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Fr, 13:42 Uhr
11.12.2009

nnz-Kurz-News am Freitag (2)

Barbara Rinke im Aufsichtsrat, Barbara Rinke im Fernsehen und eine Vollsperrung, die nun doch keine ist - das ist der zweite Teil unserer heutigen Kurz-News...


An der Spitze

Konstituiert hat sich gestern der Aufsichtsrat der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG). Vorsitzende Kraft Amtes ist Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Stadtrat Volker Fütterer gewählt. Dem Aufsichtsrat gehören weiterhin die Stadträte Helga Rathnau, Dietrich Beyse und Konstanze Keller an. Von den Fraktionen in den Aufsichtsrat entsandt wurden darüber hinaus Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan von der CDU, Stefan Marx von der FDP sowie Carmen Kaarp von der Partei Die Linke. Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat ist Maik Hempowicz.

Frau Rinke sagte, die SWG habe sich seit ihrer Gründung als stabiles und solides Unternehmen erweisen. Sie gehe davon aus, dass auch der neue Aufsichtsrat dafür Gewähr biete, „denn Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Versorgung mit bezahlbarem und qualitativ gutem Wohnraum ist ein Grundelement der Daseinsfürsorge.“

Für das kommende Jahr kündigte Frau Rinke den Fortgang der Sanierung bei einigen SWG-Häusern in der Innenstadt und der Altstadt an. „Abrisse stehen auf absehbare Zeit nicht mehr auf der Tagesordnung“, so die Oberbürgermeisterin.

Rinke im Fernsehen

Bei der ZDF-Sendung „Ein Herz für Kinder“ wird Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) am Sonnabend die Stadtverwaltung Nordhausen vertreten. Sie folgt damit einer Einladung der Verbundnetz Gas AG, dessen Mitgliedsunternehmen die Stadt Nordhausen ist.

„Das Unternehmen beabsichtigt, im Rahmen der Sendung ein Original-Segment der Berliner Mauer zu ersteigern, das von Helmut Kohl, Michael Gorbatschow und George Bush signiert wurde. Sollte die Ersteigerung gelingen, soll das Segment im Rahmen eines Erinnerungs- und Bildungskonzeptes zur Deutschen Einheit in verschiedenen europäischen Städten gezeigt werden. Wir freuen uns darüber, dass auch in Nordhausen die Ausstellung samt Mauersegment präsentiert werden soll“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Doch keine Vollsperrung

Nicht gesperrt werden muss die Straße An der Helme. Die Straßenverkehrsbehörde teilt mit, dass auf Grund der Witterung die ab Montag geplante Baumaßnahme An der Helme zwischen Baumarkt und Firma Papyrus nicht ausgeführt werden kann. Die geplante Vollsperrung entfällt somit. Sobald es die Witterung zulässt, wird im neuen Jahr mit der Sanierung der Straßenoberfläche begonnen.
Autor: nnz

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Kommentare
Real Human
12.12.2009, 09:31 Uhr
Keinen "Zehnt" für solche Devotionalien!
Von wem kommt eigentlich das Geld für das Mauersegment? Natürlich von den Gas-Kunden. Und unter diesen befinden sich auch Haushalte, die Kinderzimmer beheizen müssen. Dass in manchen Hartz-IV-Haushalten aufgrund der „Staatsknete“ die Zimmertemperatur wieder wie zu DDR-Zeiten reguliert wird, steht auf einem anderen Blatt. Fest steht, dass das Geld letztlich auch von Haushalten mit Kindern kommt. Soweit der monetäre Aspekt.

Der Rest ist "Publicity and Advertising" auf Deutsch – Volksverdummung – eine Hauptaufgabe von SPD und Kirche in einem auf die Ausbeutung von Leistungsträgern („Humankapital“) gerichteten (kapitalistischen) System.

„Es ist wieder soweit: Am Samstag, den 12. Dezember, um 20.15 Uhr überträgt das ZDF die Benefiz-Gala der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ live im Fernsehen.“ (Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/avf-News-Bunt-gemischt-TV-Tipp-Benefiz-Gala-Ein-Herz-fuer-Kinder-4936131.html)

Auch Benefiz-Veranstaltungen werden meistens von Profit-Unternehmen organisiert um für sich zu werben und sich in der Öffentlichkeit als ein auch gemeinnütziges Unternehmen zu präsentieren. Man googele auch mal nach der „Salma Hayek Foundation“ und schaue sich die Vita von Salma Hayek an! Dann weiß man, worauf das Ganze hinausläuft – vorausgesetzt, man hat seine „Bildung“ nicht aus der „BILD“.

Zum „Original-Segment der Berliner Mauer“:

Darauf befinden sich die Unterschriften von Helmut Kohl, Michael Gorbatschow und George Bush.

HELMUT KOHL: Angeblich der Architekt der Deutschen Einheit, hat in einem Interview, das heute natürlich der Öffentlichkeit verschwiegen wird, erklärt, dass er die Einheit Deutschlands zum Preis der Neutralität niemals akzeptiert hätte. Er steht in der Tradition von Konrad Adenauer, der schon in seiner Amtszeit die Deutsche Einheit zugunsten der „Westintergration“ seines Rheinland-Deutschlands geopfert hat. Das brachte den „Brüdern und Schwestern in der Sowjetzone“ bekanntlich 28 Jahre „Knast mit Auslauf“ ein.

MICHAEL GORBATSCHOW: Der Verpfuscher der Transformation des Poststalinismus in einen Demokratischen Sozialismus. (Angeblich hat er ja sein ganzes Leben nur der ZERSTÖRUNG des „Sozialismus“ gewidmet.)

GEORGE BUSH: Kommentar überflüssig.

Auf solche Devotionalien kann jeder aufgeklärte Deutsche verzichten!

Den armen Kindern auf der ganzen Welt hilft man am besten durch eine Transformation des undemokratischen und familienzerstörenden Kapitalismus in eine Demokratische Marktwirtschaft. Genau das wollen aber weder die Kirchen, noch die gegenwärtige SPD – noch Frau Rinke, oder? Aus welchem Grunde fällt mir jetzt eigentlich der Name Johann Tetzel ein?
denk-mal
12.12.2009, 14:17 Uhr
es gibt immer verschiedene Betrachtungen ...
aber wir sind zwar als Stadt nicht gerade die Großaktionäre, bei dem Gasgeschäft, aber es macht Nordhausen doch wieder ein kleines bischen bekannter in der Welt. Mir ist unsere OB an dieser Stelle schon mal ganz recht, jedenfalls lieber, als so ein Geschäftsführer der Geld nicht mehr zählt sondern schon wiegt.

Bei solchen Veranstaltungen kann mann immer geteilter Meinung sein, aber da halte ich es mit dem ollen Erich - also Erich Kästner - der sagte einmal: "es geschieht nichts Gutes, außer man tut es"!

- Solche Rundumschläge gegen Alle und Jedes, wie "outsider" es kommentierte, sind zwar eine ehrliche Meinung aber es bewegt nichts.
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