Mi, 16:08 Uhr
16.12.2009
Ausweis für das Badehaus
Heute erhielt Steffen Berkefeld, Technikleiter des Badehauses, vom Vertreter des Ingenieurbüros Gansloser aus Hannover den Energieausweis für das Badehaus Nordhausen. Was das bedeutet, das hat die nnz erfahren...
Pass für Baddel (Foto: nnz)
Vorgeschrieben ist der Energieausweis für Schwimmbäder mit einer Nettogrundfläche von mehr als 1.000 Quadratemeter. Mit 2.756 Quadratmeter Nettogrundfläche liegen wir ganz klar über den vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwert, erklärt der Technik-Chef. Er ist zufrieden mit den Kennzahlen.
Unser Stromverbrauch liegt etwa im Mittel der Vergleichswerte dieser Kategorie. Der ermittelte Kennwert für Heizenergie ist deutlich unterhalb des Durchschnittswertes angesiedelt. Berkefeld weiß, dass das Badehaus ohne die Umsetzung der 2008 und 2009 durchgeführten Maßnahmen zur Energieoptimierung nicht so gut abgeschnitten hätte.
Wichtigste Neuerung war der Einbau eines Blockheizkraftwerkes. Diese Werte konnten wir nur erreichen, nachdem wir im August das Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb nehmen konnten. Dass sich diese Investition rechnen wird, davon ist Steffen Berkefeld überzeugt. Auf die Kennwerte im Energiepass wird sich der Einbau des BHKW auch perspektivisch positiv auswirken.
Die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde am 1. Oktober 2009 nochmals deutlich verschärft. Die Betreiber von Schwimmbädern stehen aufgrund des hohen Bedarfs an Ressourcen besonders im Blickpunkt des Gesetzgebers. Die neue Verordnung verpflichtet die Betreiber öffentlicher Bäder, sich einem Energie- bzw. Wärmecheck zu unterziehen. Mit den Angaben zur energetischen Gebäudequalität wird der Verbrauch an Strom- und Heizenergie nicht nur für die Betreiber sichtbar.
Autor: nnz
Pass für Baddel (Foto: nnz)
Vorgeschrieben ist der Energieausweis für Schwimmbäder mit einer Nettogrundfläche von mehr als 1.000 Quadratemeter. Mit 2.756 Quadratmeter Nettogrundfläche liegen wir ganz klar über den vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwert, erklärt der Technik-Chef. Er ist zufrieden mit den Kennzahlen. Unser Stromverbrauch liegt etwa im Mittel der Vergleichswerte dieser Kategorie. Der ermittelte Kennwert für Heizenergie ist deutlich unterhalb des Durchschnittswertes angesiedelt. Berkefeld weiß, dass das Badehaus ohne die Umsetzung der 2008 und 2009 durchgeführten Maßnahmen zur Energieoptimierung nicht so gut abgeschnitten hätte.
Wichtigste Neuerung war der Einbau eines Blockheizkraftwerkes. Diese Werte konnten wir nur erreichen, nachdem wir im August das Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb nehmen konnten. Dass sich diese Investition rechnen wird, davon ist Steffen Berkefeld überzeugt. Auf die Kennwerte im Energiepass wird sich der Einbau des BHKW auch perspektivisch positiv auswirken.
Die geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde am 1. Oktober 2009 nochmals deutlich verschärft. Die Betreiber von Schwimmbädern stehen aufgrund des hohen Bedarfs an Ressourcen besonders im Blickpunkt des Gesetzgebers. Die neue Verordnung verpflichtet die Betreiber öffentlicher Bäder, sich einem Energie- bzw. Wärmecheck zu unterziehen. Mit den Angaben zur energetischen Gebäudequalität wird der Verbrauch an Strom- und Heizenergie nicht nur für die Betreiber sichtbar.


