Di, 13:10 Uhr
17.11.2009
Mentoren eröffnen Lesewelt
Sie haben wöchentlich eine Stunde freie Zeit und könnten sich vorstellen, Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen? Dann sind Sie als Lesementor genau richtig, lautete kürzlich ein Aufruf des MEGEHA. Und erzeugte eine überwältigende Resonanz!
Überwältigt zeigte sich die stellvertretende Lift-Geschäftsführerin Franka Bergmann von der großen Resonanz, die der Aufruf Lesementoren gesucht hervorgerufen und den Raum im Mehrgenerationenhaus MEGEHA fast bis auf den letzten Platz gefüllt hatte. Insgesamt bekundeten im Vorfeld fast siebenundzwanzig Interessenten ihren Willen, ehrenamtlich Grundschüler beim Lesen und Verstehen lernen zu unterstützen.
Christine Hendrich erklärt die Ziele und Inhalte der Lesementortätigkeit und ist kompetente Ansprechpartnerin für fachliche Fragen. Foto: M. Daniel
Die PISA-Studie attestierte den Schülern fehlende Lesekompetenz und mangelndes Textverständnis. Um dies zu ändern wollen wir sie hier als Paten, als Mentoren gewinnen, erklärt Franca Bergmann. In enger Zusammenarbeit mit Lehrern, dem MEGEHA und den Eltern sollen sie als Lesementoren die Fähigkeit und Lust am Lesen vermitteln.
Seit eineinhalb Jahren praktiziert Christine Hendrich dies bereits an einer Schule im Landkreis. Die ehemalige Grundschullehrerin erklärt, dass sie den zukünftigen Lesementoren in fachlichen Fragen zur Seite stehen wird. Denn obwohl einige ehemalige Lehrer unter den Anwesenden sitzen, verfügt die Mehrheit nicht über eine pädagogische Ausbildung.
Die ist auch überhaupt nicht erforderlich, zerstreut Christine Hendrich eventuelle Bedenken. Die Tätigkeit kann ganz individuell erfolgen. Ob die Patenschaft für ein Kind übernommen wird, in Kooperation mit Schule und Hort ein Leseförderunterricht in offener Form stattfindet oder eine gezielte Nachhilfe erfolgt, entscheidet nicht zuletzt die Eignung des Lesementors. Alles ist denk- und machbar, die Bandbreite vielfältig. Um die Koordination der Kontakte zu den Schulen kümmert sich Uschi Wolf. Zuerst wollte man erst einmal sehen, wie viel Lesementoren zur Verfügung stehen werden. Außerdem wird natürlich Rücksicht auf Wünsche der Ehrenamtlichen genommen, erklärt sie.
Franca Bergmann: Es gibt Schulen, die schon Hände ringend warten. Jetzt sind wir überwältigt, dass es so viele Interessenten sind.
Gefragt nach ihren Beweggründen, als Lesementorin aktiv zu werden, erklärt Monika Trathnigg, stellvertretend als eine der interessierten Anwesenden: Ich suche einfach eine Beschäftigung und arbeite gern mit Kindern.
Die zahlreichen im Anschluss abgegebenen, ausgefüllten Anmeldeformularen untermauern das Interesse. Auch wenn es kein Geld für die Lesementoren geben wird, Glück, Zufriedenheit und Anerkennung verschafft das Arbeiten mit Kindern garantiert. Und im MEGEHA bekommen die freiwilligen Ehrenamtlichen neben aller erdenklichen und regelmäßigen Unterstützung auch die Annehmlichkeiten einer echten Mehr-Generationen-Gemeinschaft.
Interessenten können sich immer noch unter Tel. 03631 694415 bzw. megeha@lift-nordhausen.de melden.
Autor: nnzÜberwältigt zeigte sich die stellvertretende Lift-Geschäftsführerin Franka Bergmann von der großen Resonanz, die der Aufruf Lesementoren gesucht hervorgerufen und den Raum im Mehrgenerationenhaus MEGEHA fast bis auf den letzten Platz gefüllt hatte. Insgesamt bekundeten im Vorfeld fast siebenundzwanzig Interessenten ihren Willen, ehrenamtlich Grundschüler beim Lesen und Verstehen lernen zu unterstützen.
Christine Hendrich erklärt die Ziele und Inhalte der Lesementortätigkeit und ist kompetente Ansprechpartnerin für fachliche Fragen. Foto: M. Daniel
Die PISA-Studie attestierte den Schülern fehlende Lesekompetenz und mangelndes Textverständnis. Um dies zu ändern wollen wir sie hier als Paten, als Mentoren gewinnen, erklärt Franca Bergmann. In enger Zusammenarbeit mit Lehrern, dem MEGEHA und den Eltern sollen sie als Lesementoren die Fähigkeit und Lust am Lesen vermitteln.
Seit eineinhalb Jahren praktiziert Christine Hendrich dies bereits an einer Schule im Landkreis. Die ehemalige Grundschullehrerin erklärt, dass sie den zukünftigen Lesementoren in fachlichen Fragen zur Seite stehen wird. Denn obwohl einige ehemalige Lehrer unter den Anwesenden sitzen, verfügt die Mehrheit nicht über eine pädagogische Ausbildung.
Die ist auch überhaupt nicht erforderlich, zerstreut Christine Hendrich eventuelle Bedenken. Die Tätigkeit kann ganz individuell erfolgen. Ob die Patenschaft für ein Kind übernommen wird, in Kooperation mit Schule und Hort ein Leseförderunterricht in offener Form stattfindet oder eine gezielte Nachhilfe erfolgt, entscheidet nicht zuletzt die Eignung des Lesementors. Alles ist denk- und machbar, die Bandbreite vielfältig. Um die Koordination der Kontakte zu den Schulen kümmert sich Uschi Wolf. Zuerst wollte man erst einmal sehen, wie viel Lesementoren zur Verfügung stehen werden. Außerdem wird natürlich Rücksicht auf Wünsche der Ehrenamtlichen genommen, erklärt sie.
Franca Bergmann: Es gibt Schulen, die schon Hände ringend warten. Jetzt sind wir überwältigt, dass es so viele Interessenten sind.
Gefragt nach ihren Beweggründen, als Lesementorin aktiv zu werden, erklärt Monika Trathnigg, stellvertretend als eine der interessierten Anwesenden: Ich suche einfach eine Beschäftigung und arbeite gern mit Kindern.
Die zahlreichen im Anschluss abgegebenen, ausgefüllten Anmeldeformularen untermauern das Interesse. Auch wenn es kein Geld für die Lesementoren geben wird, Glück, Zufriedenheit und Anerkennung verschafft das Arbeiten mit Kindern garantiert. Und im MEGEHA bekommen die freiwilligen Ehrenamtlichen neben aller erdenklichen und regelmäßigen Unterstützung auch die Annehmlichkeiten einer echten Mehr-Generationen-Gemeinschaft.
Interessenten können sich immer noch unter Tel. 03631 694415 bzw. megeha@lift-nordhausen.de melden.



