Mi, 07:17 Uhr
20.11.2002
nnz-Rückspiegel: 20. November 2001
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Vision, Copperfield und freie Fahrt
Eine Vision wird zur Realität
Nur rund 120 Meter Gleis trennen das Netz der Harzer Schmalspurbahn von dem der Nordhäuser Straßenbahn. Seit Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhundert gibt es Überlegungen beide Gleise miteinander zu verbinden. In dieser Woche sollen sie in die Realitätsphase übergehen. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Harzquer- und Brockenbahn und des 99-jährigen Bestehens der Nordhäuser Straßenbahn wurde am 28. August 1999 auf dem Bahnhofsplatz in Anwesenheit des Thüringer Ministerpräsidenten eine Absichtserklärung durch die Geschäftsführungen der Harzer Schmalspurbahnen GmbH und der Stadtwerke Nordhausen - Verkehrs- und Stadtreinigungsbetrieb GmbH unterschrieben. Zielsetzung war Verbindung der spurgleichgroßen Gleisnetze. Mit der Realisierung erhält der umgestaltete Bahnhofsplatz bessere Umsteigebeziehungen und entwickelt sich zur Drehscheibe des Nahverkehrs in Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Ein Zauberer in Nordhausen
Er ist zur Zeit auf Europa-Tournee, er ließ die New Yorker Freiheitsstatue verschwinden, er hatte was mit Claudia Schiffer, am Wochenende war er in Nordhausen: David Copperfield.
Gegen 16 Uhr kam der Magier in Nordhausen an. Er wollte eigentlich seinem Freund, dem Sammler Alexander Schlegel, einen Besuch abstatten. Beide verbindet eine gemeinsame Leidenschaft, alte Spielautomaten. Um solche zu besichtigen, kam Copperfield am Sonntagnachmittag in den Tabakspeicher. Der Zauberer besitzt eine sehr umfangreiche Automatensammlung, darunter historische Zauberautomaten oder Warenautomaten. Für diese Sammlung sucht er laufend Exponate, am Wochenende war er in der Rolandstadt auf Suche. Nach einem Besuch im Oldimobil-Online-Shop ging es dann weiter ins Museum. Dort stehen als Leihgabe eine umfangreiche Kino-Sammlung der Familie Schlegel sowie einzelne Automaten. David Copperfield hat sich über die Geschichte der Stadt Nordhausen umfassend von Mitarbeitern des Museums unterrichten lassen und soll vom Nordhäuser Museum begeistert gewesen sein...ausführlich im nnz-Archiv
Freie Fahrt auf 180 Meter Darrweg
Der dritte Bereich des ersten Bauabschnitts an Darre ist heute wieder für den Verkehr freigegeben worden. Damit ging eine Sanierung zu Ende, die eigentlich erst am Anfang steht. Spät kamen die Fördermittel für die Sanierung des Darrweges, Mitte des Jahres begannen die Planungen, die relativ schnell durchgedroschen wurden, wie es Hubert Liesegang von der Nordhäuser Stadtverwaltung ausdrückte. Die Zeit drückt den Planern und Bauleuten im wahrsten Sinne des Wortes. Schwierige Untergrundverhältnisse bescherten den Verantwortlichen einen Bauverzug von zwei Wochen. Die sollen jedoch in einem anderen Abschnitt zwischen dem Stadion-Kreisel und der Alten Mühle aufgeholt werden. Vor Weihnachten sollen hier die Arbeiten beendet sein, allerdings nur wenn das Wetter mitspielt. Der gesamte Ausbau des Darrweges wird rund 12 Millionen Mark kosten, mehr als zwei Millionen fließen in die drei Bereiche des ersten Bauabschnittes. Die Maßnahme wird vom Nordthüringer Straßenbauamt gefördert. Eine Verkehrszählung ließ die Förderer des Landes weich werden. Täglich quälen sich rund 12.000 Fahrzeuge über die Straße, 40 Prozent davon können dem Schwerlastverkehr zugeordnet werden, trotz teilweise befahrbarer Autobahn. Im kommenden Jahr geht der zweite Bauabschnitt an den Start. Der erstreckt sich von der Alten Mühle bis zur Anbindung an die B 80, inbegriffen ist die Sanierung der Brücke über die Bahn. Wer dann aber denkt, unbeschwert da entlang fahren zu können, der hat sich getäuscht: Die nächste Umleitung wartet bereits - die Uferstraße wird saniert.
