Mo, 17:12 Uhr
25.11.2002
Junge Ausstellungsbetreuer gesucht
Nordhausen (nnz). Leben in der Illegalität heisst die Foto-Ausstellung von Anne-Frank-Zentrum Deutschland und des Caritas Verbandes, die vom 12. Dezember bis zum 26. Januar im Nordhäuser Waisenhaus gezeigt wird. Dafür suchen die Veranstalter Stadt Nordhausen und der Jugendverband Die Falken junge Ausstellungsbetreuer.
Wie schon bei der Anne-Frank-Ausstellung im März sollen auch hier junge Leute Gleichaltrige - etwa ab der 8. Klasse - durch die Ausstellung führen. Dazu gibt es am 6. und 7. Dezember im Rathaus Vorbereitungsseminare, sagte Regina Braun vom städtischen Amt für Kultur, Soziales und Bildung. Bei den Seminaren geben Referenten des Anne-Frank-Zentrums eine inhaltliche Einführung in die Ausstellung und didaktische Hinweise; darüber hinaus werden die späteren Begleiter mit Filmen, Schautafeln und Bildern auf das Thema vorbereitet. Wer Interesse habe, der solle sich bitte bis zum 29. November im Rathaus bei Kulturamts-Mitarbeiterin Sabine Jacobi am Markt 15 oder telefonisch über die Nummer (03631) 696 549 melden.
Die Ausstellungsfotos der Journalistin Nina Rücker zeigen Szenen aus dem Alltag von Menschen, die in Deutschland ohne `offiziellen Status´ leben müssen, erklärte Frau Braun. Die Aufnahmen seien während der Arbeit, in der Familie, auf dem Spielplatz und bei religiösen Verrichtungen gemacht worden; sie dokumentierten auch Polizei-Razzien und Festnahmen. Vor allem Jugendliche - etwa ab 14 Jahren - will diese Ausstellung für das Thema sensibilisieren, erklärte sie.
Die Ausstellung wird am 11. Dezember im 16 Uhr im Foyer des Waisenhauses, Waisenstraße, eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen. Das Projekt Leben in der Illegalität wird vom Bundesministerium für Jugend und Familie gefördert.
Autor: nnzWie schon bei der Anne-Frank-Ausstellung im März sollen auch hier junge Leute Gleichaltrige - etwa ab der 8. Klasse - durch die Ausstellung führen. Dazu gibt es am 6. und 7. Dezember im Rathaus Vorbereitungsseminare, sagte Regina Braun vom städtischen Amt für Kultur, Soziales und Bildung. Bei den Seminaren geben Referenten des Anne-Frank-Zentrums eine inhaltliche Einführung in die Ausstellung und didaktische Hinweise; darüber hinaus werden die späteren Begleiter mit Filmen, Schautafeln und Bildern auf das Thema vorbereitet. Wer Interesse habe, der solle sich bitte bis zum 29. November im Rathaus bei Kulturamts-Mitarbeiterin Sabine Jacobi am Markt 15 oder telefonisch über die Nummer (03631) 696 549 melden.
Die Ausstellungsfotos der Journalistin Nina Rücker zeigen Szenen aus dem Alltag von Menschen, die in Deutschland ohne `offiziellen Status´ leben müssen, erklärte Frau Braun. Die Aufnahmen seien während der Arbeit, in der Familie, auf dem Spielplatz und bei religiösen Verrichtungen gemacht worden; sie dokumentierten auch Polizei-Razzien und Festnahmen. Vor allem Jugendliche - etwa ab 14 Jahren - will diese Ausstellung für das Thema sensibilisieren, erklärte sie.
Die Ausstellung wird am 11. Dezember im 16 Uhr im Foyer des Waisenhauses, Waisenstraße, eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen. Das Projekt Leben in der Illegalität wird vom Bundesministerium für Jugend und Familie gefördert.

