Mi, 17:11 Uhr
20.12.2000
Uthleber Eltern wollen auch künftig in Sundhausen ihre Kinder einschulen
Nordhausen (nnz). Zwei Schulträger und ein Problem, so stellt sich jetzt die Situation am Schulstandort Sundhausen, in Verbindung mit den Schülern aus Uthleben dar. Einem Bürgerbegehren zufolge haben sich in der Gemeinde Uthleben die Eltern mehrheitlich für die Erhaltung des Schulstandortes Sundhausen ausgesprochen. Nach nnz-Informationen gibt es dazu ein Schreiben der Gemeindevertretung an die beiden Schulträger, Stadt Nordhausen und den Landkreis Nordhausen sowie an das Staatliche Schulamt in Worbis. Die Stadt Nordhausen plant ab 2002 bisher die Auflösung des Standortes mangels Auslastung durch sinkende Schülerzahlen.
Anders als es die Planung vorsieht, wollen die Eltern des Ortes Uthleben ihre Kinder aber weiterhin in die Schule in Sundhausen einschulen, statt ihre Kinder gemäß Planung der Kreisverwaltung als dann zuständiger Träger (ab 2002) in der Gemeinde Heringen einzuschulen. Uthleben wird derzeit durch den Landkreis verwaltet, während die Ortschaft Sundhausen zur Stadt Nordhausen gehört. Nach den geltenden Thüringer Gesetzlichkeiten haben sich die kreisangehörigen Gemeinden an den Kosten des Schulträgers für die Schulen im Kreisgebiet angemessen in Form einer Schulumlage zu beteiligen. Sollte jetzt die Stadt Nordhausen als Schulträger für die Schule in Sundhausen noch eine Umlage an den Landkreis erheben, wenn nach Wunsch der Eltern die Schüler der Landkreisgemeinde Uthleben an diese städtische Schule gehen, dann steht die Schullandschaft in Nordhausen und Umgebung völlig auf dem Kopf. Die eventuelle Lösung wäre dann die Nutzung der Einsparungspotentiale durch Auflösung der städtischen Schulverwaltung zum Erhalt des Standortes Sundhausen. Das setzt natürlich voraus, daß man bei der Stadt Nordhausen bereit ist, die eigene Schulverwaltung aufzugeben und sich zukünftig an den Gesamtkosten des Landkreises für die Schulträgerschaft durch Zahlung einer Schulumlage beteiligt. Das allerdings wird verständlicherweise von der Stadtverwaltung mit dem Hinweis auf höhere Kosten für die Stadt abgelehnt (nnz berichtete). Auch der politische Wille des Stadtrates zeigt bislang und wohl auch künftig in Richtung einer eigenen Schulträgerschaft.
Autor: nnzAnders als es die Planung vorsieht, wollen die Eltern des Ortes Uthleben ihre Kinder aber weiterhin in die Schule in Sundhausen einschulen, statt ihre Kinder gemäß Planung der Kreisverwaltung als dann zuständiger Träger (ab 2002) in der Gemeinde Heringen einzuschulen. Uthleben wird derzeit durch den Landkreis verwaltet, während die Ortschaft Sundhausen zur Stadt Nordhausen gehört. Nach den geltenden Thüringer Gesetzlichkeiten haben sich die kreisangehörigen Gemeinden an den Kosten des Schulträgers für die Schulen im Kreisgebiet angemessen in Form einer Schulumlage zu beteiligen. Sollte jetzt die Stadt Nordhausen als Schulträger für die Schule in Sundhausen noch eine Umlage an den Landkreis erheben, wenn nach Wunsch der Eltern die Schüler der Landkreisgemeinde Uthleben an diese städtische Schule gehen, dann steht die Schullandschaft in Nordhausen und Umgebung völlig auf dem Kopf. Die eventuelle Lösung wäre dann die Nutzung der Einsparungspotentiale durch Auflösung der städtischen Schulverwaltung zum Erhalt des Standortes Sundhausen. Das setzt natürlich voraus, daß man bei der Stadt Nordhausen bereit ist, die eigene Schulverwaltung aufzugeben und sich zukünftig an den Gesamtkosten des Landkreises für die Schulträgerschaft durch Zahlung einer Schulumlage beteiligt. Das allerdings wird verständlicherweise von der Stadtverwaltung mit dem Hinweis auf höhere Kosten für die Stadt abgelehnt (nnz berichtete). Auch der politische Wille des Stadtrates zeigt bislang und wohl auch künftig in Richtung einer eigenen Schulträgerschaft.


