Do, 07:14 Uhr
21.11.2002
nnz-Rückspiegel: 21. November 2001
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Dampf an FHN, JUH und LGS
FHN macht in dieser Woche Dampf
Die Fachhochschule Nordhausen (FHN) hat sich zu einem bedeutenden Standortfaktor der Nordhäuser Region und darüber hinaus gemausert. Allein in dieser Woche tritt sie mit mehreren Nachrichten in Erscheinung. Die Ergebnisse des ersten Forschungsvorhabens von Studenten der FHN werden am Vormittag übergeben. Zwar nicht in Nordhausen, sondern in Osterode, doch spielen Kreis- oder Ländergrenzen bei derartigen Vorhaben nicht die entscheidende Rollen. Unter der Anleitung von Prof. Dr. Hartmut Bargfrede haben Studenten des Studiengangs Sozialmanagement ein Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt des Landkreises Osterode unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Ihre Ergebnisse dazu sind eindeutig: Von der Maßnahme profitieren Teilnehmerinnen und Maßnahmeträger gleichermaßen. Weiterhin untersuchten die Studenten gleichzeitig die ökonomischen Effekte zurückliegender Hilfen zur Arbeit im Rahmen des BSHG für den Landkreis. Hier konnte festgestellt werden, dass sich vor allem auf mittlere Sicht, die Effekte einstellen, die von diesem Instrument der beruflichen Wiedereingliederung von Sozialhilfebeziehern erwartet werden...ausführlich im nnz-Archiv
Nordhäuser Vereine können mitgestalten
Während der Landesgartenschau 2004 wird sich die Stadt Nordhausen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können. Auch die zahlreichen einheimischen Vereine sollen dann Gelegenheit haben, sich im Rahmen der vielfältigen Programmangebote vorzustellen. Seitens der LGS-Verantwortlichen legt man viel Wert darauf, dass die Besucher der Stadt im Jahre 2004 neben den Gartenschau-Attraktionen auch die Menschen der Region kennenlernen. Aus diesem Grund lädt die LGS in den kommenden Wochen bis Weihnachen Vereine der Stadt zu entsprechenden Informationsveranstaltungen ein. Zum Auftakt trafen sich am Dienstag Abend gut 20 Vertreter der örtlichen Sport- und Freizeitvereine. Die LGS-GmbH informierte über die Rahmenbedingungen für selbstgestaltete Programme und ermunterte die Anwesenden noch einmal ausdrücklich zur Teilnahme. Die Resonanz bei den Vertretern der Vereine war durchweg positiv. Die Möglichkeit sich vor einem überregionalen Publikum zu präsentieren, möchte man sich nicht entgehen lassen. Noch während der Veranstaltung wurden erste Programmvorschläge diskutiert...ausführlich im nnz-Archiv
Der Blick in die Vergangenheit
Die Ausgestaltung des unterirdischen Teils der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist abgeschlossen. Heute wurde die neue Beleuchtungsanlage des Besucherstollens vorgestellt.
Rund 100 Leuchtmittel der verschiedensten Formen sind in den Besucherstollen der Gedenkstätte im Kohnstein installiert worden. Einhundertfach musste von den Planern ein Spagat vorgenommen werden: Der Spagat zwischen dem Eindruck einer medialen Inszenierung und der Vermittlung notwendiger Informationen mit Hilfe des künstlichen Lichts. Letztlich ist dieser Bereich der Stollenanlage ein Museum. Dass dieser Spagat gelang, ist schließlich auch Matthias Schiminski zu verdanken. Der Diplomdesigner probierte am Reizbrett, simulierte am Computer, probierte im Stollen, die Firma Heldele setzte die Vorschläge schließlich um.
Was sich den Besuchern seit heute im Kohnstein präsentiert ist die Symbiose zwischen historischen Informationen und dem beklemmenden Gefühl einer menschenvernichtenden Maschinerie, künstlich ins Licht gesetzt. Hier lassen sich mit Hilfe des Lichts die Größe und Dimension einer Todesfabrik erahnen. Die komplette Elektroanlage hat 300.000 Mark gekostet, sie wurde zum größten Teil durch die Stiftung der Gedenkstätte finanziert. Damit ist die Ausgestaltung dieses Teils der Gedenkstätte abgeschlossen. Wenn der ‚bescheidene Rest’ über Tage ebenfalls ein solches Ergebnis bringt, dann bin ich vollauf zufrieden, meinte ein zufriedener Gedenkstättenleiter Dr. Wagner...ausführlich im nnz-Archiv
Rettungsdienst künftig ohne JUH?
