eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 07:28 Uhr
26.11.2002

nnz-Rückspiegel: 26. November 2001

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Sanierung, Drogen und Schrumpfung


Besorgnis wegen ausbleibender Sanierung
Die Initiative „Höchste Eisenbahn führte ihr Herbsttreffen durch. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie es mit der Sanierung auf der Strecke Woffleben - Ellrich weitergehen wird? Das sehr gut besuchte Herbsttreffen der Initiative - erstmals waren auch Gäste aus dem Ober- und Nordharz mit dabei, ferner MdB Dr. Faust (CDU) und viele Vertreter der Südharzer Kommunen - wurde von einem Thema beherrscht: Wie wird es nach der abermaligen Verschiebung der dringend notwendigen Sanierungsarbeiten zwischen Woffleben und Ellrich mit dem Kernstück des Südharzer Nahverkehrs, der Strecke Northeim - Nordhausen, weitergehen? Als keineswegs ermutigendes Zeichen mussten es die Gäste des Treffens werten, dass die Deutsche Bahn, obwohl eingeladen und eigentlich auch angekündigt, es vorzog, nicht zu kommen und das Feld damit der Spekulation zu überlassen...ausführlich im nnz-Archiv


Drogenkurier geschnappt
In Nordhausen sind am Wochenende wieder verstärkt Autos kontrolliert worden. Da wurde nicht nur die Geschwindigkeit überschritten, da werden auch Drogen munter hin und her gefahren. Den vergangenen Samstag wird der 21jährige Nordhäuser so schnell nicht vergessen. Gemeinsam mit zwei Freunden war er in seinem Renault in der Zorgestraße unterwegs. Plötzlich – kurz nach 19 Uhr – die rote Kelle: Fahrzeugkontrolle. Zu schnell gefahren? Stopplicht defekt? Die Beamten erkannten zwar keinen technischen Defekt am Auto, dafür aber Drogen im Auto. Fast die komplette „handelsübliche“ Palette hatte der Nordhäuser bei sich: Marihuana, Haschisch, Amphetamine. Er selber würde die Drogen nicht konsumieren, sondern er sei nur als Kurier unterwegs, gab er bei der Vernehmung an. Auch die beiden Mitfahrer im Alter von 16 und 18 Jahren waren nicht „ohne“...ausführlich im nnz-Archiv


„Prozeß der Schrumpfung“ einleiten
In Nordhausen sollen in den kommenden Jahren Wohnungen verschwinden. „Rückbau“ nennen das die Fachleute. Bis zum Jahr 2010 sollen nach Angaben der beiden großen Wohnungsbauunternehmen, der SWG und der WBG, 1.270 Wohnungen zurückgebaut werden. Damit soll auch in Nordhausen dem dramatisch angestiegenen Wohnungsleerstand Rechnung getragen werden. „Um die Verödung ganzer Stadtbereiche zu vermeiden, sind der Wohnungsbestand sowie die Stadtstruktur an die rückläufige Nachfrage anzupassen“, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung, die den Stadträten zur Beschlussfassung zugestellt wurde. Als Gründe für den Wohnungsleerstand werden der Bevölkerungsrückgang sowie Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen angeführt. Diesem Trend wird auch durch die Thüringer Förderpolitik Rechnung getragen. So sind seit diesem Jahr die verschiedenen Fördermöglichkeiten harmonisiert worden. Das sogenannte Wohnungsmarktstabilisierungsprogramm regelt, dass alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Mietwohnungen sowie deren Rückbau nur dann förderfähig seien, wenn sie mit der langfristigen Stadtentwicklung im Einklang stehen. Die SWG und die WBG haben nach nnz-Informationen ihre bisherigen Ergebnisse einer Arbeitsgruppe Wohnen vorgestellt. Diese Arbeitsgruppe setzt sich aus den Wohnungsbauunternehmen sowie der Stadtverwaltung zusammen. Hier soll der „Prozeß der Schrumpfung“ koordiniert werden. Zum Ende des Jahres 2000 verfügten die SWG über 5.649 Wohnungen, die WBG über 5.732 Wohnungen in der Stadt Nordhausen. Im privaten Besitz befanden sich zu diesem Zeitpunkt 4.856 Wohnungen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)