Mo, 10:16 Uhr
11.11.2002
nnz-Betrachtung: Pflicht und Kür
Nordhausen (nnz). Irritationen gab es am Wochenende in der Wacker-Zentrale in Nordhausen. Das betrifft nicht so sehr das sportliche Geschehen, sondern vielmehr die Art und Weise, wie mit der Öffentlichkeit umgegangen wird.
Die nnz versucht, Ihre Leser mit aktuellen Informationen zu versorgen. Dabei geht es nicht nur um Bereiche Wirtschaft oder Politik, sondern auch um Sport. Thema Fußball: Bereits am Samstagabend veröffentlicht nnz die Ergebnisse der beiden Mannschaften, die in der Landesklasse spielen. Wacker und Salza, wenn sie denn an einem Samstag auflaufen müssen.
Was bei den Kickern in Salza immer besser gelingt, wird bei Wacker Nordhausen zum Hürdenlauf. Wie sehr dieser ausartet, das wird in einer Stellungnahme eines Herrn Pohl sichtbar (siehe nnz-Forum). Dieser habe seine Statement in Absprache mit dem Wacker-Chef Hans-Peter Kell abgegeben. Nun hat aber nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg noch am Samstag Herrn Kell angerufen und die Berichterstattung abgestimmt. Das Ergebnis können nnz-Leser nachlesen.
Die nnz-Redaktion beurteilt Meinungen im nnz-Forum prinzipiell nicht. Eine kurze Bemerkung sei dazu aber gestattet. Wenn ein Medium favorisiert werden soll, das gleichzeitig als Sponsor bei Wacker Nordhausen auftritt, dann ist das schon merkwürdig. Erfreulich hingegen ist die Tatsache, dass es sich bei dem Sponsor um eine Tageszeitung handelt. Was würde die Nordhäuser Fußballgemeinde denn sagen, wenn eines der am Mittwoch erscheinenden Anzeigenblätter als Sponsor auftreten würde? Müßten dann die Fußball-Interessierten bis Mittwoch warten?
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darf keine Ausnahmen machen. Alle Medien, die an einer Berichterstattung interessiert sind, sollten gleichrangig beliefert werden. Vom Pressesprecher, den es ja scheinbar bei Wacker gibt. Diese Forderung ist kein Selbstzweck, sondern dient der Informationen derjenigen, die dieses Mediums der Informationsbeschaffung bedienen.
Autor: nnzDie nnz versucht, Ihre Leser mit aktuellen Informationen zu versorgen. Dabei geht es nicht nur um Bereiche Wirtschaft oder Politik, sondern auch um Sport. Thema Fußball: Bereits am Samstagabend veröffentlicht nnz die Ergebnisse der beiden Mannschaften, die in der Landesklasse spielen. Wacker und Salza, wenn sie denn an einem Samstag auflaufen müssen.
Was bei den Kickern in Salza immer besser gelingt, wird bei Wacker Nordhausen zum Hürdenlauf. Wie sehr dieser ausartet, das wird in einer Stellungnahme eines Herrn Pohl sichtbar (siehe nnz-Forum). Dieser habe seine Statement in Absprache mit dem Wacker-Chef Hans-Peter Kell abgegeben. Nun hat aber nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg noch am Samstag Herrn Kell angerufen und die Berichterstattung abgestimmt. Das Ergebnis können nnz-Leser nachlesen.
Die nnz-Redaktion beurteilt Meinungen im nnz-Forum prinzipiell nicht. Eine kurze Bemerkung sei dazu aber gestattet. Wenn ein Medium favorisiert werden soll, das gleichzeitig als Sponsor bei Wacker Nordhausen auftritt, dann ist das schon merkwürdig. Erfreulich hingegen ist die Tatsache, dass es sich bei dem Sponsor um eine Tageszeitung handelt. Was würde die Nordhäuser Fußballgemeinde denn sagen, wenn eines der am Mittwoch erscheinenden Anzeigenblätter als Sponsor auftreten würde? Müßten dann die Fußball-Interessierten bis Mittwoch warten?
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit darf keine Ausnahmen machen. Alle Medien, die an einer Berichterstattung interessiert sind, sollten gleichrangig beliefert werden. Vom Pressesprecher, den es ja scheinbar bei Wacker gibt. Diese Forderung ist kein Selbstzweck, sondern dient der Informationen derjenigen, die dieses Mediums der Informationsbeschaffung bedienen.

