Di, 13:14 Uhr
05.11.2002
Umfragen im Vergleich
Nordhausen (nnz). Am Montag ist eine weitere nnz-Umfrage beendet worden. Gefragt wurde nach dem geplanten Industriegebiet in der Goldenen Aue. nnz stellte im vergangenen eine ähnliche Frage. Der Vergleich der Ergebnisse ist äußerst interessant.
Das aktuelle Ergebnis: Rund 63 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten für das Industriegebiet, 35 Prozent dagegen und für etwa 2 Prozent ist es egal, was in der Goldenen Aue passiert oder nicht. Bei den Befürwortern ist gegenüber dem Juni 2001 kaum ein Unterschied (68,4 Prozent) zu erkennen. Die Zahl derjenigen, die gegen das Industriegebiet votierten ist angestiegen (21 Prozent). Im vergangenen Jahr war es fast 11 Prozent egal.
Der nnz warf im vergangenen Jahr die Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue vor, man habe die Anordnung der Antwortmöglichkeiten bewusst so gewählt, dass der bereits vorhandene Punkt bei der Befürwortung lag. Diesmal wurde umgetauscht. Ob sich daran das Abstimmungsverhalten festmachen lässt, soll an dieser Stelle nicht erörtert werden.
Fest steht, die Zahl derer, die sich gegen die Planungen in der Goldenen Aue aussprechen, ist größer geworden. Dafür ist der Anteil der Unentschlossenen zurückgegangen. Die Polarisierung nimmt zu. Vielleicht reduziert sich die Zahl der Menschen auch einfach, die sich tatsächlich mit den Vorgängen in der Goldenen Aue beschäftigen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt über 300 Stimmen abgegeben, in der vergangenen Woche waren es 145.
Autor: nnzDas aktuelle Ergebnis: Rund 63 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten für das Industriegebiet, 35 Prozent dagegen und für etwa 2 Prozent ist es egal, was in der Goldenen Aue passiert oder nicht. Bei den Befürwortern ist gegenüber dem Juni 2001 kaum ein Unterschied (68,4 Prozent) zu erkennen. Die Zahl derjenigen, die gegen das Industriegebiet votierten ist angestiegen (21 Prozent). Im vergangenen Jahr war es fast 11 Prozent egal.
Der nnz warf im vergangenen Jahr die Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue vor, man habe die Anordnung der Antwortmöglichkeiten bewusst so gewählt, dass der bereits vorhandene Punkt bei der Befürwortung lag. Diesmal wurde umgetauscht. Ob sich daran das Abstimmungsverhalten festmachen lässt, soll an dieser Stelle nicht erörtert werden.
Fest steht, die Zahl derer, die sich gegen die Planungen in der Goldenen Aue aussprechen, ist größer geworden. Dafür ist der Anteil der Unentschlossenen zurückgegangen. Die Polarisierung nimmt zu. Vielleicht reduziert sich die Zahl der Menschen auch einfach, die sich tatsächlich mit den Vorgängen in der Goldenen Aue beschäftigen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt über 300 Stimmen abgegeben, in der vergangenen Woche waren es 145.

