Di, 07:10 Uhr
05.11.2002
nnz-Rückspiegel: 5. November 2001
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Drei Stellen, Erb-Prozeß und Schwimmbad
Drei Stellen werden ausgeschrieben
Ab dem kommenden Jahr wird die Luftrettung am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus in die Hände des Rettungsdienstzweckverbandes gelegt. Der Verband ging als Sieger in einer Ausschreibung des Thüringer Innenministeriums hervor. Über Konsequenzen und Auswirkungen dazu mehr in der nnz. Viele Vereine und Organisationen hatten sich um das durchaus lukrative Geschäft beworben, nicht alle konnten an der eigentlichen Ausschreibung teilnehmen. Der Rettungszweckverband erhielt jedoch die Ausschreibungsunterlagen und ging auch als Sieger hervor. Hintergrund der Neuausschreibung war die fristgerechte Kündigung des bisherigen Vertrages zwischen dem Freistaat Thüringen und der Johanniter Unfallhilfe (JUH). Die Neuausschreibung bezog sich nach nnz-Informationen lediglich auf das nichtärztliche medizinische Personal. In den kommenden Wochen sollen die drei notwendigen Stellen neu ausgeschrieben werden. Der Verband sucht drei Luftrettungsassistenten mit einer entsprechenden Qualifikation. Viel Zeit können sich die Verantwortlichen nicht lassen, zum 1. Januar 2002 muß dieser Teil des Rettungsdienstes ohne Komplikationen weiterlaufen, so der Geschäftsführer des Verbandes, Günther Uebner, gegenüber nnz. Bis zu den Weihnachtsfeiertagen soll Klarheit geschaffen, die Dienstpläne in Sack und Tüten sein...ausführlich im nnz-Archiv
Alles tanzt nach unserer Pfeife
Am nächsten Sonntag muß in der Nordhäuser Stadtverwaltung gearbeitet werden. Ein schwerer Job, vor allem für Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD), der an diesem Wochenende Dienst hat. Zuerst muß Klaus Wahlbuhl den Schlüssel des Rathauses hervorholen. Auf den haben es die Narren und Närrinnen des Salzaer Carneval Clubs (SCC) abgesehen. Wie in jedem Jahr, so fordern sie auch an diesem 11.11. die Regierungsgeschäfte ein. Dann werden die Karnevalisten bis zum Aschermittwoch die Amtsgeschäfte ausüben. Die Mannschaft des SCC wird von der Straße der Genossenschaften mit einem buntgeschmückten Festwagen durch Salza, die Grimmelallee, Zillestraße und Rautenstraße zum Rathaus fahren. Zum Programm am Rathaus gehören natürlich die Auftritte der Prinzengarde, der Hupfdohlen, die Tenöre, das Männerballett, Prinzenpaar und Elferrat. Hier können sich die Nordhäuser einen kleinen Vorgeschmack auf das diesjährige Programm holen. Nach dem Motto Alles tanzt nach unserer Pfeife werden die Salzaer Karnevalisten hoffentlich die Amtsgeschäfte der Stadt auf närrische Art und Weise mit viel Humor, Musik und Witz über die fünfte Jahreszeit führen...ausführlich im nnz-Archiv
Hohe Temperaturen gegen Krebs
In den hochentwickelten Industrieländern erkrankt – statistisch gesehen – jeder dritte Mensch an Krebs. Mit einer neuen Therapie soll das Wachstum der Metastasen eingedämmt werden. In der Neanderklinik in Ilfeld ist das erste Hyperthermie-Zentrum in den neuen Bundesländern entstanden. Der erste Patient, ein Mann aus Herne, wurde in der GfH Tagesklinik für Hyperthermie Ilfeld GmbH im September behandelt. Hyperthermie, eine von Manfred von Ardenne entwickelte Krebstherapie, setzt auf die kontrollierte Überhitzung des Körpers. Dabei werden unter Narkose Temperaturen zwischen 41,5 und 42,3 Grad Celsius erzeugt. Krebszellen, die sehr wärmeempfindlich sind, vertragen derartige Umgebungstemperaturen sehr schlecht...ausführlich im nnz-Archiv
nnz-exklusiv: Erb-Prozeß eingestellt
Na, wer hätte das denn gedacht? Eva-Maria und Volker Erb bleiben vermutlich unbescholtene Bürger. Die 6. große Wirtschaftsstrafkammer des Mühlhäuser Landgerichts erließ einen Einstellungsbeschluß. Jahrelang wurde ermittelt, Dutzende Zeugen vernommen, mehrere Firmen, Büros und Wohnungen durchsucht. Tonnen an Beweismaterial sichergestellt. Und nun soll alles umsonst gewesen sein? Seit Anfang 1995 ermitteln die Mühlhäuser Staatsanwälte und die Kripo gegen den ehemaligen Wirtschaftsdezernenten und die ehemalige Geschäftsführerin der Pro Innovatio. Plötzlich stellt sich heraus: Längst verjährt! So sehen es jedenfalls die Richter in Mühlhausen. Sie berufen sich auf das Strafgesetzbuch. Fünf Jahre müssen verstreichen und dann sind Betrug und Untreue verjährt...ausführlich im nnz-Archiv
