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Di, 17:36 Uhr
29.12.2009

Veränderung und Aufbruch

Es geht ins dritte Jahrzehnt nach der friedlichen Revolution in der damaligen DDR. Was dann angesagt ist, in Politik und Gesellschaft - darüber hat sich Gisela Hartmann Gedanken gemacht...


20 Jahre nach der friedlichen Revolution brauchen wir erneut Aufbruchstimmung in eine neue Zeit. Die soziale Schieflage und Kälte darf uns nicht unberührt lassen. Niemand hat das Recht, den Klimawandel zu ignorieren, weil dieser ihn noch nicht existentiell erreicht hat. Die kommenden Generationen fordern global und lokal unser verantwortungsvolles Handeln jeden Tag aufs Neue ein.

Endlich sind die Bündnisgrünen als Korrektiv und Motor wieder im Thüringer Landtag, im Kreistag und im Stadtrat Nordhausen vertreten. Bündnis 90/Die Grünen, d.h. Bürgerbeteiligung, Verantwortung übernehmen, das Leben innovativ gestalten. Das gelingt nach Meinung der Bündnisgrünen am effektivsten im Wettbewerb - oder nennen wir es Streit um die innovativsten Ideen und besten Lösungen für die Menschen in Thüringen und insbesondere unserer Südharzregion.

Die Themen Bildung und Kultur, Stadt- und Wirtschaftsentwicklung und soziale Gerechtigkeit, werden die Herausforderungen auch für die Politik in der Stadt und im Landkreis Nordhausen im Jahr 2010 werden. Konstruktiver Streit und Bewegung sind da parteiübergreifend angesagt. Selbstzufriedenheit und Schulterklopfen sind destruktiv und zukunftsfeindlich. Bürgerbeteiligung ist nicht nur erwünscht sondern lebensnotwendig für unsere Stadt. Einmischung der Bürger mit qualifizierten, auch kritischen Vorschlägen stärken die politischen Entscheidungsprozesse.

Nur wer in der Politik und in der Verwaltung bereit ist, sich auf den Prüfstand stellen zu lassen, kann rechtzeitig Fehler vermeiden oder korrigieren. Zivilcourage und Mut zur Veränderung in die Zukunft – da wollen Bündnis 90/Die Grünen im 3. Jahrzehnt nach der friedlichen Revolution partnerschaftlich und ideenreich mitgestalten.
Gisela Hartmann
Autor: nnz

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Kommentare
RGL
30.12.2009, 10:56 Uhr
Sehr geehrte Frau Hartmann
ich habe mit großen Interresse Ihren Artikel zur Kenntnis genommen.
Da ich als interessierter Mitbürger auch in der letzten Sitzung des Kreistages anwesend war, kann ich Ihren Ausführungen nicht ganz folgen.
Wie hier in der NNZ schon berichtet wurde,
Zitat NNZ vom 15.12.09
"Eine kurze Bemerkung an alle bislang desinteressierten Bürgerinnen und Bürger zum Schluss: Kreistagssitzungen sind nicht mehr langweilig, seit Margot Kessler als Kreistagsvorsitzende die Sitzungen leitet(nnz)"
bin ich auf Empfehlung auch tatsächlich bis zum Ende
des öffentlichen Teiles der Kreistagssitzung geblieben.
Was sich dort abgespielt hat, kann man als kontruktive Auseinandersetzung, gerade 20 Jahre nach der politischen Wende nicht nachvollziehen.Gerade auch Ihr Abstimmungsverhalten(und demzufolge das Ihrer Fraktion) stehen da schon nicht mehr im Einklang mit Ihren Äußerungen im obigen Artikel.

MFG RGL
MarKre
30.12.2009, 12:32 Uhr
Ergötzend
Köstlich und ergötzend sind die Kreistagssitzungen mit anzusehen, vor allem, wenn eine Partei, die in der neuen Legislaturperiode mit dem erreichten Fraktionsstatus in den "Olymp" aufgenommen wurde, einer anderen Partei aber diesen Status mit ihren Stimmen verwehrte.

So läuft's heute: Die Fahne mit dem Wind! Oder: Nach uns die Sintflut!
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