten Übergriffen kam?
geloescht.20221110
23.01.2010, 17:37 Uhr
Divide et imperia
Divide et impera – Wikipedia
divide et impera (lat. für teile und herrsche) ist eine Redewendung und bedeutet, einen Gegner in Untergruppen aufzuspalten, die leichter besiegt werden ..
Madame-Cherie
23.01.2010, 22:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB: Beleidigung
Mister X
23.01.2010, 23:01 Uhr
Hetze zeigt Wirkung
Während meiner Lehrzeit an der Uniklinik in Halle, habe ich erlebt, wie man mit Hartz IV Personen umspringt. Vor allem hinter ihren Rücken, wenn man sicher war sie bekommen es nicht mit.

Was da alles für abwertende Äußerungen gemacht wurden, und vor allem von Leuten, die ihnen nicht einmal das Wasser reichen konnten. Man muss sich ja schon schämen, aber manche Leute, haben kein Schamgefühl mehr.

Heute gibt es nur noch den Kampf ums eigene Überleben und da ist den meisten Leuten jedes Mittel recht. Leben wir denn wirklich schon in so einer kranken Gesellschaft?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)