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Mi, 07:10 Uhr
13.11.2002

Unterschriften für die Zukunft?

Nordhausen (nnz). Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) macht sich heute auf den Weg nach Erfurt. In der Thüringer Staatskanzlei warten schon ein paar Papiere auf das Nordhäuser Stadtoberhaupt. Und die Tintenfässer sind gefüllt...


Barbara Rinke wird für die Stadt Nordhausen als Gesellschafter der Theater GmbH den Vertrag zur weiteren Finanzierung des Nordhäuser Musentempels unterschreiben. Damit erhält die Gesellschaft fast 5 Millionen Euro pro Jahr. Und das bis zum Jahr 2008. Planungssicherheit nennt das Land diesen Vorgang. Daumenschrauben meinen andere. Denn bei gleichbleibenden Zuschüssen werden Gehälter und Betriebskosten kontinuierlich nach oben klettern, Arbeitsplätze werden geopfert. Viel wurde in den zurückliegenden Monaten darüber geschrieben, viel diskutiert. Genützt hat das alles nichts. Statt Eigenständigkeit wird nun die Kooperation mit Rudolstadt in Angriff genommen, so wie das Land es wollte.

Das Rudolstädter Theater wird für seine Bereitschaft des Zusammengehens mit Nordhausen ebenfalls belobigt. Es wird jährlich etwas mehr als drei Millionen Euro erhalten. Was blieb den Rudolstädter auch anders übrig, ihnen war mit Eisenach plötzlich der Partner abhanden gekommen. Und so soll jetzt die Ehe mit Nordhausen angestrebt werden.

Eine Ehe? Da ist man in Nordhausen eher vorsichtig. Man spricht lieber von einer Verlobung, denn da kann man sich immer noch auf die Suche nach einem Alternativpartner begeben. Vielleicht ist der weiter nördlich zu finden, dort, wo schon einmal gesucht wurde.

Morgen wird jedenfalls erst einmal unterschrieben. Mit Barbara Rinke werden Winfried Theuerkauf (Landkreis Nordhausen), Joachim Kreyer (Stadt Sondershausen) und Peter Hengstermann (Kyffhäuserkreis) ihre Unterschrift unter das Papier setzen. Und eine hätten wir fast vergessen: Thüringens Kunstministerin Dagmar Schipanski.
Autor: nnz

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