Heringer CDU für Freibad-Erhalt
Die Zukunft des Freibades Uthleben stand am vergangenen Freitag im Mittelpunkt einer CDU-Mitgliederversammlung in Heringen. Fazit: Das Freibad muß erhalten bleiben. In einer Beratung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue hatte der Heringer CDU-Ortsvorsitzende Maik Schröter bereits auf die momentane Situation hingewiesen. Zum Hintergrund: Da die Gemeinde Uthleben in diesem Jahr keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte, wurden alle freiwilligen Ausgaben gestrichen. Dazu gehörten auch die Zuschüsse für das Freibad. Bislang hatte sich lediglich die Stadt Heringen mit mehreren tausend Mark an der Betreibung der Einrichtung beteiligt. Sollte das Freibad im kommenden Jahr nicht sein Pforten öffnen, muß es für immer geschlossen bleiben. Die Zeit drängt also...ausführlich im nnz-Archiv
Finanzierung noch nicht gesichert
Die Bereitschaft zur Gründung eines Zweckverbandes für die Sollstedter Schwimmhalle ist im Landkreis nicht groß. Bislang haben lediglich Sollstedt und das Jugendsozialwerk Nordhausen eine entsprechende Bereitschaft signalisiert. Alle anderen Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften haben diesen Weg nach nnz-Informationen abgelehnt. Selbst ein noch größerer Zweckverband für alle Bäder im Landkreis findet nach Aussagen den Beigeordneten der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), keinen Zuspruch. Die Kreisverwaltung hat in den zurückliegenden Tagen und Wochen die Gemeinde Sollstedt aufgefordert, ihren finanziellen Zuschuß für das Bad zu erhöhen. So soll Sollstedt statt der bisherigen 50.000 Mark eine Erhöhung auf 80.000 Mark signalisiert haben, so Jendricke. Der geschätzte Gesamtbedarf würden auch im kommenden Jahr bei einer Größenordnung von 250.000 Mark liegen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDrei Stellen, Erb-Prozeß und Schwimmbad
Drei Stellen werden ausgeschrieben
Ab dem kommenden Jahr wird die Luftrettung am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus in die Hände des Rettungsdienstzweckverbandes gelegt. Der Verband ging als Sieger in einer Ausschreibung des Thüringer Innenministeriums hervor. Über Konsequenzen und Auswirkungen dazu mehr in der nnz. Viele Vereine und Organisationen hatten sich um das durchaus lukrative Geschäft beworben, nicht alle konnten an der eigentlichen Ausschreibung teilnehmen. Der Rettungszweckverband erhielt jedoch die Ausschreibungsunterlagen und ging auch als Sieger hervor. Hintergrund der Neuausschreibung war die fristgerechte Kündigung des bisherigen Vertrages zwischen dem Freistaat Thüringen und der Johanniter Unfallhilfe (JUH). Die Neuausschreibung bezog sich nach nnz-Informationen lediglich auf das nichtärztliche medizinische Personal. In den kommenden Wochen sollen die drei notwendigen Stellen neu ausgeschrieben werden. Der Verband sucht drei Luftrettungsassistenten mit einer entsprechenden Qualifikation. Viel Zeit können sich die Verantwortlichen nicht lassen, zum 1. Januar 2002 muß dieser Teil des Rettungsdienstes ohne Komplikationen weiterlaufen, so der Geschäftsführer des Verbandes, Günther Uebner, gegenüber nnz. Bis zu den Weihnachtsfeiertagen soll Klarheit geschaffen, die Dienstpläne in Sack und Tüten sein...ausführlich im nnz-Archiv
Alles tanzt nach unserer Pfeife
