Do, 13:15 Uhr
07.01.2010
Noch größer und ab sofort befahrbar
Während man im Kyffhäuserkreis scheinbar noch immer eine geeignete Eisfläche für die Fans des Schlittschuhlaufens sucht, hat man in Nordhausen mit dieser Winterseite offensichtlich keine Probleme...
Frank Lawrenz und Roland Gräser (rechts) von der Berufsfeuerwehr beim Fluten der Eiswiese
Ab sofort ist die Eiswiese an der Rothleimmühle für Schlittschuhläufer freigegeben. Das kündigte jetzt der Mitarbeiter der städtischen Schulverwaltung Frank Ollech an. Die Mitarbeiter der Schulverwaltung haben zwar an den Schul- und Sportstätten der Rolandstadt schon reichlich mit dem Winterdienst zu tun, dennoch haben sie jetzt mit den Kameraden der Feuerwehr die Fläche an der Rothleimmühle als Eisfläche präpariert und auch eine entsprechende Beleuchtung installiert.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Eisfläche diesmal doppelt so groß und das Eis hat auch eine höhere Qualität, es ist konsistenter und damit besser befahrbar und durch den vielen Schnee konnten wir in diesem Jahr eine Umrandung bauen, wodurch das Wasser besser aufgefangen werden konnte, erklärte Frank Ollech.
Da der Aufwand allerdings mit bis zu drei Tagen Vorbereitungszeit immer sehr groß und aufwendig ist, will Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) dem Stadtrat auch vorschlagen, den Platz an der Rothleimmühle richtig auszubauen. "Ich denke, es muss eine ordentliche Asphaltdecke mit einer festen Bande dort hin. Dann wäre es möglich, den Platz schneller zu fluten und im Sommer könnte man darauf auch mit Rollschuhen bzw. Inlineskatern Hockey spielen", erklärte Jendricke.
Was die natürlichen Eisflächen auf den Seen allerdings betrifft, so weist das Ordnungsamt der Stadt darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen von stehenden und fließenden Gewässern verboten ist. Zugefrorene Eisflächen wie zum Beispiel der Gondelteich im Stadtpark oder die Kiesschächte verleiten recht schnell dazu, das Eis zu betreten oder darauf Schlittschuh zu fahren. Unterschiedliche Wassertiefen, Gasbildung im Schlammbereich des Grundes, Uferbewuchs, vor allem aber wechselnde Temperaturen beeinflussen innerhalb des Sees unterschiedlich die Eisdicke.
Hinzu kommt, dass Schnee auf den Eisflächen nicht nur die Sicht auf oder durch das Eis beeinflusst, sondern auch eine Isolierung bildet, durch welche das Wasser unter dem Eis nur langsam oder gar nicht gefrieren kann. Die Gefahr, dass durch wechselnde äußere Einflüsse sich über Nacht die Beschaffenheit des Eises geändert haben könnte, ist zu groß, um gefahrlos die Flächen zu betreten.
Autor: nnzFrank Lawrenz und Roland Gräser (rechts) von der Berufsfeuerwehr beim Fluten der Eiswiese
Ab sofort ist die Eiswiese an der Rothleimmühle für Schlittschuhläufer freigegeben. Das kündigte jetzt der Mitarbeiter der städtischen Schulverwaltung Frank Ollech an. Die Mitarbeiter der Schulverwaltung haben zwar an den Schul- und Sportstätten der Rolandstadt schon reichlich mit dem Winterdienst zu tun, dennoch haben sie jetzt mit den Kameraden der Feuerwehr die Fläche an der Rothleimmühle als Eisfläche präpariert und auch eine entsprechende Beleuchtung installiert.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Eisfläche diesmal doppelt so groß und das Eis hat auch eine höhere Qualität, es ist konsistenter und damit besser befahrbar und durch den vielen Schnee konnten wir in diesem Jahr eine Umrandung bauen, wodurch das Wasser besser aufgefangen werden konnte, erklärte Frank Ollech.
Da der Aufwand allerdings mit bis zu drei Tagen Vorbereitungszeit immer sehr groß und aufwendig ist, will Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) dem Stadtrat auch vorschlagen, den Platz an der Rothleimmühle richtig auszubauen. "Ich denke, es muss eine ordentliche Asphaltdecke mit einer festen Bande dort hin. Dann wäre es möglich, den Platz schneller zu fluten und im Sommer könnte man darauf auch mit Rollschuhen bzw. Inlineskatern Hockey spielen", erklärte Jendricke.
Was die natürlichen Eisflächen auf den Seen allerdings betrifft, so weist das Ordnungsamt der Stadt darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen von stehenden und fließenden Gewässern verboten ist. Zugefrorene Eisflächen wie zum Beispiel der Gondelteich im Stadtpark oder die Kiesschächte verleiten recht schnell dazu, das Eis zu betreten oder darauf Schlittschuh zu fahren. Unterschiedliche Wassertiefen, Gasbildung im Schlammbereich des Grundes, Uferbewuchs, vor allem aber wechselnde Temperaturen beeinflussen innerhalb des Sees unterschiedlich die Eisdicke.
Hinzu kommt, dass Schnee auf den Eisflächen nicht nur die Sicht auf oder durch das Eis beeinflusst, sondern auch eine Isolierung bildet, durch welche das Wasser unter dem Eis nur langsam oder gar nicht gefrieren kann. Die Gefahr, dass durch wechselnde äußere Einflüsse sich über Nacht die Beschaffenheit des Eises geändert haben könnte, ist zu groß, um gefahrlos die Flächen zu betreten.



