Sa, 17:16 Uhr
26.12.2009
nnz/kn-Weihnachts-News (3)
Was war heute los in Thüringen, Deutschland und dem Rest der Welt? Wir bringen Sie in Kooperation mit LandesWelle Thüringen mit einem Blick auf den neuesten Stand.
nnz/kn-News sind eine Kooperation der LandesWelle und der nnz.
Autor: nnz/knVerstärkte Kontrollen
Wegen des verhinderten Terroranschlags auf einen Airbus in Detroit müssen sich Flugreisende wieder auf mehr Kontrollen einstellen. Die USA haben die Sicherheitskontrollen verstärkt. Als das Flugzeug aus Amstadam im Landeanflug war, hatte ein Mann versucht einen Sprengsatz zu zünden - war aber von anderen Passagieren überwältigt worden. Noch sei nicht klar, welchen Sprengstoff der Täter dabei hatte, sagte Terrorismussexperte Michael Ortmann bei NTV. Er soll ihn am Bein versteckt haben. Bei dem versuchten Anschlag wurde nur der Täter verletzt - er musste mit Brandwunden ins Krankenhaus. Der Mann aus Nigeria sagt, er gehöre zum Terror Netzwerk Al-Quaida.Der Opfer gedacht
Fünf Jahre nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien ist auf der ganzen Welt der Opfer gedacht worden - auch bei uns in Deutschland. In Düsseldorf gab es einen Gottesdienst. Durch die Flutwelle in Südostasien waren am zweiten Weihnachtsfeiertag vor fünf Jahren insgesamt 230.000 Menschen ums Leben gekommen. Auch fünf Jahre danach schmerzten innere Verletzungen und Verluste - auch wenn viele äußere Wunden vernarbt und geheilt seien: So hieß es in einem Gebet der rund 70 Angehörigen, die extra für den Gedenkgottesdienst nach Düsseldorf gekommen waren. Durch die Flutwelle wurden insgesamt über 500 Deutsche getötet, die meisten von ihnen Urlauber in Thailand. In den Regionen rund um den Indischen Ozean steht schon seit heute früh alles im Zeichen der Erinnerung. Einheimische und Touristen versammelten sich zu Trauerzeremonien oder kommen vor Massengräbern zusammen, um der Tsunami-Opfer zu gedenken.Völlig zerstört
Ein Wohn- und Geschäftshaus in Zella-Mehlis ist bei einem Brand völlig zerstört worden. Ein Polizei-Sprecher sagte, es sei niemand verletzt worden. Die 35 Bewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Der Schaden wird auf knapp 150.000 Euro geschätzt. Bei einem Gebäude daneben wurde der Dachstuhl beschädigt. Die Brandursache ist noch unklar.Kaum noch Hoffnung
Seit drei Tagen stecken drei Hobby-Forscher in einer Höhle in den französischen Pyrenäen fest. Weil es stark geregnet hat, ist der einzige Ausgang überflutet. Die französische Bergrettung versucht, die Eingeschlossenen zu erreichen. Die Forscher sollen kaum noch was zu essen haben.Forderung auf Schadenersatz
Die russische Sberbank will von General Motors Geld für die gescheiterten Opel-Übernahme. Vorstandschef Gref sagte, seine Bank habe die Kosten aufgelistet und GM darüber informiert. Wenn General Motors nicht freiwillig eine Entschädigung zahle, werde man klagen. Die Sberbank wollte Opel zusammen mit dem Autozulieferer Magna übernehmen. GM hatte dem Verkauf schon zugestimmt, im letzten Moment aber seine Meinung wieder geändert.Mehr Unterhalt
Scheidungskinder können im nächsten Jahr mit deutlich mehr Unterhalt rechnen. Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf könnten die Zahlungen um durchschnittlich 13 Prozent erhöht werden, meldet das Nachrichtenmagazin Focus. Die Tabellen sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht legt jedes Jahr die genaue Höhe der Unterhaltszahlungen fest.Mehrere Kandidaten
Auf der Suche nach einem Nachfolger für Günter Netzer hat die ARD anscheinend gleich mehrere Kandidaten. Der Focus schreibt, dass Schalke-Trainer Felix Magath und Bayern-Präsident Uli Hoeneß als Experten im Gespräch sind. Als Favorit gilt allerdings nach wie vor Ex-Bayern-Profi Mehmet Scholl. Vorher war auch über Torwart Jens Lehmann als Netzer-Nachfolger spekuliert worden. Netzer will nach der WM im Sommer als ARD-Experte aufhören.Glaube verloren
Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg glaubt nicht, dass in Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Vorbild aufgebaut werden kann. Er sagte der BILD am Sonntag, das Land eigne sich wegen seiner Geschichte und seiner Prägung nicht zur Vorzeigedemokratie nach unseren Maßstäben. Für einen dauerhaften Frieden im Land könne es seiner Meinung nach nicht ausgeschlossen werden, auch gemäßigte Taliban an der Regierung zu beteiligen.nnz/kn-News sind eine Kooperation der LandesWelle und der nnz.