Am nächsten Sonntag muß in der Nordhäuser Stadtverwaltung gearbeitet werden. Ein schwerer Job, vor allem für Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD), der an diesem Wochenende Dienst hat. Zuerst muß Klaus Wahlbuhl den Schlüssel des Rathauses hervorholen. Auf den haben es die Narren und Närrinnen des Salzaer Carneval Clubs (SCC) abgesehen. Wie in jedem Jahr, so fordern sie auch an diesem 11.11. die Regierungsgeschäfte ein. Dann werden die Karnevalisten bis zum Aschermittwoch die Amtsgeschäfte ausüben. Die Mannschaft des SCC wird von der Straße der Genossenschaften mit einem buntgeschmückten Festwagen durch Salza, die Grimmelallee, Zillestraße und Rautenstraße zum Rathaus fahren. Zum Programm am Rathaus gehören natürlich die Auftritte der Prinzengarde, der Hupfdohlen, die Tenöre, das Männerballett, Prinzenpaar und Elferrat. Hier können sich die Nordhäuser einen kleinen Vorgeschmack auf das diesjährige Programm holen. Nach dem Motto Alles tanzt nach unserer Pfeife werden die Salzaer Karnevalisten hoffentlich die Amtsgeschäfte der Stadt auf närrische Art und Weise mit viel Humor, Musik und Witz über die fünfte Jahreszeit führen...ausführlich im nnz-Archiv
Hohe Temperaturen gegen Krebs
In den hochentwickelten Industrieländern erkrankt – statistisch gesehen – jeder dritte Mensch an Krebs. Mit einer neuen Therapie soll das Wachstum der Metastasen eingedämmt werden. In der Neanderklinik in Ilfeld ist das erste Hyperthermie-Zentrum in den neuen Bundesländern entstanden. Der erste Patient, ein Mann aus Herne, wurde in der GfH Tagesklinik für Hyperthermie Ilfeld GmbH im September behandelt. Hyperthermie, eine von Manfred von Ardenne entwickelte Krebstherapie, setzt auf die kontrollierte Überhitzung des Körpers. Dabei werden unter Narkose Temperaturen zwischen 41,5 und 42,3 Grad Celsius erzeugt. Krebszellen, die sehr wärmeempfindlich sind, vertragen derartige Umgebungstemperaturen sehr schlecht...ausführlich im nnz-Archiv
nnz-exklusiv: Erb-Prozeß eingestellt
Na, wer hätte das denn gedacht? Eva-Maria und Volker Erb bleiben vermutlich unbescholtene Bürger. Die 6. große Wirtschaftsstrafkammer des Mühlhäuser Landgerichts erließ einen Einstellungsbeschluß. Jahrelang wurde ermittelt, Dutzende Zeugen vernommen, mehrere Firmen, Büros und Wohnungen durchsucht. Tonnen an Beweismaterial sichergestellt. Und nun soll alles umsonst gewesen sein? Seit Anfang 1995 ermitteln die Mühlhäuser Staatsanwälte und die Kripo gegen den ehemaligen Wirtschaftsdezernenten und die ehemalige Geschäftsführerin der Pro Innovatio. Plötzlich stellt sich heraus: Längst verjährt! So sehen es jedenfalls die Richter in Mühlhausen. Sie berufen sich auf das Strafgesetzbuch. Fünf Jahre müssen verstreichen und dann sind Betrug und Untreue verjährt...ausführlich im nnz-Archiv
Heringer CDU für Freibad-Erhalt
Die Zukunft des Freibades Uthleben stand am vergangenen Freitag im Mittelpunkt einer CDU-Mitgliederversammlung in Heringen. Fazit: Das Freibad muß erhalten bleiben. In einer Beratung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue hatte der Heringer CDU-Ortsvorsitzende Maik Schröter bereits auf die momentane Situation hingewiesen. Zum Hintergrund: Da die Gemeinde Uthleben in diesem Jahr keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte, wurden alle freiwilligen Ausgaben gestrichen. Dazu gehörten auch die Zuschüsse für das Freibad. Bislang hatte sich lediglich die Stadt Heringen mit mehreren tausend Mark an der Betreibung der Einrichtung beteiligt. Sollte das Freibad im kommenden Jahr nicht sein Pforten öffnen, muß es für immer geschlossen bleiben. Die Zeit drängt also...ausführlich im nnz-Archiv
Finanzierung noch nicht gesichert
Die Bereitschaft zur Gründung eines Zweckverbandes für die Sollstedter Schwimmhalle ist im Landkreis nicht groß. Bislang haben lediglich Sollstedt und das Jugendsozialwerk Nordhausen eine entsprechende Bereitschaft signalisiert. Alle anderen Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften haben diesen Weg nach nnz-Informationen abgelehnt. Selbst ein noch größerer Zweckverband für alle Bäder im Landkreis findet nach Aussagen den Beigeordneten der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), keinen Zuspruch. Die Kreisverwaltung hat in den zurückliegenden Tagen und Wochen die Gemeinde Sollstedt aufgefordert, ihren finanziellen Zuschuß für das Bad zu erhöhen. So soll Sollstedt statt der bisherigen 50.000 Mark eine Erhöhung auf 80.000 Mark signalisiert haben, so Jendricke. Der geschätzte Gesamtbedarf würden auch im kommenden Jahr bei einer Größenordnung von 250.000 Mark liegen...ausführlich im nnz-Archiv

