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Mi, 10:06 Uhr
13.11.2002

Auf höhere Gebühren einstellen

Nordhausen (nnz). Am nächsten Montag soll in Mühlhausen über die Zukunft des Nordthüringer Mülls entschieden werden. Noch steht nicht viel fest. Eines aber ist sicher: Auch Ihr Müll wird teurer. nnz hat nachgefragt.


Egal, wie mit dem Restabfall ab 2005 umgegangen wird: Die Kosten pro Tonne werden sich gravierend erhöhen. Sie könnten so hoch werden, dass es dazu bislang keine gesicherten Informationen gibt. Das allein schon lässt schlimmes erahnen. Mit deutlichen Preissteigerungen müssen die Nordthüringer jedoch nicht erst ab dem Jahr 2005 rechnen.

Bis dahin müssen auf der Deponie Nentzelsrode die Investitionen angeschrieben werden. Rund vier Millionen Euro schlagen da nach nnz-Informationen zu Buche. Das Geld muß - da sei der Gesetzgeber vor - von den Gebührenzahlern reingeholt werden. Schon jetzt wird im Nordhäuser Landratsamt fleißig gerechnet. Wie der erste Beigeordnete Matthias Jendricke (SPD) der nnz bestätigte, müsse der Deponiepreis für eine Tonne angelieferten Hausabfalls von derzeit 53 Euro auf 83 Euro erhöht werden. Für den abfallproduzierenden Gebührenzahler bedeutet dies eine Steigerung seiner jährliche Gebühr zwischen 12 und 15 Prozent der jetzigen Summe. Die entsprechende Satzung muß nun der Kreistag ändern. Und das muß schnell gehen, denn sonst fehlt jeder Euro.

Für diese höhere Gebühr müssen aber nicht nur die Menschen im Landkreis Nordhausen herhalten, sondern auch die im Kyffhäuserkreis und im Unstrut-Hainich-Kreis. Der Kyffhäuserkreis liefert seinen Abfall geschlossen nach Nentzelsrode, im Unstrut-Hainich-Kreis sind es rund 70 Prozent des Abfallaufkommens. Nur der Landkreis Eichsfeld hat mit der Deponie in Nentzelsrode nicht viel am „Abfall-Hut“. Und da wird vermutlich auch so manches Verhalten der Eichsfelder im ZAN verständlich.
Autor: nnz

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