Zu seiner 7. Versammlung kamen heute die Mitglieder des Rettungsdienstzweckverbandes (RDZW) Nordhausen zusammen. Mehrere Beschlüsse wurden gefasst. Dabei spielte der Streit zwischen dem Verband und seinem Mitglied der Johanniter Unfall Hilfe eine nicht unwesentliche Rolle. Noch einmal wurde in der heutigen Sitzung eine Ergänzung zum Ausschluß des Kreisverbandes der JUH gefasst. Dabei wurden weitere Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung der JUH offen gelegt. So habe die JUH eine Abrechnung von drei nicht vorhandenen Mitarbeitern des nichtärztlichen medizinischen Rettungsdienstpersonals gegenüber den Krankenkassen vorgenommen. Weiterhin sei ein viel zu teures Notarzteinsatzfahrzeug ohne Zustimmung des RDZW beschafft und nicht genehmigte Transportleistungen vorgenommen worden. Weiterhin hätte es unqualifizierte Transportleistungen mit nicht ausgebildetem Personal gegeben.
Kritisiert und angeführt wurde zudem der unklare Verbleib von rund einer Million Mark an vereinnahmter Abschreibung für die Luftrettungsstation am Südharzkrankenhaus. Damit verbunden sei eine unrechtmäßige Abschreibung von Eigentum, das sich im Besitz des Landkreises befindet. Beanstandet wurde letztlich das gerichtliche Vorgehen gegen den Vollzug eines Beschlusses einer zurückliegenden Verbandsversammlung zur Teilnahme an der Ausschreibung der Besetzung der Luftrettungsstation. In diesem Zusammenhang sollen diese Fakten an die Rechtsaufsichtsbehörde weitergeleitet werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDampf an FHN, JUH und LGS
FHN macht in dieser Woche Dampf
Die Fachhochschule Nordhausen (FHN) hat sich zu einem bedeutenden Standortfaktor der Nordhäuser Region und darüber hinaus gemausert. Allein in dieser Woche tritt sie mit mehreren Nachrichten in Erscheinung. Die Ergebnisse des ersten Forschungsvorhabens von Studenten der FHN werden am Vormittag übergeben. Zwar nicht in Nordhausen, sondern in Osterode, doch spielen Kreis- oder Ländergrenzen bei derartigen Vorhaben nicht die entscheidende Rollen. Unter der Anleitung von Prof. Dr. Hartmut Bargfrede haben Studenten des Studiengangs Sozialmanagement ein Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt des Landkreises Osterode unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Ihre Ergebnisse dazu sind eindeutig: Von der Maßnahme profitieren Teilnehmerinnen und Maßnahmeträger gleichermaßen. Weiterhin untersuchten die Studenten gleichzeitig die ökonomischen Effekte zurückliegender Hilfen zur Arbeit im Rahmen des BSHG für den Landkreis. Hier konnte festgestellt werden, dass sich vor allem auf mittlere Sicht, die Effekte einstellen, die von diesem Instrument der beruflichen Wiedereingliederung von Sozialhilfebeziehern erwartet werden...ausführlich im nnz-Archiv
Nordhäuser Vereine können mitgestalten
Während der Landesgartenschau 2004 wird sich die Stadt Nordhausen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können. Auch die zahlreichen einheimischen Vereine sollen dann Gelegenheit haben, sich im Rahmen der vielfältigen Programmangebote vorzustellen. Seitens der LGS-Verantwortlichen legt man viel Wert darauf, dass die Besucher der Stadt im Jahre 2004 neben den Gartenschau-Attraktionen auch die Menschen der Region kennenlernen. Aus diesem Grund lädt die LGS in den kommenden Wochen bis Weihnachen Vereine der Stadt zu entsprechenden Informationsveranstaltungen ein. Zum Auftakt trafen sich am Dienstag Abend gut 20 Vertreter der örtlichen Sport- und Freizeitvereine. Die LGS-GmbH informierte über die Rahmenbedingungen für selbstgestaltete Programme und ermunterte die Anwesenden noch einmal ausdrücklich zur Teilnahme. Die Resonanz bei den Vertretern der Vereine war durchweg positiv. Die Möglichkeit sich vor einem überregionalen Publikum zu präsentieren, möchte man sich nicht entgehen lassen. Noch während der Veranstaltung wurden erste Programmvorschläge diskutiert...ausführlich im nnz-Archiv
Der Blick in die Vergangenheit
Die Ausgestaltung des unterirdischen Teils der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist abgeschlossen. Heute wurde die neue Beleuchtungsanlage des Besucherstollens vorgestellt.
