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Mi, 14:25 Uhr
16.12.2009

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Seit dem 1. Juni dieses Jahres ist Jürgen Kruse der Leitende Ausbilder im Aus- und Fortbildungszentrum Nordhausen des Bildungswerkes Bautechnik, Anlagenbau und Umwelttechnik (BAU). Jeden Stein an der Rathsfelder Straße in Nordhausen kennt der Mann, auch jeden Mitarbeiter...

Jürgen Kruse an den Insektenhotels (Foto: NUV) Jürgen Kruse an den Insektenhotels (Foto: NUV)

Im Nordhäuser Zentrum - es ist eines von sieben des Bauindustrieverbandes in Hessen und Thüringen - steht die Aus- und Weiterbildung im Baubereich im Mittelpunkt aller Anstrengungen. "Da haben wir unter anderem die Erstausbildung von jungen Menschen aus der Region. Insgesamt 19 Unternehmen aus Nordthüringen und den benachbarten Bundesländern vertrauen uns ihren Nachwuchs an", berichtet Kruse.

Darüber hinaus sind die insgesamt zehn Mitarbeiter, darunter vier erfahrene Ausbilder, ein Sozialpädagoge, ein Schulprojektleiter, ein Leiter für die Erstausbildung bzw. Weiterbildung, eine kaufmännische Sachbearbeiterin und ein technischer Angestellter zuständig. Momentan werden im Rahmen der Weiterbildung zum Beispiel 70 Frauen und Männer betreut, die entweder Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II beziehen.

Jürgen Kruse und sein Team legen großen Wert auf eine profunde theoretische Ausbildung, aber auch auf Praxisnähe. Zu Recht stolz ist er auf die fünf Meter große Weihnachtspyramide, die neun Männer und eine Frau für den Nordhäuser Weihnachtsmarkt gebaut haben und die noch bis zum 20. Dezember auf dem Lutherplatz zu bewundern ist.

Das Bildungswerk BAU bringt sich mit zahlreichen Projekten auch immer wieder in die Region unmittelbar ein. Dazu zählen nicht nur die langjährige Mitgliedschaft im Nordhäuser Unternehmerverband, sondern auch die Schülerprojekte. Die Zusammenarbeit mit fünf Regelschulen des Landkreises Nordhausen, einem Förderzentrum sowie den drei Gymnasien war bereits vom damaligen Leiter Siegfried Janiszewski angeschoben worden.

Von Jürgen Kruse und seinen Mitarbeitern wird sie nicht nur fortgesetzt, sondern forciert. Rund 600 Schüler wurden und werden betreut. In Projektwochen sollen die Schülerinnen und Schüler anhand praktischer Tätigkeiten auf die kommenden Herausforderungen in der Berufswelt vorbereitet werden. So entstand zum Beispiel am Beispiel eines Insektenhotels aus einer Idee der Humboldt-Gymnasiasten ein fertiges Produkt.

Der Bau von Insektenhotels und Fledermaushöhlen ist der Mittelpunkt einer Maßnahme, die für 20 Frauen und Männer vor einem Monat begonnen hat und von der Nordhäuser ARGE finanziert wird. Innerhalb eines anderen Projektes werden Lehmbausteine wie vor 300 Jahren produziert, mit denen im kommenden Jahr ein Fachwerkhaus auf dem Gelände an der Rathsfelder Straße errichtet werden soll.

Im Rahmen der jährlichen Winterbeschulung bietet das Aus- und Fortbildungszentrum Nordhausen für die gewerblichen Mitarbeiter bzw. für das Führungspersonal der Thüringer Bauunternehmen Weiterbildungslehrgänge an, die aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit sowie des Europäischen Sozialfonds gefördert werden.

Es gibt für Jürgen Kruse und sein Team noch viel zu tun, Ideen haben sie alle und für die Region werden sie auch weiterhin ein verlässlicher Partner bleiben.
Autor: nnz

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