Autor: nnzVision, Copperfield und freie Fahrt
Eine Vision wird zur Realität
Nur rund 120 Meter Gleis trennen das Netz der Harzer Schmalspurbahn von dem der Nordhäuser Straßenbahn. Seit Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhundert gibt es Überlegungen beide Gleise miteinander zu verbinden. In dieser Woche sollen sie in die Realitätsphase übergehen. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Harzquer- und Brockenbahn und des 99-jährigen Bestehens der Nordhäuser Straßenbahn wurde am 28. August 1999 auf dem Bahnhofsplatz in Anwesenheit des Thüringer Ministerpräsidenten eine Absichtserklärung durch die Geschäftsführungen der Harzer Schmalspurbahnen GmbH und der Stadtwerke Nordhausen - Verkehrs- und Stadtreinigungsbetrieb GmbH unterschrieben. Zielsetzung war Verbindung der spurgleichgroßen Gleisnetze. Mit der Realisierung erhält der umgestaltete Bahnhofsplatz bessere Umsteigebeziehungen und entwickelt sich zur Drehscheibe des Nahverkehrs in Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Ein Zauberer in Nordhausen
Er ist zur Zeit auf Europa-Tournee, er ließ die New Yorker Freiheitsstatue verschwinden, er hatte was mit Claudia Schiffer, am Wochenende war er in Nordhausen: David Copperfield.
Gegen 16 Uhr kam der Magier in Nordhausen an. Er wollte eigentlich seinem Freund, dem Sammler Alexander Schlegel, einen Besuch abstatten. Beide verbindet eine gemeinsame Leidenschaft, alte Spielautomaten. Um solche zu besichtigen, kam Copperfield am Sonntagnachmittag in den Tabakspeicher. Der Zauberer besitzt eine sehr umfangreiche Automatensammlung, darunter historische Zauberautomaten oder Warenautomaten. Für diese Sammlung sucht er laufend Exponate, am Wochenende war er in der Rolandstadt auf Suche. Nach einem Besuch im Oldimobil-Online-Shop ging es dann weiter ins Museum. Dort stehen als Leihgabe eine umfangreiche Kino-Sammlung der Familie Schlegel sowie einzelne Automaten. David Copperfield hat sich über die Geschichte der Stadt Nordhausen umfassend von Mitarbeitern des Museums unterrichten lassen und soll vom Nordhäuser Museum begeistert gewesen sein...ausführlich im nnz-ArchivFreie Fahrt auf 180 Meter Darrweg
Der dritte Bereich des ersten Bauabschnitts an Darre ist heute wieder für den Verkehr freigegeben worden. Damit ging eine Sanierung zu Ende, die eigentlich erst am Anfang steht. Spät kamen die Fördermittel für die Sanierung des Darrweges, Mitte des Jahres begannen die Planungen, die relativ schnell durchgedroschen wurden, wie es Hubert Liesegang von der Nordhäuser Stadtverwaltung ausdrückte. Die Zeit drückt den Planern und Bauleuten im wahrsten Sinne des Wortes. Schwierige Untergrundverhältnisse bescherten den Verantwortlichen einen Bauverzug von zwei Wochen. Die sollen jedoch in einem anderen Abschnitt zwischen dem Stadion-Kreisel und der Alten Mühle aufgeholt werden. Vor Weihnachten sollen hier die Arbeiten beendet sein, allerdings nur wenn das Wetter mitspielt. Der gesamte Ausbau des Darrweges wird rund 12 Millionen Mark kosten, mehr als zwei Millionen fließen in die drei Bereiche des ersten Bauabschnittes. Die Maßnahme wird vom Nordthüringer Straßenbauamt gefördert. Eine Verkehrszählung ließ die Förderer des Landes weich werden. Täglich quälen sich rund 12.000 Fahrzeuge über die Straße, 40 Prozent davon können dem Schwerlastverkehr zugeordnet werden, trotz teilweise befahrbarer Autobahn. Im kommenden Jahr geht der zweite Bauabschnitt an den Start. Der erstreckt sich von der Alten Mühle bis zur Anbindung an die B 80, inbegriffen ist die Sanierung der Brücke über die Bahn. Wer dann aber denkt, unbeschwert da entlang fahren zu können, der hat sich getäuscht: Die nächste Umleitung wartet bereits - die Uferstraße wird saniert.