Rund 100 Leuchtmittel der verschiedensten Formen sind in den Besucherstollen der Gedenkstätte im Kohnstein installiert worden. Einhundertfach musste von den Planern ein Spagat vorgenommen werden: Der Spagat zwischen dem Eindruck einer medialen Inszenierung und der Vermittlung notwendiger Informationen mit Hilfe des künstlichen Lichts. Letztlich ist dieser Bereich der Stollenanlage ein Museum. Dass dieser Spagat gelang, ist schließlich auch Matthias Schiminski zu verdanken. Der Diplomdesigner probierte am Reizbrett, simulierte am Computer, probierte im Stollen, die Firma Heldele setzte die Vorschläge schließlich um. Was sich den Besuchern seit heute im Kohnstein präsentiert ist die Symbiose zwischen historischen Informationen und dem beklemmenden Gefühl einer menschenvernichtenden Maschinerie, künstlich ins Licht gesetzt. Hier lassen sich mit Hilfe des Lichts die Größe und Dimension einer Todesfabrik erahnen. Die komplette Elektroanlage hat 300.000 Mark gekostet, sie wurde zum größten Teil durch die Stiftung der Gedenkstätte finanziert. Damit ist die Ausgestaltung dieses Teils der Gedenkstätte abgeschlossen. Wenn der ‚bescheidene Rest’ über Tage ebenfalls ein solches Ergebnis bringt, dann bin ich vollauf zufrieden, meinte ein zufriedener Gedenkstättenleiter Dr. Wagner...ausführlich im nnz-Archiv
Rettungsdienst künftig ohne JUH?
Zu seiner 7. Versammlung kamen heute die Mitglieder des Rettungsdienstzweckverbandes (RDZW) Nordhausen zusammen. Mehrere Beschlüsse wurden gefasst. Dabei spielte der Streit zwischen dem Verband und seinem Mitglied der Johanniter Unfall Hilfe eine nicht unwesentliche Rolle. Noch einmal wurde in der heutigen Sitzung eine Ergänzung zum Ausschluß des Kreisverbandes der JUH gefasst. Dabei wurden weitere Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung der JUH offen gelegt. So habe die JUH eine Abrechnung von drei nicht vorhandenen Mitarbeitern des nichtärztlichen medizinischen Rettungsdienstpersonals gegenüber den Krankenkassen vorgenommen. Weiterhin sei ein viel zu teures Notarzteinsatzfahrzeug ohne Zustimmung des RDZW beschafft und nicht genehmigte Transportleistungen vorgenommen worden. Weiterhin hätte es unqualifizierte Transportleistungen mit nicht ausgebildetem Personal gegeben.
Kritisiert und angeführt wurde zudem der unklare Verbleib von rund einer Million Mark an vereinnahmter Abschreibung für die Luftrettungsstation am Südharzkrankenhaus. Damit verbunden sei eine unrechtmäßige Abschreibung von Eigentum, das sich im Besitz des Landkreises befindet. Beanstandet wurde letztlich das gerichtliche Vorgehen gegen den Vollzug eines Beschlusses einer zurückliegenden Verbandsversammlung zur Teilnahme an der Ausschreibung der Besetzung der Luftrettungsstation. In diesem Zusammenhang sollen diese Fakten an die Rechtsaufsichtsbehörde weitergeleitet werden...ausführlich im nnz-Archiv


