Mo, 16:30 Uhr
25.11.2002
Kreisverwaltung zieht die Notbremse
Nordhausen (nnz). Die Personalkosten sind erdrückend. Auch im kommenden Jahr sollen sie weiter steigen. Jetzt soll gehandelt werden. Am Nachmittag war eine Mitarbeiterversammlung im Landratsamt angesetzt worden.
Die Verwaltungsspitze der Kreisverwaltung setzte die Mitarbeiter über Vorschläge zur Einsparung von Personalkosten in Kenntnis. So soll nach nnz-Informationen die wöchentliche Arbeitszeit um zwei Stunden verringert werden. Damit kommt die Verwaltung einer Auflage des Kreistages nach, der per Beschluß die Reduzierung von zehn Arbeitsplätzen forderte. Diese Verringerung durch Kündigungen zu erreichen, sei rechtlich schwer durchsetzbar. Rechnerisch soll die Arbeitszeitverkürzung genau dieser Zahl entsprechen. Schnellstmöglich sollen nun Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft und dem kommunalen Arbeitgeberverband aufgenommen werden.
Der Arbeitnehmerseite soll bei diesen Verhandlungen natürlich auch entgegengekommen werden. So schlug Landrat Joachim Claus (CDU) vor, eine Laufzeit des neuen Tarifvertrages von drei Jahren zu vereinbaren, um Sicherheit zu schaffen. Weiterhin müssten alle Möglichkeiten der Altersteilzeit konsequent ausgenutzt werden.
Autor: nnzDie Verwaltungsspitze der Kreisverwaltung setzte die Mitarbeiter über Vorschläge zur Einsparung von Personalkosten in Kenntnis. So soll nach nnz-Informationen die wöchentliche Arbeitszeit um zwei Stunden verringert werden. Damit kommt die Verwaltung einer Auflage des Kreistages nach, der per Beschluß die Reduzierung von zehn Arbeitsplätzen forderte. Diese Verringerung durch Kündigungen zu erreichen, sei rechtlich schwer durchsetzbar. Rechnerisch soll die Arbeitszeitverkürzung genau dieser Zahl entsprechen. Schnellstmöglich sollen nun Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft und dem kommunalen Arbeitgeberverband aufgenommen werden.
Der Arbeitnehmerseite soll bei diesen Verhandlungen natürlich auch entgegengekommen werden. So schlug Landrat Joachim Claus (CDU) vor, eine Laufzeit des neuen Tarifvertrages von drei Jahren zu vereinbaren, um Sicherheit zu schaffen. Weiterhin müssten alle Möglichkeiten der Altersteilzeit konsequent ausgenutzt werden.

