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Mi, 11:43 Uhr
09.12.2009

Vorbereitungen haben begonnen

Das trinationale Jugendkunsttreffen „MASCUMA“ soll auch 2010 fortgeführt werden. Ein Vorbereitungstreffen fand jetzt mit Projektverantwortlichen und Künstlern aus Nordhausen und Ostrów-Wielkopolski in Charleville-Mézières statt. Hier die Eindrücke aus dem Nachbarland...

Unterwegs in Sachen Kultur (Foto: psv) Unterwegs in Sachen Kultur (Foto: psv)
Der Nordhäuser Delegation gehörten Rosemarie Hilger vom städtischen Kulturamt (5.v.l.), Martina Degenhart Leiterin der Jugendkunstschule Nordhausen e.V. als Kooperationspartner des Projektes (rechts außen), und der Künstler Martin Jahn (2. v. l.) an

„Wir haben viele Ideen in Charleville-Mézières eingebracht, die im 3. Projekt den Themenkreis „MASCUMA“ im Juli 2010 vollenden werden“, sagte Rosemarie Hilger aus dem städtischen Kulturamt und Teilnehmerin der Delegation, die dort mit den Verantwortlichen der Stadt und der Vereine das Projekt gemeinsam vorbereiteten. Unter dem Titel „Wasser – Quelle unseres Lebens“ werde das anfängliche Thema erneut aufgenommen und als das über Grenzen und Ideologien hinweg verbindende Element in den Focus rücken, erklärt sie.

Auf Initiative der Stadt Nordhausen wurde dieses Jugendkunstprojekt im vergangenen Jahr unter dem Titel „MASCUMA – eine Reise auf den Wassern des Lebens“ in Nordhausen ins Leben gerufen. Das trinationale Jugendkunsttreffen mit Jugendlichen aus den europäischen Partnerstädten Nordhausens Charleville-Mézières und Ostrów-Wielkopolkski wurde in den letzten Jahren bereits zwei Mal erfolgreich realisiert. Im Mittelpunkt des Projektes stand die künstlerische Umsetzung des Themas in den drei Workshops Malerei, plastisches Gestalten und Marionettenbau und Marionettenspiel, deren Ergebnisse in Form einer öffentlichen Theateraufführung im Park des Kunsthauses Meyenburg präsentiert wurden.

Unter dem Titel „ Freund und Feindbild in den Medien - Der Fall der Berliner Mauer“ wurde das Projekt in 2009 in Ostrów-Wielkopolski fortgeführt. Das dort ebenfalls mit Jugendlichen und Künstlern kreierte Theaterstück wurde in der noch erhalten gebliebenen Synagoge in Ostrów-Wielkopolski gezeigt.

Am Rande des Internationalen Marionettenfestivals im September 2009 in Charleville-Mézières wurde während eines Empfanges die Fortführung des Projektes in 2010 offiziell verkündet. Bereits jetzt können interessierte Jugendliche im Alter von 15 – 17 Jahren bei im Kulturamt, bei Rosemarie Hilger, Telefon 03631 696 316 oder der Jugendkunstschule, Martina Degenhart, Telefon 03631 46 90 73 nähere Informationen erhalten.
Autor: nnz

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